Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Zum The Shift! Special von Handelsblatt Online

Ältere Mitarbeiter „Erfahren“ und nicht „alt“

In vielen Unternehmen findet ein Bewusstseinswandel statt – ältere Kollegen werden zunehmend wertgeschätzt. Das ist angesichts der demografischen Entwicklung bitter nötig. Viele Firmen haben jedoch noch Nachholbedarf.
1 Kommentar
In den vergangenen Jahren ist die Zahl der älteren Beschäftigten nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit stark gestiegen. Quelle: dpa
Ältere Arbeitnehmer

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der älteren Beschäftigten nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit stark gestiegen.

(Foto: dpa)

NürnbergSie haben viele Jahre Berufserfahrung, sind loyal gegenüber ihrer Firma und souverän in Kundengesprächen: Ältere Kollegen sind für viele Unternehmen enorm wichtig. Auch wenn sie körperlich weniger belastbar sind und ihre Ausbildung lange zurückliegt, müssen sich die Firmen Gedanken machen, wie sie ältere Kollegen länger im Betrieb halten – oder sogar neu anlocken. Denn aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Zahl der potenziellen Arbeitskräfte bald rapide zurückgehen – in einigen Branchen ist ein Fachkräftemangel bereits spürbar.

Einige Betriebe haben das Problem erkannt und bereits Gegenmaßnahmen ergriffen. Der Großteil der Firmen habe jedoch noch Nachholbedarf, sagt Rudolf Kast, Chef des Demografie-Netzwerks, einem Zusammenschluss von Firmen: „Zwei Drittel der Unternehmen müssen noch ganz viel tun für ihren Wandlungs- und Bewusstseinsprozess.“

Vor allem große Konzerne wie BMW, Daimler, Bosch oder Deutsche Bahn, Telekom und Deutsche Bank hätten das „Demografie-Problem“ verstanden. Kleinere Firmen und vor allem Handwerksbetriebe hätten mehr Probleme. Hier fehlten oft die Ressourcen – etwa eine planende Personalabteilung: „Das operative Geschäft steht immer im Vordergrund. Der Prozess des Nachdenkens kommt dann meist erst aus der betrieblichen Not heraus – und die ist mittlerweile groß.“

Kast sagt: „Konservativ gerechnet verlieren wir 6,5 Millionen Fachkräfte bis 2030 aus der Regelbeschäftigung heraus in die Rente. Das ist die Hälfte der Bevölkerung Baden-Württembergs.“ Auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung rechnet: Selbst bei 200.000 Zuwanderern pro Jahr werde 2060 die Zahl der Männer und Frauen im erwerbsfähigen Alter um rund 6,9 Millionen niedriger liegen als heute.

Dabei ist in den vergangenen Jahren die Zahl der älteren Beschäftigten nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bereits stark gestiegen. Inzwischen ist etwa die Hälfte der 55- bis 65-Jährigen noch berufstätig. Auch international gesehen hat Deutschland damit einen großen Sprung gemacht, wie eine Studie der Beratungsgesellschaft PwC ergab. Die Kultur in deutschen Unternehmen habe sich geändert, sagt PwC-Geschäftsführerin Petra Raspels. Ältere Arbeitnehmer würden zunehmend wertgeschätzt. Zudem hätten die Hartz-Reformen Druck auf Ältere ausgeübt, da ihr Bezugsanspruch auf Arbeitslosengeld gesunken sei. Auch die historisch gute Lage am Arbeitsmarkt dürfte älteren Arbeitnehmern geholfen haben.

Diese Faktoren beeinflussen Ihr Gehalt
Alter
1 von 14

Gemäß der Gehaltsbiografie 2016 von Gehalt.de steigen die Gehälter der Deutschen stetig an - bis sie eine gewissen Altersgrenze erreicht haben. Demnach pendeln sich die Bezüge von Fachkräften um die 40 Jahre bei durchschnittlich 45.000 Euro brutto im Jahr ein. Danach steigen die Gehälter nur noch bei Führungskräften - und zwar auf durchschnittlich 105.000 Euro brutto im Jahr.

Trotzdem steigt das Einkommen im Alter, wie eine neue Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Demnach haben die verfügbaren Einkommen der 65- bis 74-jährigen in Westdeutschland seit Mitte der 1980er Jahre um durchschnittlich 52 Prozent zugelegt. Die Einkommen von Menschen unter 45 Jahren stiegen laut der Studie dagegen nur um 21 bis 31 Prozent, wie das Sozio-oekonomische Panel belegt. Dafür werden jährlich Tausende Haushalte in Deutschland befragt. Allein seit der Wende wuchsen die Einkommen der Älteren laut der Studie um 25 Prozent, die der Jüngeren nur um zehn Prozent.

(Foto: Fotolia)
Geringverdiener machen pünktlich Feierabend
2 von 14

Umgekehrt machen Menschen mit einem Jahresbrutto von weniger als 30.000 Euro durchschnittlich 2,1 Überstunden pro Woche. Bei einem Gehaltsniveau von 60.000 Euro sind es schon doppelt so viele Überstunden.

