OECD-Studie Frauen in Deutschland verdienen am schlechtesten

Laut einem Medienbericht bemängelt die OECD die Einkommenssituation von Frauen in Deutschland. Demnach trügen Frauen einer Studie zufolge in keinem OECD-Land so wenig zum Haushaltseinkommen bei wie in Deutschland.
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Laut einer OECD-Studie tragen in keinem Land Frauen so wenig zum Haushaltseinkommen bei wie in Deutschland. Quelle: dpa
Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Laut einer OECD-Studie tragen in keinem Land Frauen so wenig zum Haushaltseinkommen bei wie in Deutschland.

(Foto: dpa)

BerlinTrotz aller Anstrengungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinkt Deutschland nach Informationen des „Spiegels“ weiter hinter anderen Ländern hinterher. Unter Berufung auf eine OECD-Studie berichtet das Magazin, in keinem Land trügen Frauen so wenig zum Haushaltseinkommen bei wie in Deutschland. Der durchschnittliche Anteil bei Paaren mit Kindern betrage in Deutschland 22,4 Prozent, in Dänemark beispielsweise 42 Prozent.

Frauen in Deutschland arbeiten demnach häufiger in Teilzeit als anderswo, allerdings oft unfreiwillig: Mütter fühlten sich durch starre Öffnungszeiten von Schulen, Kindergärten und Kitas gezwungen, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Bei den staatlichen Investitionen in frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung liege Deutschland inzwischen über dem OECD-Durchschnitt.

Das sind die reichsten Frauen der Welt
Rang 13: Margarita Louis-Dreyfus
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Die Schweizer Unternehmerin leitet die Louis Dreyfus Group und ist Mehrheitsaktionärin des Fußballclubs Olympique Marseille. Ihr Vermögen beträgt geschätzte 6,8 Milliarden US-Dollar. Die 53-Jährige wurde in Leningrad geboren; sie ist die Witwe des Unternehmers Robert Louis-Dreyfus.

Rang 12: Gina Rinehart
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Die australische Bergbau-Unternehmerin besitzt ein Vermögen von 9,8 Milliarden US-Dollar. Die 62-Jährige erbte 1992 nach dem Tod ihres Vaters dessen Firmenimperium Hancock Prospecting. Rinehart hat vier Kinder, mit dreien befindet sie sich in einem finanziellen Streit. Auch mit ihrer Stiefmutter Rose Porteous lieferte sie sich einen jahrelangen Prozess, an dem die Öffentlichkeit regen Anteil nahm.

Rang 11: Blair Parry-Okeden
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Parry-Okeden gilt mit einem Vermögen von 10,1 Milliarden US-Dollar als die reichste Frau Australiens, obwohl ihr Imperium in der US-City Atlanta (Foto) beheimatet ist. Die 65-jährige Mutter zweier Kinder erbte ein Viertel von Cox Enterprises, einem der großen Medienkonzerne Amerikas. Ihr Bruder Jim leitet das Unternehmen, sie selbst tritt dort selten in Erscheinung.

Rang 10: Massimiliana Landini Aleotti
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Landini Aleotti ist nach der aktuellen Forbes-Liste in Besitz von 10,1 Milliarden US-Dollar. Die 73-jährige Italienerin und ihre drei Kinder erbten 2015 von ihrem Ehemann Alberto Aleotti den Pharmakonzern Menarini, zu dem unter anderem auch das deutsche Unternehmen „Berlin-Chemie“ gehört.

Rang 9: Iris Fontbona
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Die 73-Jährige ist Witwe des chilenischen Unternehmers Andrónico Luksic, der unter anderem mit Bergbau-Minen ein Vermögen verdiente. Nachdem er 2005 gestorben war, erbte seine Frau und deren drei Söhne das Imperium. Ihr Besitz wird auf 10,1 Milliarden US-Dollar beziffert.

Rang 8: Charlene de Carvalho-Heineken
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Der 61-Jährigen gehören 25 Prozent des niederländischen Brauerei-Riesen Heineken. Es handelt sich um das Erbe ihres Vaters Freddy Heineken, der vor mehr als zehn Jahren starb. Das Unternehmen verkauft heute 170 Biermarken in mehr als 65 Länder. Ihr geschätztes Vermögen: 12,7 Milliarden Euro.

Rang 7: Abigail Johnson
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Johnson übernahm 2014 den Chefposten von Fidelity Investments, einer der nach verwaltetem Vermögen größten Fondsgesellschaften der Welt. Die zweifache Mutter folgte damit auf ihren Vater Edward „Ned“, der das Unternehmen davor leitete. Forbes beziffert den Besitz der 54-Jährigen auf 14,7 Milliarden US-Dollar.

Unter dem Titel „Dare to Share - Deutschlands Weg zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf“ will die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag aktuelle Daten, Politiktrends und Analysen zum Thema veröffentlichen.

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  • dpa
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