Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Mehr Geld, mehr Macht, mehr Prestige Plötzlich Chef - So packen Sie's an

Seite 2 von 5:
Als Chef beginnt eine neue Zeitrechnung

„Beförderungen passieren doch in der Regel so: Jemand ist aufgrund seiner fachlichen Leistungen positiv aufgefallen und wird nun quasi als Belohnung auf die nächst höhere Stufe promoted“, erklärt Gudrun Happich, Führungskräftecoach und -beraterin und Inhaberin des Galileo- Instituts für Human Excellence. „Dabei ist ein Führungsjob ein komplett neues Berufsfeld.“ Tatsächlich ist das Aufgabengebiet eines Chefs ein völlig anderes als das einer Fachkraft – auch wenn sich am thematischen Einsatzgebiet vielleicht nichts geändert hat. Aber trug man bis vor kurzem noch Verantwortung allein für seine eigenen – fachlichen – Ergebnisse, gilt es künftig, gemeinsam mit Mitarbeitern zu guten Leistungen zu kommen.

Tatsächlich, so stellten die jungen Chefs in der DDI-Befragung fest, habe sich ihr Job durch die Beförderung deutlich verändert. Immerhin fast jeder Dritte gab an, dass er nun das Gros seiner Zeit mit administrativen Aufgaben verbringt.

Die bisherige Kompetenz als Fachmann tritt zugunsten anderer Aufgaben in den Hintergrund: Ein Chef muss nicht mehr jedes Detail kennen, er muss stattdessen als Motivator, Stratege, Verwalter und Vordenker unterwegs sein. Und ganz neue Fähigkeiten mitbringen: Reden können, zuhören, vermitteln, Grenzen setzen, netzwerken, organisieren, Prioritäten vergeben, begeistern, motivieren, Ziele vorgeben und nicht zuletzt Aufgaben delegieren. Skills, die eine Fachkraft in diesem Ausmaß nicht zu beherrschen brauchte.

„Diesen Unterschied machen sich die wenigsten frisch gebackenen Führungskräfte klar“, weiß Buchautorin Happich („Ärmel Hoch! – Die 20 schwierigsten Führungsthemen und wie Top-Führungskräfte sie anpacken“, Verlag Orell Füssli). Und nicht wenige erwischt diese Erkenntnis auf dem völlig falschen Fuß wie unter anderem auch die DDI-Studie zeigt: Danach hatte rund die Hälfte der jungen Führungskräfte den Chefsessel allein wegen der besseren Gehaltsaussichten angesteuert – und in der Folge größte Motivationsprobleme, sich für die neuen Spielregeln zu begeistern.

Nicht wenige bereuten den Aufstieg sogar. „Es ist einfach ein Fehler, anzunehmen, nur weil man eine gute Fachkraft war, ist man auch eine gute Führungskraft“, merkt Happich an und verweist auf die unzähligen Studien unter Arbeitnehmern, die ihren Chefs schlechte Noten ausstellen, weil sie schlechte Zuhörer seien (Studie der Akademie der Führungskräfte), unbrauchbares Feedback lieferten (Gallup Engagement Index), nicht delegieren können (DDI), die Mitarbeiter nicht fördern (Kelly Services Workforce Studie) oder einfach schlecht kommunizieren (Ketchum Leadership-Studie).

Vieles lässt sich lernen
Seite 12345Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Mehr Geld, mehr Macht, mehr Prestige - Plötzlich Chef - So packen Sie's an

5 Kommentare zu "Mehr Geld, mehr Macht, mehr Prestige: Plötzlich Chef - So packen Sie's an"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Das Chefsein ist ein neuer Beruf! Wer vom Mitarbeiter zum Chef wird, braucht dazu Wissen und Fähigkeiten. Besonders wichtig: die innere Einstellung. Ein guter Chef ist so gut wie seine Mitarbeiter. Deswegen ist die wichtigste Aufgabe von Chefs, ihre Mitarbeitern zu unterstützen, erfolgreich zu sein. Wer das verinnerlicht hat, wird es mit seiner Führungsaufgabe leicht haben. Mehr Info auf http://vom-mitarbeiter-zum-chef.com/.
    Frank-Michael Zernia

  • Guten Tag,

    nicht alle aus reichen Familien werden automatisch Chef von einem Unternehmen, sondern es gibt auch viele die aus Armen Verhältnissen kommen und sind jetzt Chef geweorden.

    Sie leiten ein sehr großes Unternehmen oder sind jetzt Vorstandsvorstizende.

    Aber ich gebe "aruba" recht wenn man erst einmal sehr viel Geld und Macht hat gibt es viele falsche Freunde und Neider.

    Ich weiß es au eigener Erfahrung.

  • Was soll diese Foto? Das sobald man Chef wird, darf man von blondinen geblasen werden? Sexistisch und kindisch Handelsblatt.

  • Wer um Gottes Willen kommt auf solche Fotos zu einem Artikel. Wird in online-Redaktionen nur noch reflexartig das "passende" Bild gesucht? CHefs sind also Männer mit ZIgarren. Wilkommenn 2012. Und welcher Konnotation unterliegen Bilder von Frauen mit Zigarren im Mund? Großartig. Da wird schnell klar, wie Unbewußtes funktioniert. Außerordentlich kontraptroduktiv.

  • Guten Tag,... Bloedsinn;.... Alle Oberen stammen aus bestem Hause, [...]. So laeuft das. Anders ist es wenn jemand bei Null anfaengt,... Arbeitet und seinen eigenen Laden gruendet;..... wenn der Teufel will schafft er es und macht ein grosses Ding daraus. Am Ende ist er ein Reicher Einsamer Mann,.... umgeben von Neidern Kriechern und Saecken die Ihn nur belumpen wollen. Also schreiben Sie keinen solchen Scheiss. Kollegen Freunde oder so was, gibt es nicht. Nur Neider, und kalte Krieger. Jedoch in Einem haben Sie Recht. Hat einer erst mal die Kohle;...[...]

    [+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++]