Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Manager im Sog der Sucht „Eigentlich sind das die richtig armen Schweine“

Seite 5 von 5:
Lieber schlau als blau
In der Klinik lernen die Patienten, sich wieder zu spüren und den Blick nach innen zu richten. Quelle: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH

In der Klinik lernen die Patienten, sich wieder zu spüren und den Blick nach innen zu richten.

(Foto: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH)

Und dann noch das Kernthema: Kann ich Hilfe annehmen? Götz Mundle: „Die Frage ist nicht: Was kann ich alles, sondern was kann ich nicht!“ Das ist nicht einfach. Aber wenn der Punkt erreicht ist, Hilfe annehmen zu können, dann ist der Patient einen großen Schritt weiter. „Wer über seine eigenen Schwächen sprechen und sie annehmen kann“, sagt Mundle, „der ist auch dazu in der Lage, seine eigenen Fähigkeiten am Arbeitsplatz realistisch einzuschätzen.“

Um Rückfällen vorzubeugen, arbeiten viele Fachkliniken mit niedergelassenen Therapeuten oder Coaching-Experten zusammen und bleiben in Kontakt mit den Ex-Patienten. Das ist wichtig, denn am Arbeitsplatz lauern nach der Rückkehr die alten Probleme. Vor allem wenn man wieder dem Stress ausgesetzt ist, ist die Versuchung groß, wieder in gewohnte Muster abzugleiten. „Wichtig ist, dass die Patienten in der Lage sind, etwas was für sich und ihre Gesundheit zu tun“, erklärt Oberberg-Geschäftsführer Mundle. „Dass sie nicht einfach zurückkehren und wieder wie eine Maschine funktionieren.“

An dieser Stelle sieht der Klinikchef Mundle eine große Chance für das gesamte Unternehmen. „Der Chef kann als gutes Vorbild dienen, wenn er für kleine Momente des Innehaltens sorgt und seine Mitarbeiter mit einbindet. Damit nicht mehr der Profit im Vordergrund steht, sondern eine gesunde Arbeitsumgebung und die Ressource Mensch.“

Startseite
Seite 12345Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Manager im Sog der Sucht - „Eigentlich sind das die richtig armen Schweine“

27 Kommentare zu "Manager im Sog der Sucht: „Eigentlich sind das die richtig armen Schweine“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ganz großes Kino, wie hier kollektiv auf "Manager" draufgehauen wird. Doch was sind Manager eigentlich? Leute, die keine operative Tätigkeit ausüben sondern lediglich den Overhead, die Organisation Kommunikation usw. regeln. Damit die Belegschaft in Ruhe arbeiten kann. Sind das automatisch schleche Menschen? Bin ich als Manager ein schlechter Mensch? Nö - ich habe lediglich mein Schicksal in die Hand genommen, mich weitergebildet und mich weiterentwickelt. Management an sich kann man sehr schlecht, kann man aber sehr gut machen. Meist sind unfähige Manager in der Position wo sie sind, weil alle Anderen sich blenden lassen und sie nicht die eigentliche fachliche Qualifikation hinterfragen / probieren. Thema Oberflächlichkeit. Ist das die gleiche Oberflächlichkeit, die viele dazu verleitet, eine gesamte Berufsgruppe zu verteufeln?
    Was mich persönlich interessieren würde: Ein Querschnitt durch die Bevölkerungsgruppen der jeweiligen Suchtarten. Ich denke doch, dass sich für jede Drogen-Sucht eigene "Zielgruppen" herausfinden lassen.

  • Die wirklich armesligen Penner sind unfähige "Business-School" - "Gesellen-Meister". Ich habe noch nie so viel Schwachsinn gehört wie von "Wirtschafstwissenschaftlern".

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • OK! Aber es bleibt der Grundsatz !

    Trinke ich die Flasche aus, oder trinkt die Flasche mich aus !

    Jeder kann sich entscheiden, zwischen am Riemen reissen oder an der Flasche reissen

  • "Dort, wo Leistungsdruck, Konkurrenz und Tempo den Takt vorgeben, wo sich die Top-Manager im Hamsterrad die Pfoten wund laufen."

    Entschuldigung, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen. Diese Menschen haben sich diesen Weg ausgesucht, um entweder mehr Geld oder mehr Macht oder eben beides zu haben. Um dies zu erreichen lassen sie oft skrupellos andere auf der Strecke. Und die sollen ihm dann wieder helfen? Wozu? Für den nächsten Tritt, wenn derjenige sich wieder erholt hat?
    Der Druck kommt nicht plötzlich von heute auf morgen, der baut sich mit jedem Aufstieg weiter auf. Wenn man seine Grenzen erreicht hat, sollte man eben aufhören und denjenigen den Vortritt lassen, die damit umgehen können.
    Bevor man den Schritt nach oben wagt, sollte man sich entscheiden. Man arbeitet um zu leben oder man lebt um zu arbeiten.

    Das ist wie mit einigen Fußballern. Sie wollen Stars/Helden sein, richtig viel Geld verdienen und kommen dann mit dem Erwartungsdruck nicht klar. Kein Mitleid. Sie müssen ja nicht. Sie haben ja die Wahl, einer anderen Arbeit nachzugehen.

  • Manche Manager können Ihre Betrügereien ebend nur im Suff ertragen!

  • Zu diesem Beitrag möchte ich einen Hinweis auf einen Bericht geben, der für Betroffene einen Weg aufzeigt, bei dem mit einer hohen Erfolgsquote zu rechnen ist. www.alternativtherapie.org/2013/01/11/den-alkohol-einfach-und-erfolgreich-besiegen-wie-geht-das
    Es bleibt jedem viel Erfolg zu wünschen, der in diesem Teufelskreis gefangen ist.

  • @wolfsfreund :-)

    "auch zu Zeiten, wo die Hühner noch oder schon schlafen"

    Hühnchenfilme: z.B.
    http://www.youtube.com/watch?v=zGHuQWlCdQg&list=ULWNRoBl8cu1E

  • Und was wollen Sie uns nun damit sagen ?

    Das wir mehr Mitleid haben sollten ??

    Sorry, aber es gibt positiven und negativen Stress.
    Der positive Stress ist wenn man wirklich davon überzeugt ist etwas Gutes, Sinnvolles zu tun.

    Aber wenn man sich (nur ein Beispiel) jeden Tag selber einreden muss, dass es wichtig + richtig ist die Menschen davon zu überzeugen, dass sie ihren noch funktionierenden PC unbedingt durch ein neues Modell, natürlich der eigenen Firma, ersetzen müssen dann entsteht eben negativer Stress ...

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote