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Siemens-Vorstand Janina Kugel „Jüngere Frauen zählen oft auf, was sie nicht können“

Sie ist für 341.000 Mitarbeiter weltweit zuständig: Siemens-Personalvorständin Janina Kugel. Im Interview spricht sie über Werte, Kompromisse, Netzwerke und darüber, wie ein Mann Kanzlerin werden kann.
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Die Managerin ist als Personalvorständin bei Siemens für mehr als 340.000 Mitarbeiter verantwortlich. Quelle: Siemens
Janina Kugel

Die Managerin ist als Personalvorständin bei Siemens für mehr als 340.000 Mitarbeiter verantwortlich.

(Foto: Siemens)

BerlinJanina Kugel ist seit Februar Personalvorständin bei Siemens und eine unserer „25 Frauen, die wir bis 2025 als DAX-30-CEO sehen wollen“ – im Interview mit uns spricht sie darüber, wie sie besonders das Thema Diversity bei Siemens vorantreiben will.

Wir treffen Janina Kugel in Berlin. Dorthin ist sie gereist, um eine neue Initiative vorzustellen, die sich für ein ausgewogenes Verhältnis von Männern und Frauen in Führungspositionen einsetzen will. „Chefsache“ nennt sich der Zusammenschluss von Unternehmen wie Siemens, Allianz, McKinsey, Bayer und Bosch. Auch der Mittelstand, die Sozialwirtschaft, die Medien und die Politik wollen mitmachen – die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die sich in ihrer Zeit als Familien- und Arbeits- und Sozialministerin schon immer für Frauenförderung eingesetzt hat, sitzt ebenfalls auf dem Podium.

Die Bundeskanzlerin hat die Schirmherrschaft der Initiative übernommen und lässt es sich trotz 17 Stunden Verhandlungsmarathon zu Griechenland in Brüssel nicht nehmen, in einer launigen Rede für mehr Frauen in Führungspositionen und neue Arbeitszeitmodelle zu werben. Ihre beiden Sekretärinnen würden sich den Job teilen, und im Kanzleramt könnten die Mitarbeiter mittlerweile auch mit Kind einen Führungsjob behalten – die Welt sei davon noch nicht untergegangen.

Janina Kugel sorgt auf dem Podium ebenfalls für Erheiterung, als sie erzählt, dass ihre kleine Nichte sie neulich fragte, was eigentlich ein Mann tun müsste, um Kanzlerin werden zu können.

Und sie sagt, dass Deutschland einfach hinterhinke, was das Thema Frauen in Führungspositionen betreffe – andere Länder hätten seit Jahrzehnten an verschiedenen Stellschrauben gedreht, um für Gleichberechtigung von Männern und Frauen und für bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie für beiden Geschlechter zu sorgen. „Meine Freunde in Frankreich erzählen mir, dass sich ein viertes Kind steuerlich lohnt.“ 

Nach der Auftaktveranstaltung hatten wir die Gelegenheit, Janina Kugel zu einem Gespräch über ihre Vorstellungen von Diversity und Gleichberechtigung zu treffen.

Wo klemmt es denn nun?
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1 Kommentar zu "Siemens-Vorstand Janina Kugel: „Jüngere Frauen zählen oft auf, was sie nicht können“"

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  • Na ja .... Frau Kugel ist alles andere als eine souveräne Personalchefin. (...)

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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