Genie und Wahnsinn Die dunkle Seite der Kreativität

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Kreativität ist auch Sache der Gene

Das Ergebnis: Stefansson und sein Team konnten herausfinden, dass Psychosen und Neurosen weitaus häufiger bei Künstlern, Schriftstellern und anderen Berufskreativen auftreten als in der Durchschnittsbevölkerung. Bis zu 17 Prozent höher liegt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Merkmale bei ihnen vorkommen.

Danach untersuchten die Wissenschaftler weitere Datensätze aus Schweden und den Niederlanden nach Auffälligkeiten, insgesamt noch einmal 35.000 Menschen. Und siehe da: Beim zweiten Versuch lag das Risiko der entsprechenden Genvariante bei den Kreativen sogar um 25 Prozent höher.

So werden Sie am Arbeitsplatz glücklicher
Lächeln
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Menschen, die häufig lächeln, haben weniger oft Herzkrankheiten und leben länger, schreibt Ilona Bürgel in ihrem Buch „Die Kunst, die Arbeit zu genießen“. Selbst wenn wir uns zwingen, den Mund zu einem Lächeln zu verziehen, erkennt das Hirn den Unterschied nicht und empfängt die Botschaft, dass wir glücklich sind.

Ausgehen, statt zuhause fernsehen
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Glückliche Menschen verbringen 30 Prozent weniger Zeit vor dem Fernseher und sind lieber mit anderen unterwegs. Kino, Kirche oder Tanzen egal: Das Beisammensein mit anderen Menschen zählt.

Erinnerungen an schöne Momente aufbewahren
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Ob Fotos, Steine oder eben Hasen - die Erinnerungsstücke an schöne Momente tragen zu späteren Glücksgefühlen bei und sorgen für die Erwartung weiteren Glücks.

Sport treiben
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Bewegung baue das Stresshormon Cortisol ab und vertreibe Depressionen, so die Autorin. Wenige Minuten pro Tag reichen bereits. Noch besser ist die Wirkung im Freien, da dann zusätzlich Vitamin D produziert wird, das gesund und glücklich macht.

Yoga machen
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Bürgel zitiert eine Studie mit 160 Yoga-Lehrern. Diese ergab, dass regelmäßiges Yoga die Glücksblutwerte um 27 Prozent steigert.

Sich mit glücklichen Menschen umgeben
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Nicht nur negative Informationen, Gefühle und Haltungen stecken an - Glücklicherweise funktioniert das Prinzip auch umgekehrt. Wer bei der Arbeit positive Gefühle hat, nimmt diese mit nach Hause und überträgt sie so ins Privatleben. Und weiter bewirkt ein glückliches Privatleben auch gute Gefühle im Job - der Kreis schließt sich.

Sich massieren lassen
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Massagen sollen die Abwehrkräfte steigern und Stresshormone im Körper abbauen.

Für die Autoren war das Ergebnis nicht sonderlich überraschend. Um kreativ zu sein, so deren Begründung, müsse man eben anders denken als die Masse. Besonders kreative Gehirne funktionieren offener, assoziativer. Die Betroffenen sind dadurch neugieriger und können die Welt stets mit einem frischen Blick betrachten. Doch der Grat zwischen anders und krank ist schmal.

So herrscht im Gehirn der Ideenspinner mehr Chaos als anderswo. Meist ist das produktiv, manchmal aber auch zerstörerisch. Viele Superkreative zahlen für ihre Begabung, was der amerikanische Psychiater Arnold Ludwig den „Preis der Größe“ nennt.


Wie hoch der ausfallen kann, zeigte schon eine Studie vor 20 Jahren. Wissenschaftler untersuchten darin 291 Biografien bekannter Künstler und Musiker auf Anzeichen von Persönlichkeitsstörungen, Depressionen oder Angststörungen. Ob Maler wie Vincent van Gogh, Wassily Kandinsky, Paul Cézanne oder Schriftsteller wie Franz Kafka, Ernest Hemingway und Jean-Paul Sartre – sie alle wiesen erhöhte Werte auf.

Kreativität ergibt sich aus harter Arbeit
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