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Managerinnen im Vorstand Personal – das vermeintliche Frauen-Ressort

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Mehr Mut bei Besetzungen von Frauen
So sehen echte Businessfrauen aus!
Wie sehen Businessfrauen aus? So zum Beispiel!
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Quelle: Nazir Azhari

Rote Lackschuhe und kurze Röcke zwischen Männerbeinen im Zweireiher: Frauenbilder, mit denen sich schon lange niemand mehr identifizieren möchte. Deswegen haben wir vor zwei Wochen gefragt: Wo sind eigentlich die Fotos, die moderne, authentische und natürliche Frauen zeigen? In einem Foto-Wettbewerb suchten wir Ideen, wie wir das ändern können. Nun stehen die Gewinnerbilder, wie dieses hier von Nazir Azhari, fest.

Schluss mit Bleistiftrock und steifer Pose
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Quelle: Johanna Vikell
Wir, das sind die Businessplattform Edition F als Initiator der Mission, die Foto-Community EyeEm, das Handelsblatt und andere namhafte Medienpartner (Zeit Online, Ze.tt, Manager Magazin und Huffington Post). Und gemeinsam wollen wir die Perspektive auf Frauen in der Arbeitswelt verändern. Schluss mit grausamen Stockphotos! Es leben schöne Fotos wie dieses hier von Johanna Vikell.
#Womeninbusiness
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Quelle: Michael Moeller
Mit #Womeninbusiness wollen wir moderne, natürliche und authentische Frauen zeigen. Frauen, die sich täglich in ihrem Job abrackern, aber nicht immer top gestylt im Hosenanzug erscheinen. Solche, die auch mal den Wecker überhören, in Windeseile Klamotten aus dem Schrank ziehen und sich die Haare erst im Auto auf dem Weg zur Arbeit kämmen.
Berufsalltag wie er auch aussehen kann
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Quelle: Tyler

Frauen, die nicht ihre weiblichen Vorzüge in den Fokus stellen, sondern mit ihrem fachlichen Können bestechen.

Danke!
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Quelle: Ana Caprini

Wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Mission so toll unterstützt haben. Die Auswahl der Gewinnerinnen ist uns allen nicht leicht gefallen.

Wow: So viele tolle Bilder!
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Quelle: Astrid Hapsari

Insgesamt wurden über 3.000 Bilder eingereicht, aus denen wir für Sie die Top-Ten-Gewinnerfotos gewählt haben.

Trending Topic
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Quelle: Martin Rehm

Jeder Fotograf und jede Fotografin hatte die Möglichkeit, authentische Fotos aus seinem Joballtag entweder auf der Online-Plattform EyeEm hochzuladen oder oder sie per Mail einzureichen. Bereits am ersten Tag wurde der #WomeninBusiness zum Trending Topic bei Twitter.

Weitaus mehr ist im MDax notwendig. Immerhin: Dort findet sich mit Anke Schäferkordt der einzige weibliche Vorstandschef der 80 größten deutschen, an der Börse gelisteten Unternehmen. Allerdings gibt es nur sechs weitere Frauen, die es in dem 50 MDax-Unternehmen bisher in den Vorstand geschafft haben: Dagmar Knopek und Christiane Kunisch-Wolff bei der Aareal Bank, Ute Wolf als Finanzchefin von Evonik, Anke Giesen leitet Personal und Operations bei Fraport, Dagmar Steinert zeichnet für Finanzen, IT und Recht im Vorstand von Fuchs Petrolub verantwortlich und Claudia Hoyer ist COO bei TAG Immobilien.

„Es wäre vermessen gewesen zu erwarten, dass der MDax schon deutlich weiter ist beim Thema Frauen in Führungspositionen als der Dax. Dass es aber gerade einmal sechs Unternehmen gibt, die einer Frau Vorstandsverantwortung übertragen haben, hat mich doch sehr überrascht“, sagt Ramsauer. „Augenscheinlich fehlen entweder der politische Willen oder aber die geeigneten Kandidatinnen.“

Dass letztere häufig nicht im eigenen Unternehmen oder engeren Umkreis gefunden werden können, erscheine verständlich – hat doch der gezielte Aufbau von Frauen als Top-Führungskräften erst vor nicht allzu langer Zeit eingesetzt. „Wenn es aber noch keinen Pool an ausreichenden Kompetenzträgerinnen gibt, dann müssen Unternehmen weiter schauen – über die Region, über das Land hinaus und international suchen. Und zudem Potenzial und Agilität vor Erfahrung stellen. Sonst sind auch in den kommenden Jahren keine echten Veränderungen zu erwarten. Mehr Mut bei Besetzungen wäre darum wünschenswert!“

Diese Frauen wollen wir bis 2025 als Dax-CEO sehen
Der Wettbewerb
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Welche der nominierten Frauen wollen Sie bis zum Jahr 2025 im Vorstand eines Dax-Konzerns sehen? Gemeinsam mit der Plattform Edition F und der Huffington Post haben wir den Wettbewerb ausgerufen – und mehr als 500 Nominierungen erhalten. Aus den 50 Frauen, die es in die Vorauswahl geschafft hatten, konnten unsere Leser wiederum ihre Favoritin auswählen und ihre Stimme abgeben. Heute präsentieren wir die Gewinnerinnen.

