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Voll durchstarten Was Sie bei der Karriereplanung berücksichtigen sollten

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Der Weg ist nicht das Ziel
Wer sich für einen neuen Job nur wegen des Geldes entscheidet, wird vermutlich nicht glücklich. Quelle: Michael S. Schwarzer

Wer sich für einen neuen Job nur wegen des Geldes entscheidet, wird vermutlich nicht glücklich.

(Foto: Michael S. Schwarzer)

Wie aber sieht konkret eine Karriereplanung aus? – Am Anfang steht ein Ziel. Wo möchten Sie im Laufe Ihres  Berufslebens hin? Welche Verantwortungen übernehmen? Dabei ist es gar nicht wichtig, einen konkreten Posten oder ein Unternehmen benennen zu können. „Sie müssen vielmehr für sich herausfinden: Was ist meine Mohrrübe, die mich zum Weitergehen motiviert?“, erklärt Buchautorin Happich („Ärmel Hoch! – Die 20 schwierigsten Führungsthemen und wie Top-Führungskräfte sie anpacken“, Verlag Orell Füssli).

Mit welchen Aufgaben, welchen Themen fühlt man sich wohl. Welche Überzeugungen treiben einen an. Und welche Rahmenbedingungen – Startup contra Konzern, Home Office versus Großraumbüro, traditionell oder konservativ, hierarchisch oder anarchisch – entsprechen einem am ehesten. „Diese Grundausrichtung können Sie Ihrer gesamten Laufbahn zugrunde legen.

Ihre Ziele werden sich vielleicht von Zeit zu Zeit ändern, aber die Motive dahinter sind so fest in uns verankert, dass es sich lohnt, sie immer mit zu berücksichtigen.“ Steht die grobe Richtung fest, gilt es zu überlegen, welche Qualifikationen und Kontakte dafür nötig sind. Welche bestehen schon, wo bekommt man den Rest her? Daraus ergeben sich die nächsten beruflichen Schritte fast von selbst.

Karrierekiller vermeiden

Gleichzeitig warnen Praktiker davor, sich zu eng an seinen Plan zu klammern. Wer nur den angepeilten Karriereschritt fokussiert, büßt Flexibilität ein und verliert gerne den Blick für gute Gelegenheiten, die sich rechts und links des Pfades ergeben. „Meine Erfahrung ist: Wenn man genau weiß, wo es hingehen soll, verpasst man das Beste. Weil man sich ja nur die Dinge vornehmen kann, die man bereits kennt.

Dabei sind die unbekannten Aufgaben oft viel interessanter. Jedes Mal, wenn ich mir Aufgaben nicht vorstellen konnte und sie dennoch angenommen habe, bin ich sehr gut damit gefahren“, sagt beispielsweise Frank Mang, Geschäftsführer von Accenture Technology Solutions, in einem Handelsblatt-Interview.

Gudrun Happich kennt zwei weitere klassische Fehler, die Berufstätigen in ihrer Laufbahn immer wieder unterlaufen: „Zum einen orientieren sich viele gerne an tradierten Automatismen. Nach x Jahren muss die nächste Beförderung kommen, das Gehalt hat so und so hoch zu sein et cetera. Dies setzt einen enorm unter Druck und macht unzufrieden, wenn es nicht so stringent läuft. Zudem lässt es alternativen Wegen und Werten wenig Raum.“

Infolgedessen lassen sich viele Fach- und Führungskräfte von Stellenangeboten blenden. Durchaus attraktive Jobofferten mit gutem Gehalt und Einfluss – die aber überhaupt nicht zum eigenen Wertesystem passen. „Ich hatte in meiner Beratung einen Manager, der eine Position nur deshalb annehmen wollte, weil ein horrendes Gehalt geboten wurde. So etwas schmeichelt ja auch. Dass Geld auf seiner persönlichen Werteskala eigentlich eher zweitrangig war, verblasste daneben. Solch eine Jobwahl macht nicht zwangsläufig glücklich“, weiß Gudrun Happich.

