DAK-Studie Viele Deutsche gehen krank zur Arbeit

Viele Deutsche schleppen sich trotz Krankheit zur Arbeit. Vor allem die 30- bis 40-Jährigen würden sich nicht auskurieren. Gut 60 Prozent aller Eltern kommen besonders häufig krank zur Arbeit. Der Grund: Jobangst.
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Mehr als jeder Dritte der 30- bis 40-Jährigen ging laut Umfrage an drei bis zehn Tagen krank zur Arbeit. Quelle: dpa

Mehr als jeder Dritte der 30- bis 40-Jährigen ging laut Umfrage an drei bis zehn Tagen krank zur Arbeit.

(Foto: dpa)

HamburgViele Bundesbürger gehen krank zur Arbeit. Fast zwei Drittel der Arbeitnehmer zwischen 25 und 40 Jahren schleppen sich auch mit Gesundheitsproblemen ins Büro, wie eine am Freitag in Hamburg veröffentlichte Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit zeigt.

Vor allem die durch Karriere und Familie besonders belastete Generation der 30- bis 40-Jährigen kuriert sich nicht aus. Mehr als jeder Dritte von ihnen (36 Prozent) ging laut Umfrage an drei bis zehn Tagen krank zur Arbeit. Bei jedem Sechsten waren es sogar elf bis 20 Tage.

Zehn Tipps, wie Sie schneller Feierabend machen
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Zeit sparen

Wenn jemand „Kannst du mal eben …?“ sagt, will er meistens Ihre Zeit. Natürlich sollen Sie nicht jede Bitte ablehnen. Aber auch nicht einfach immer Ja sagen und anderer Leute Arbeit übernehmen.

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Delegieren

Organisieren Sie Ihre Arbeit effektiv. Das bedeutet vor allem: Was der Praktikant tun kann, sollten nicht Sie tun. Dann klappt's auch mal mit einem frühen Feierabend.

fleß
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Fleiß

Wer seine Aufgaben gut und schnell erledigt, wird bei Vorgesetzen auch Verständnis finden, wenn er sich mal früher aus dem Staub macht.

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Kinder

Kein Chef wird sich Ihnen in den Weg stellen, wenn Sie sich um Ihre kranken Kinder kümmern müssen (oder wollen). Auch der Auftritt des Sohnes im Kindertheater oder der Tochter im Schul-Ballett sind ein gutes Argument für den frühen Feierabend.

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Termine am Nachmittag

Büroluft macht unfrei. Machen Sie mehr Außentermine klar. Und legen Sie sie möglichst auf den Nachmittag, damit es sich danach nicht mehr lohnt, ins Büro zu kommen.

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Stopp

Sie müssen Grenzen setzen. Stellen Sie sich vor, Sie wären Ihr eigener Arbeitsschutzbeauftragter. Ihre Aufgabe besteht darin, dafür zu sorgen, dass Sie mindestens zweimal, besser dreimal pro Woche pünktlich Feierabend machen. Überlegen Sie genau, wie Sie sich selbst dazu bringen.

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Eigenes Büro

Wer im Großraumbüro sitzt, kann es nicht unbemerkt verlassen. Neben vielen andere Vorteilen erlaubt ein Einzelbüro auch, ohne großes Aufsehen nach Hause oder sonst wohin zu gehen. Also organisieren Sie sich eines, wenn Sie es können.

Besonders häufig betroffen sind demnach Beschäftigte mit drei oder mehr Kindern. 60 Prozent von ihnen gaben an, drei bis 20 Tage im Jahr krank gearbeitet zu haben. Viele hätten laut DAK Angst um ihren Job.

Arbeitnehmer mit Kindern hätten zudem oft den Eindruck, sie fehlten schon häufig wegen Krankheit der Kinder und machten deshalb Abstriche bei sich selbst. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte für die Studie bundesweit rund 3200 Männer und Frauen.

  • afp
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2 Kommentare zu "DAK-Studie: Viele Deutsche gehen krank zur Arbeit"

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  • die Mehrheit der Deutschen sind Sklaven geworden. Nicht nur die Eltern.

  • Eltern machten sich, indem sie Eltern wurden, gegenüber der Gesellschaft erpressbar, ihr gefühltes Los ist das eines Sklaven.
    So und jetzt wundern wir uns weiterhin ganz dolle darüber, warum wir ein aussterbendes Volk sind und warum die tatsächlichen Leistungsträger in dieser Gesellschaft immer weniger Kinder in die Welt setzen!
    Wessen Egoismus wird hier eigentlich bedient auf Kosten der Gesellschaft und vor allem der Eltern?!

    Ich erwarte von unseren selbsternannten Eliten nur tiefstes Schweigen und ein weiteres ungeniertes Einstreichen aus ihren Pfründen, die Umverteilung hin zur Spitze wird ungestört weiter gehen. Die zweite Reihe und letzte Phalanx unserer Eliten werden selbstverständlich geist- und substanzloses Gesülze zu diesem Thema in gewissen Talkshows unserer Systemmedien verbreiten. Sicher wird der eine oder andere Think Tank auch noch etwas Propaganda für die verblödete und ignorante Gesellschaft beitragen können.

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