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Dunja Hayali, Milena Glimbovski, Judy Korn 25 Frauen, die unsere Welt besser machen

Frauen, die unsere Welt besser machen – genau die suchte Edition F, die Online-Plattform für ambitionierte Frauen, gemeinsam mit dem Handelsblatt und weiteren Medien. Nun stehen die 25 Finalistinnen fest.
50 Frauen mit großem Potenzial haben es mit Ihrer Unterstützung zur Nominierung geschafft - 25 haben gewonnen.
25 Frauen

50 Frauen mit großem Potenzial haben es mit Ihrer Unterstützung zur Nominierung geschafft - 25 haben gewonnen.

Berlin Sie mischen sich ein – in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und geben Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit: Die Gewinnerinnen des Preises „25 Frauen, die unsere Welt besser machen“, mit dem die Online-Plattform Edition F bereits zum dritten Mal herausragenden Frauen eine Bühne gibt. Auch in diesem Jahr ist das Handelsblatt neben anderen Medien im Boot und mit mir, Carina Kontio, in der Jury vertreten. Ein ehrenvolle und spannende Aufgabe und ich kann sagen, dass die Auswahl nicht leicht gefallen ist.

Aus über 750 Nominierten hat Edition F mit unseren Lesern, einer hochkarätigen Jury und anderen Kollegen wie der „Welt“, dem „Tagesspiegel“, „derStandard.at“, „Correctiv“, „WDR frauTV“ und „Annabelle“ die 25 Finalistinnen gekürt. Unter ihnen ist die Tierrechtsaktivistin Ria Rehberg, die Journalistin Dunja Hayali, Original-Unverpackt-Gründerin Milena Glimbovski, Bloggerin und Aktivistin Kübra Gümüşay sowie Elisabeth Schuh und Petra Moske, Gründerinnen von „Nestwärme“.

„Was uns besonders beeindruckt hat, ist die Vielfalt an Unternehmen und Initiativen in so unterschiedlichen Bereichen – von Flüchtlingshilfe und Tierrecht über alternative Energien bis hin zu Familienhilfe. Frauen mischen sich ein, geben starke Impulse und verändern unsere Gesellschaft nachhaltig,“ sagt Susann Hoffmann, Gründerin von Edition F.

Augen auf: Diese 25 Frauen machen unsere Welt besser
Kein Ranking
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Ein kurzer Hinweis noch vorweg: Es gibt kein Ranking. Wir stellen Ihnen die 25 Gewinnerinnen in alphabetischer Reihenfolge vor.

Aynur Boldaz-Özdemir, Integrationsunternehmerin
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Sie gibt Leuten eine Perspektive, die auf dem Arbeitsmarkt eigentlich keine Chancen haben. Aynur Boldaz-Özdemir, als 18-Jährige aus der Türkei nach Deutschland gekommen, behauptete sich ohne Ausbildung als ausländische Frau auf dem deutschen Arbeitsmarkt und leitet heute ihr eigenes, erfolgreiches „Integrationsunternehmen“. Forever Clean beschäftigt zu 48 Prozent Menschen mit körperlicher, geistiger oder psychischer Schwerbehinderung. In der Belegschaft arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund – gemeinsam und inklusiv.

(Foto: Forever Clean)

Ingrid Brodnig, Journalistin und Netzaktivistin
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Eine pluralistische Gesellschaft muss auch im Netz verteidigt werden. Genau das macht Ingrid Brodnig. Die österreichische Journalistin engagiert sich couragiert gegen Hass im Internet – zuletzt in ihrem gerade erschienenen Buch „Hass im Netz“, in dem sie beschreibt, was wir gegen digitale Hetze, Mobbing und Lügen tun können. Ingrid Brodnigs Engagement hilft, eine (digitale) Zukunft zu schaffen, die keinen Hass zulässt – und niemanden mehr ausschließt.

(Foto: Alex Unger)

Saskia Bruysten, Unternehmerin
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Gemeinsam mit dem Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus gründete Saskia Bruysten das Unternehmen „Yunus“, das eine Brücke zwischen lokalen Sozialunternehmen und humanitären Spendern und Kreditgebern schlägt. „Yunus“ ist bisher weltweit in sieben Ländern im Einsatz, darunter Indien, Uganda und Haiti. Mit ihrem Business setzt sich die ehemalige Unternehmensberaterin für einen sozialeren Kapitalismus ein, der seine Stärke einsetzt, um eine gerechtere Welt zu schaffen.

(Foto: Yunus)

Dr. Gisela Burckhardt, Aktivisitin
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Viel zu viele Frauen und Mädchen arbeiten in der Textilindustrie immer noch unter menschenunwürdigen Bedingungen. Gisela Burckhardt setzt sich für die Rechte und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen dieser Frauen ein. Sie hat den Verein Femnet e.V. gegründet und diskutiert als dessen Vorsitzende mit den großen Textilkonzernen, damit die Produktion fairer Kleidung die Regel wird – und nicht die Ausnahme bleibt.

(Foto: Flickr Heinrich Böll Stiftung, Stephan Roehl)

Diana Doko, Aktivistin für Suizid-Prävention und Unterstützung für Menschen mit Depressionen
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Jedes Jahr sterben in Deutschland 10.000 Menschen durch Suizid. Diana Doko setzt sich mit dem von ihr mitgegründeten Verein „Freunde fürs Leben“ dafür ein, dass diese Zahl sinkt. Sie, die selbst ihren Bruder durch Suizid verloren hat, leistet Aufklärungsarbeit bei jungen Menschen zu den Themen Suizid und seelische Gesundheit. Als Vorstandsvorsitzende des Vereins bietet sie betroffenen Menschen ein sicheres Netzwerk und trägt so dazu bei, dass weniger Menschen den Tod als letzten Ausweg wählen. Diana Dokos Vision ist eine Gesellschaft, in der Depressionen endlich kein Tabuthema mehr sind. Dafür kämpft sie jeden Tag.

(Foto: Tom Wagner)

Prof. Dr. Naika Foroutan, Sozialwissenschaftlerin
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Muslime haben in unserer Gesellschaft mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Die Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan setzt sich mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit gegen diese Ressentiments ein. Als stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung untersucht sie unter anderem Islambilder in Deutschland. Sie leitet außerdem das Projekt: „Junge Islambezogene Themen in Deutschland“ (JUNITED). Die Forschung der gebürtigen Iranerin trägt einen wichtigen Teil dazu bei, die Islamfeindlichkeit in Deutschland abzubauen und eine pluralistische Gesellschaft entstehen zu lassen.

(Foto: Nina Pieroth)

Der Wettbewerb „25 Frauen“ findet bereits zum dritten Mal statt und bietet herausragenden Frauen eine Bühne: 2014 wurden „25 Frauen für die digitale Zukunft“ und im letzten Jahr „25 Frauen, die wir bis 2025 als Dax 30 CEO sehen wollen“ ausgezeichnet. Jedes Jahr widmet sich der Preis einem großen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder politischen Thema.

Die Gewinnerinnen wurden von der Community von Edition F, den Lesern von Handelsblatt und Co und einer hochkarätigen Jury gewählt, in der unter anderem die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, Bundesministerin a.D. Renate Künast, Journalistin und Nachrichtensprecherin Judith Rakers, „Betterplace“-Gründerin Joana Breidenbach, „Correctiv“-Geschäftsführer Christian Humborg und Entrepreneurship-Professor Günter Faltin sitzen.

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