So früh wie möglich
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4 Kommentare zu "Voll durchstarten: Was Sie bei der Karriereplanung berücksichtigen sollten"

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  • "Gleichzeitig warnen Praktiker davor, sich zu eng an seinen Plan zu klammern. Wer nur den angepeilten Karriereschritt fokussiert, büßt Flexibilität ein und verliert gerne den Blick für gute Gelegenheiten, die sich rechts und links des Pfades ergeben." -- das sehe ich auch so - und damit widersprechen Sie der These des Artikels, dass sich Karriere planen lässt. Lässt sie nicht.
    Wer hätte denn 1988, als ich ins Berufsleben gestartet bin, erwartet, dass zwei Jahre später der Eiserne Vorhang verschwunden ist - wie viele Möglichkeiten haben sich seither ergeben ! Wer wusste damals von Internet ? Und genau so wenig wissen wir heute welche Möglichkeiten sich in 20 Jahren ergeben werden. Deswegen: Immer schön flexibel bleiben - geistig und geographisch.

  • Ich habe die persönliche Erfahrung gemacht, dass zu einer gut geplanten Karriere auch vor allem immer sehr, sehr gute, möglichst perfekte Bewerbungen gehören.
    [...] [+++Beitrag wurde von der Redaktion editiert+++]

  • Nur ein paar Beispiele dazu, welche Aussagen im Artikel schon beim Lesen als widersprüchlich auffallen:
    "(...) jeder Dritte wusste, wohin die Reise geht": Richtig wäre wohl, dass jeder Dritte eine Wunschvorstellung von der Reise hat, die tatsächlich aber überwiegend dann anders verlaufen wird. Wissen tut man also im Vorfeld gar nichts...
    "(...) haben Bewerber in aller Regel gleich eine visionäre Antwort parat: 'Ich möchte in fünf Jahren ein kleines Team führen.'" -> Was bitte ist daran visionär? Das ist für mich eher Krämer-Mentalität. Es ist auch nicht das, was zB an Hochschulen den Studenten erzählt wird. Dort wird einem über Jahre von den Professoren erzählt, man gehöre zur künftigen Elite etc., irgendwann glaubt man das dann und wer dann bloß angibt, in fünf Jahren ein kleines Team führen zu wollen, der muss sich schon gar nichts zutrauen. Der überwiegende Teil sähe sich lieber ganz woanders.
    "Dies birgt größere Risiken (...), allerdings auch mehr Chancen für die Laufbahn." Dass es dort, wo es mehr Risiken gibt, auch mehr Chancen gibt, ist trivial. Das heißt aber nun eben gerade nicht, dass die Planbarkeit der Laufbahn deshalb zunimmt, sondern sie nimmt eher ab. Daher wird eine solche Planung im Gegenteil nicht immer wichtiger, sondern immer sinnloser...

    So wie ich also viele Aussagen im Artikel im wesentlichen für nicht richtig halte, stimme ich dem Vor-Kommentator aruba in einigen Dingen dagegen zu...

  • Guten Tag,.... Sei aus guter Familie ( egal wie dumm du bist ),.... tue wenig;.... wer wenig tut macht kaum viele Fehler. Krieche jedem [...] kerl in den [...],..das gilt auch fuer solche die aus einfachem Elternhause stammen. Ergaunere Doktorarbeiten;... es sei du kriegst sie durch Beziehungen eh nachgeschmissen. Treffe NIEMALS eigene Entscheidungen;... die Gefahr dich zu blamieren ist zu gross. Sei korrupt,... ruecksichtslos, dumm wie Brot und sei ein Wichtigtuer oder Windbeutel;... jedes echte Koennen,... jedes ehrbare Ziel sei dir fremd. Wenn du vor Bloedheit brummst;... keine Ahnung hast was Morgen sein wird;... alles voegelst was dir vor die Lunte kommt;... anderer Leute Geld veruntreust,... Bilanzen faelschen laesst ( Du selber kannst es eh nicht ) deine eigene Grossmutter an den Teufel verkaufst. Dann,... aber nur dann wirst du was. Vor allem lese keine [...]Artikel von wegen Karriereplanung im Handelsblatt und in aehnlichen Arbeitgeber Sturmblaettern. [...] Gute Nacht.

    [+++Beitrag wurde von der Redaktion editiert+++]

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