Fußballsprüche im Job „Das Heiße muss in die Kaffeetasse“ – Bürofloskeln trenden auf Twitter

Floskeln aus dem Fußball in den Berufsalltag übertragen – damit hat das Magazin „11 Freunde“ angefangen. Twitter-Nutzer legen nach.
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Twitter-Trend: Twitter-Nutzer übertragen Fußballsprüche in den Job Quelle: Screenshot Twitter
Fußballphrasen im Büro-Alltag

Das Magazin 11Freunde hat auf Twitter damit angefangen, Floskeln aus dem Fußball in den Arbeitsalltag zu übertragen. Twitter-Nutzer stiegen begeistert darauf ein.

(Foto: Screenshot Twitter)

DüsseldorfEcht sportlich ist der Arbeitsalltag im Büro manchmal: Früh aufstehen, von einem zum nächsten Termin hetzen und eine To-Do-Liste abarbeiten, die nicht zu enden scheint.

Für diesen Marathon könnte man sich doch mit Floskeln aus dem Fußball motivieren, hat sich das Social-Media-Team vom Magazin „11 Freunde“ gedacht – und machte den Anfang mit einem Spruch im sozialen Netzwerk Twitter: „Wir müssen weiter von Mail zu Mail denken.“

Zahlreiche Nutzer fanden die Aktion lustig und beteiligten sich. Sie wandelten Fußball- in Bürofloskeln um. Sätze, der sich Fußballspieler, Trainer oder Journalisten oft bedienen: „Wir werden sicherlich keine Kaffeestandsmeldungen abgeben“, twitterte ein Nutzer. Ein anderer erklärte: „Das Heiße muss in die Kaffeetasse.“ „Ein Arbeitstag dauert acht Stunden“, hieß es. Und: „Die Teeküche hat ihre eigenen Gesetze.“

Auch der Blick auf die Konkurrenz darf nicht fehlen: „Wir können die Excel-Tabelle ja auch lesen.“

Besonders beliebt ist ein Tweet, der auf einen Satz, von Europameister Andi Möller anspielt (er bestreitet inzwischen, ihn gesagt zu haben): „Mailand oder Madrid: Hauptsache Geschäftsreise.“

Die Aktion funktioniert wohl so gut, weil die Übertragung der Floskeln aus dem Fußball in den Alltag zeigt, wie austauschbar sie sind. Außerdem können sich wohl viele Arbeitnehmer mit dem Gefühl identifizieren, im Arbeitsalltag täglich dieselben Kämpfe austragen zu müssen.

Um an den Erfolg anzuknüpfen, startete 11 Freunde bereits den nächsten Aufruf: Die Namen von Fußballern sollen auf den Büroalltag abgestimmt werden. Der Hashtag #Bürofußballer war am Freitagmittag bereits Trend auf Twitter in Deutschland.

So wird etwa aus Günter Netzer „Günter Vernetzer“, aus Karl-Heinz Rummenigge „Karl-Heinz Rumgeklicke“ oder aus Mehmet Scholl „Memo Scholl“.

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