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Mehr Geld, mehr Macht, mehr Prestige Plötzlich Chef - So packen Sie's an

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Bei aller Freundschaft: Sie sind der Chef!

Die härteste Nuss unter allen Beförderungen dürfte wohl der interne Aufstieg vom Kollegen zum Vorgesetzen sein. Dem großen Vorteil, sich bereits im Unternehmen auszukennen, steht die Herausforderung des Seitenwechsels gegenüber: Versammelte man sich früher mit den Kollegen noch einig hinter einem gemeinsamen Feindbild – dem Chef –, sitzt man jetzt auf der anderen Seite des Schreibtischs und gibt im schlimmsten Fall selbst ein neues Feindbild ab.

„Auch mit den engsten Kollegen wird sich zwangsläufig eine Veränderung in der Beziehung einstellen“, weiß Berater Ulrich Jordan. „Denn bei aller Freundschaft muss am Ende immer klar sein: Sie sind der Chef!“ Naturgemäß stehe man auch weiterhin manchen Mitarbeitern näher als anderen, aber als Führungskraft gelte es zu signalisieren, dass alle gleich und fair behandelt werden. „Das bedeutet, dass Sie künftig auch auf Mitarbeiter zugehen müssen, die Sie bislang nicht so auf dem Radar hatten.“

Die verschärfte Variante – ein Kollege hat sich ebenfalls um die Chefposition beworben und ist zu Ihren Gunsten leer ausgegangen – lässt sich nur durch proaktives Vorgehen zu einer guten Zusammenarbeit bringen. Verschämte Entschuldigungen und ein schlechtes Gewissen sind da fehl am Platze. „Ihre Aufgabe als Vorgesetzter ist es, alle Leute hinter Ihrem Ziel zu versammeln, auch den übergangenen Kollegen. Warten Sie nicht erst, bis hier ein Konflikt hochkocht, sondern suchen Sie das Gespräch. Fragen Sie ihn offen, wie es ihm mit der Entscheidung geht und wie man gemeinsam zu einer guten Kooperation findet“, empfiehlt der Chef der Jordan Consulting Gruppe.

So paradox es klingt: Es ist ein gutes Zeichen, wenn man als Aufsteiger vom Flurfunk nichts mehr mitbekommt, stellt Coach Gudrun Happich fest: „Dann haben die Ex-Kollegen Sie in Ihrer neuen Rolle als Chef akzeptiert.“

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5 Kommentare zu "Mehr Geld, mehr Macht, mehr Prestige: Plötzlich Chef - So packen Sie's an"

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  • Das Chefsein ist ein neuer Beruf! Wer vom Mitarbeiter zum Chef wird, braucht dazu Wissen und Fähigkeiten. Besonders wichtig: die innere Einstellung. Ein guter Chef ist so gut wie seine Mitarbeiter. Deswegen ist die wichtigste Aufgabe von Chefs, ihre Mitarbeitern zu unterstützen, erfolgreich zu sein. Wer das verinnerlicht hat, wird es mit seiner Führungsaufgabe leicht haben. Mehr Info auf http://vom-mitarbeiter-zum-chef.com/.
    Frank-Michael Zernia

  • Guten Tag,

    nicht alle aus reichen Familien werden automatisch Chef von einem Unternehmen, sondern es gibt auch viele die aus Armen Verhältnissen kommen und sind jetzt Chef geweorden.

    Sie leiten ein sehr großes Unternehmen oder sind jetzt Vorstandsvorstizende.

    Aber ich gebe "aruba" recht wenn man erst einmal sehr viel Geld und Macht hat gibt es viele falsche Freunde und Neider.

    Ich weiß es au eigener Erfahrung.

  • Was soll diese Foto? Das sobald man Chef wird, darf man von blondinen geblasen werden? Sexistisch und kindisch Handelsblatt.

  • Wer um Gottes Willen kommt auf solche Fotos zu einem Artikel. Wird in online-Redaktionen nur noch reflexartig das "passende" Bild gesucht? CHefs sind also Männer mit ZIgarren. Wilkommenn 2012. Und welcher Konnotation unterliegen Bilder von Frauen mit Zigarren im Mund? Großartig. Da wird schnell klar, wie Unbewußtes funktioniert. Außerordentlich kontraptroduktiv.

  • Guten Tag,... Bloedsinn;.... Alle Oberen stammen aus bestem Hause, [...]. So laeuft das. Anders ist es wenn jemand bei Null anfaengt,... Arbeitet und seinen eigenen Laden gruendet;..... wenn der Teufel will schafft er es und macht ein grosses Ding daraus. Am Ende ist er ein Reicher Einsamer Mann,.... umgeben von Neidern Kriechern und Saecken die Ihn nur belumpen wollen. Also schreiben Sie keinen solchen Scheiss. Kollegen Freunde oder so was, gibt es nicht. Nur Neider, und kalte Krieger. Jedoch in Einem haben Sie Recht. Hat einer erst mal die Kohle;...[...]

    [+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++]