Jobsuche Tipps für Online-Formulare

Ist die ideale Stelle einmal gefunden, treffen Bewerber immer öfter auf Online-Bewerberformulare. Internationale Konzerne setzen schon lange darauf. Wir sagen Ihnen, was zu beachten ist, um beim Personaler zu punkten.
  • Miriam Bax
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Online-Bewerbungen sind mittlerweile der Trend. Unternehmen bieten Bewerbern Online-Formulare - so kann besser selektiert und verglichen werden. Foto: Fotolia

Online-Bewerbungen sind mittlerweile der Trend. Unternehmen bieten Bewerbern Online-Formulare - so kann besser selektiert und verglichen werden. Foto: Fotolia

KölnWer die Stellenanzeigen des Handelsblatt Jobturbo durchstöbert, begegnet darin immer häufiger der Aufforderung, sich ausschließlich über das unternehmenseigene Formular zu bewerben. Derartige Bewerbungsformulare anstelle der gängigen Bewerbungsmappe oder E-Mail-Bewerbung liegen im Trend. In großen Unternehmen wie BMW, BASF, Allianz oder Siemens mit hohem Bewerberaufkommen ist dies bereits Usus. „Wer in Konzernen arbeiten will, kommt an den Formularen nicht vorbei“, schreibt Karriereberaterin Svenja Hofert in ihrem Karriereblog.

Mit dem Jobturbo durchsuchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen in 36 deutschen Stellenbörsen.
Diese Jobs suchen die Handelsblatt-Leser:
1. Ingenieur   6. Bauingenieur
2. Geschäftsführer   7. Marketing
3. Financial Analyst   8. Jurist
4. Controller   9. Volkswirt
5. Steuerberater   10. Designer

Für Unternehmen liegt der Vorteil primär in einem effizienten und transparenten Recruiting Management. Bewerberinfos werden automatisch in Datenbanken erfasst, Bewerbungsmappen sichten und manuelles Einpflegen ist überflüssig. Personaler können sich relevante Kandidaten gezielt herauspicken und so besser vergleichen.

Dass auch die Jobsuchenden profitieren können, erklärt Sven Laumer von der Universität Bamberg und Mitautor der Studie „Recruiting Trends 2013“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt a.M. in Kooperation mit der Jobbörse Monster: „Als Beispiel verweise ich immer gerne auf meine eigenen Erfahrungen: Zur gleichen Zeit habe ich Bewerbungen online per Formular und als Bewerbungsmappe per Post an unterschiedliche Unternehmen basierend auf deren Wunsch verschickt. Die schriftliche Bestätigung, dass meine Bewerbungsmappe eingegangen ist, kam zu dem Zeitpunkt, als ich auf Grund meiner Online-Bewerbung bereits einen Arbeitsvertrag vorliegen hatte. Für das Unternehmen war ich somit als Kandidat verloren, da die Bearbeitungszeit intern zu viel Zeit in Anspruch genommen hat.“

Vorteil für den Bewerber ist zudem, dass keine Material- oder Portokosten für eine Bewerbungsmappe anfallen. Auch an Gestaltung, Layout oder sinnvolle Gliederung der Bewerbung muss kein Gedanke verschwendet werden. Außerdem kann der Bewerber meist den Status der Bearbeitung seiner Bewerbung verfolgen.

Wenig Platz für Individualität
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