(Foto: Getty Images)
Aliz Tepfenhart, Geschäftsführerin der Burda Digital Holding
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Im Mai dieses Jahres wechselte Aliz Tepfenhart von der Otto Group zur Burda Digital Holding, für die sie ab sofort als Geschäftsführerin fungiert. Die Managerin zeichnet sich vor allem durch ihre breite Erfahrung im E-Commerce aus, die sie sich als Geschäftsführerin des Baur Versands sowie als Geschäftsführerin von Quelle (Burda Group Russland) aneignete. Das Wissen setzt sie nun für die B2C-Transaktionen der von Burda gebündelten Digitalunternehmen und -Marken ein.

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(Foto: privat)
Antonella Mei-Pochtler, Geschäftsführung Boston Consulting Group
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Antonella Mei-Pochtler ist Senior Partnerin und Geschäftsführerin bei der Boston Consulting Group und berät als Expertin für Markenführung internationale Unternehmen, vor allem aus der Konsumgüterindustrie und der Medienbranche. Sie ist 1984 bei BCG im Münchener Büro eingestiegen, wurde 1990 zur Partnerin und acht Jahre später zur Senior Partnerin ernannt. 1997 eröffnete sie das Wiener Büro von BCG.

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(Foto: privat)
Dr. Caren Genthner-Kappesz, CEO Kalahari
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Nach ihrer Promotion in Mathematik und einer Firmengründung verbrachte sie einige Jahre bei der Boston Consulting Group, es folgten Führungspositionen bei Ebay, Shopping.com und Brands4friends. Seit zweieinhalb Jahren ist sie CEO bei Kalahari.com, Südafrikas größtem Shoppingportal, das kürzlich mit dem zweiten Marktführer Takealot.com fusionierte. Ihr ehemaliger Chef bei Ebay schwärmte in einem Interview mit der „Wirtschaftswoche“ geradezu: „Ihr Team hat sich bei ihr gut aufgehoben gefühlt. Auch in Konfliktsituationen argumentiert sie sachlich. Sie packt mit an, ist eine Macherin.“

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(Foto: privat)
Catrin Hinkel, Vorstandsmitglied Accenture und Geschäftsführerin des Bereichs Health
& Public Service und Human Capital & Diversity Lead
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Sie gehört zu den Top-Frauen der deutschen IT-Branche: Catrin Hinkel ist Geschäftsführerin bei Accenture, einem der weltweit führenden Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister, hat in ihrer Karriere Klienten aus den Sparten Telekommunikation, Versorger, Chemie, High Tech und Public Service betreut. Bis 2010 verantwortete sie das gesamte SAP-Implementierungsgeschäft von Accenture im deutschsprachigen Raum.

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(Foto: privat)
Claudia Michalski, Geschäftsführerin der Verlagsgruppe Handelsblatt
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Claudia Michalski ist Geschäftsführerin der Verlagsgruppe Handelsblatt und schwerpunktmäßig für den Fachmedienbereich der Verlagsgruppe sowie die Tochter- und Beteiligungsgesellschaften (wie etwa VDI-Verlag, Meedia, Bellevue & more) zuständig. Hier verantwortet sie insbesondere den strategischen Ausbau und das Beteiligungsmanagement. Darüber hinaus ist Michalski stellvertretende Sprecherin des Verbandes Deutsche Fachpresse und Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Zeitschriftenverlage. Die Medienmanagerin arbeitete zuvor für den Verlag Walter de Gruyter und den Beuth Verlag.

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(Foto: privat)
Dr. Claudia Nagel, Gründerin und Geschäftsführerin Operations, Technik & Finanzen Kiwi.ki
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Die Idee zu Kiwi.ki kam Claudia Nagel im Jahr 2011, als die dreifache Mutter mit Tüten und Taschen behängt vor ihrer verschlossenen Haustür stand und sich fragte, warum man im 21. Jahrhundert immer noch so etwas wie einen Metallschlüssel braucht. 2012 gründete die Ingenieurin und ehemalige McKinsey-Beraterin dann mit zwei Partnern ihr Hardware-Startup, das die herkömmlichen Schlüssel abschaffen will: Das schlüssellose Zugangssystem kann über einen kleinen Transponder Haustüren automatisch aus einer Entfernung von bis zu drei Metern entriegeln. Außerdem lässt sich die Haustür über eine Smartphone-App öffnen. Mehrere Millionen Euro konnte die Gründerin von Investoren einsammeln. Großkonzerne wie die Deutsche Post haben mittlerweile Exklusivverträge mit dem Startup abgeschlossen.

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(Foto: privat)

Dass es international auch anders geht, zeigt eine aktuelle Studie des Korn Ferry Institutes in den USA, in der die Positionierung von Frauen im Top-Management von 1.000 der größten US-amerikanischen Firmen untersucht worden ist. Knapp ein Viertel dieser Frauen ist auch in der „C-Suite“ zu finden. „Die deutschen Unternehmen dürfen nicht den Anschluss an die internationalen Entwicklungen verlieren", sagt Ramsauer. „Globale Unternehmen verstehen zunehmend, welch positiven Einfluss die richtigen Frauen auf das Geschäft ausüben – und das, obwohl oder gerade weil sie meist anders führen als Männer. Mit Blick auf globale Suchfelder gibt es großartige Kandidatinnen. Und den weiblichen Führungsnachwuchs sollten Unternehmen frühzeitig auch selbst aufbauen. Hierfür gibt es bei einigen deutschen Unternehmen bereits gute und nachhaltig angelegte Programme.“

  • ck
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