Geschäftsreisen Privatflieger werden bevorzugt

Viele Geschäftsreisende schätzen das Privileg, im Privatflieger unterwegs zu sein. Der wachsende Bedarf an Privatjets steigert das Angebot: Charterfirmen versuchen ihren Kundenkreis mit neuen Preismodellen zu erweitern.
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Das Fliegen mit den üblichen Airlines wird von Geschäftsreisenden zunehmend abgelehnt. Quelle: dapd

Das Fliegen mit den üblichen Airlines wird von Geschäftsreisenden zunehmend abgelehnt.

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KölnSchon einige Male haben die Bewohner der Kreuzäckersiedlung in Schwäbisch Hall sich beschwert. Seit Jahren fühlen sie sich durch den Fluglärm vom benachbarten Adolf Würth Airport belästigt. Aber die Proteste seien ungehört verhallt, sagt ein Anwohner. Gut möglich, dass sie sich demnächst mehr Gehör verschaffen. Denn auf dem Flughafen, den die Würth-Gruppe betreibt, landen viele Privatjets. Und die werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen. "Wir rechnen nach einem schwächeren Jahr ab dem nächsten Jahr wieder mit mehr Flügen", sagt Hans-Henning Romberg, Geschäftsführer der German Business Aviation Association (GBAA), einer Interessengemeinschaft des nicht planmäßigen gewerblichen Flugverkehrs. Ein Grund: "Das Fliegen mit Airlines wird zunehmend unangenehmer und zeitaufwendiger", sagt Romberg.

Mit wachsendem Bedarf an Reisen im Privatjet gewinnt das Angebot an Vielfalt. Der jüngste Trend kommt aus den USA. Wie Billigflieger in der öffentlichen Luftfahrt verzichten einige Anbieter dort auf den üblichen Luxus und die Rundum-Betreuung ihrer Fluggäste. Außerdem drücken sie die Kosten, indem sie jeweils nur auf einen Flugzeugtyp setzen. Wartung und Pilotenschulung werden so günstiger. Was bleibt, ist die Zeitersparnis und ein günstigerer Preis. Mit einem Kostenvorteil von 40 Prozent gegenüber anderen Anbietern von Reisen in Privatjets wirbt etwa Linear Air aus Long Island.

Über den Wolken kurz entspannen: Viele Geschäftsleute bevorzugen Privatjets. Quelle: dpa

Über den Wolken kurz entspannen: Viele Geschäftsleute bevorzugen Privatjets.

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Jetsuite aus Kalifornien hingegen steigert die Auslastung der Jets. "Ein Drittel aller Flüge in Business-Jets findet ohne Passagiere statt", sagt Geschäftsführer Alex Wilcox. Diese Flüge bietet das Unternehmen für 499 Dollar kurzfristig via Facebook an. Der Service ist eingeschränkt: Es herrscht striktes Rauchverbot. Tickets können nicht storniert werden.

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2 Kommentare zu "Geschäftsreisen: Privatflieger werden bevorzugt"

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  • Und die Luft wird weiter versaut.

  • Peinlich. Diese "Nachricht" sollte besser im Anzeigenteil auftauchen.

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