Stellenbörsen Wer jetzt am Job-Markt gefragt ist

Im Januar gab es mehr Arbeitslose – die Marke stieg wieder über drei Millionen. Trotzdem ist Bewegung im deutschen Arbeitsmarkt, beispielsweise im Immobiliensektor. Wer davon profitieren kann.
  • Miriam Bax
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Wieder mehr als 3 Mio. Arbeitslose - Grund zur Sorge?

KölnTrotz geringer wirtschaftlicher Impulse habe sich der Arbeitsmarkt positiv entwickelt, heißt es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA). 2014 sei die Beschäftigung und auch die Einstellungsbereitschaft der Betriebe gewachsen. Auch in den Stellenbörsen herrschte im vergangenen Jahr ein Aufwärtstrend.

Insgesamt neun Prozent mehr Jobs gab es branchenübergreifend in den Stellenbörsen und Special Interest Portalen für Fach- und Führungskräfte. Besonders im Herbst kletterte die Anzahl der freien Stellen nach oben (vgl. Grafik „Arbeitsmarkt für Fach- und Führungskräfte“).

Quelle: Handelsblatt-Jobturbo

Quelle: Handelsblatt-Jobturbo

Die meisten Jobs gab es im Ingenieurwesen und im Bereich Technik, der IT und der Telekommunikation, im Vertrieb und im Finanzwesen. Ein großer Teil der Stellenanzeigen stammt darüber hinaus aus dem Gastgewerbe und dem Tourismus. Die Auswertung basiert auf den Stellenanzeigen des Handelsblatt-Jobturbos. Dieser bündelt als Metasuchmaschine die Jobs der großen (Online-) Stellenbörsen, Zeitungen und Karrierewebsites der Unternehmen. Der Jobturbo verweist ausschließlich auf kostenpflichtig geschaltete Stellenanzeigen und konzentriert sich konkret auf Vakanzen für Fach- und Führungskräfte.

Quelle: Handelsblatt-Jobturbo

Quelle: Handelsblatt-Jobturbo

Der Blick in die einzelnen Berufsfelder zeigt: Zum Jobmotor hat sich im vergangenen Jahr besonders das Bauwesen und der Immobiliensektor entwickelt (vgl. Grafik „Arbeitsmarkt Bauwesen & Immobilien). Hier suchten Unternehmen deutlich mehr Mitarbeiter als in 2013, nämlich rund 20 Prozent.

Ein fast ebenso großer Stellenzuwachs war in den Bereichen Management, Leitung  und Human Resources zu beobachten. Auch im Bereich Vertrieb und Marketing gab es mehr Jobs, 13 bzw. zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Aussichten für 2015 vorerst zurückhaltend
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