(Foto: Fotolia)
Gewicht
3 von 14

Schlanke Frauen und übergewichtige Männer verdienen mehr als andere Geschlechtsgenossen. Das haben die Ökonomen Marco Caliendo von der Uni Potsdam und Markus Gehrsitz von der New York Universität bei einer Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels herausgefunden. Anhand der jährlichen Befragung von rund 12.000 deutschen Privathaushalten errechneten sie den Body-Mass-Index (BMI) von Männern und Frauen und verglichen ihn mit dem Einkommen. Und siehe da: Am meisten verdienen Frauen durchschnittlich mit einem BMI von 21,5. Mit zunehmendem BMI sinkt ihr Gehalt. Männer hingegen verdienen am meisten, wenn sich ihr BMI von 23 bis kurz vor der Fettleibigkeit bewegt. Die Autoren schlussfolgern daraus, dass das Gehalt bei Frauen durch ihre Schönheit angetrieben wird und bei Männern durch Gesundheit und Körperkraft. Allerdings ist der Einfluss von Schönheit auf das Einkommen gerade bei Frauen wissenschaftlich umstritten.

(Foto: Fotolia)
Schönheit
4 von 14

Inwiefern Schönheit das Einkommen beeinflusst, untersuchten US-Forscher anhand einer Auswahl von 737 MBA-Absolventen aus den Jahren von 1973 bis 1982. Dabei verglichen sie die Attraktivität der Gesichter mit den Einstiegsgehältern sowie ihrem späteren Einkommen - und stellten fest: Attraktive Männer erhalten durchschnittlich höhere Einstiegsgehälter als attraktive Frauen. Dafür verdienen schöne Frauen auf ihrem weiteren Karriereweg mehr als andere Frauen. So hat beispielsweise Eva Sierminska vom Luxemburger Institut für Sozialforschung herausgefunden, dass schöne Frauen in Deutschland rund 20 Prozent mehr verdienen als der Durchschnitt.

(Foto: Fotolia)
Körperpflege
5 von 14

Körperpflege zahlt sich vor allem für Männer aus. Wirtschaftswissenschafter der amerikanischen Elon Universität werteten Daten der American Time Use Survey des US-Amtes für Arbeitsmarktstatistik aus und stellten fest, dass Männer, die mehr Zeit in Körperpflege investieren, auch mehr verdienen. Eine ausgiebige Körperpflege steigert das Gehalt vor allem bei Männern, die einer Minderheit in den USA angehören. Bei Frauen zeigte die Zeit für Körperpflege keinen Effekt auf ihr Gehalt.

(Foto: Fotolia)
Persönlichkeit
6 von 14

Aussehen ist nicht alles: US-Forscher erfassten in einer Umfrage unter 731 Teilnehmern die Persönlichkeit sowie ihren Jobtitel, ihr Gehalt und ihre berufliche Zufriedenheit. Dabei wiesen emotional stabile und gewissenhafte Menschen ein höheres Einkommen und eine höhere Zufriedenheit mit ihrer Arbeit auf. Eine Folgeumfrage zehn Jahre später zeigte außerdem, dass Extraversion das Gehalt über die Jahre stärker steigerte.

(Foto: Fotolia)
Emotionen
7 von 14

Wut sorgt für mehr Geld als Trauer. Dies zeigt eine Studie, über die Simon M. Laham in seinem Buch "The Science of Sin" berichtet. Dabei wurden Probanden Videos von Bewerbungsgesprächen gezeigt, in denen die Bewerber über einem Vorfall in ihrem vorherigen Job erzählen, als sie einen wichtigen Kunden verloren. Mal war der Bewerber wütend, mal traurig. Nach den Videos wurden die Studienteilnehmer befragt, wie viel Gehalt sie den Bewerbern zahlen würden. Das Ergebnis: Wer sich wütend zeigte, bekam ein durchschnittliches Jahresgehalt von 53.700 US-Dollar zugesprochen. Traurige Personen sollten lediglich 41.330 US-Dollar erhalten.

(Foto: Fotolia)

Nachholbedarf gebe es hierzulande noch bei der Beschäftigungsquote der 65- bis 69-Jährigen. Sie befinde sich trotz deutlicher Fortschritte bei „international mäßigen“ 15 Prozent. Auch beim tatsächlichen Renteneintrittsalter (2015: durchschnittlich 62,8 Jahre) und bei der Weiterbildung Älterer liegt Deutschland nur auf Platz 20. Es gelte immer noch, hartnäckige Vorurteile gegen Ältere abzubauen, sagt Raspels - etwa, dass sich Fortbildung nicht mehr lohne. „Langsam aber sicher klärt sich das Bild dahingehend auf, dass man ein Leben lang lernen kann“, sagt Kast.

Ältere Menschen haben zwar ein etwas geringeres Risiko, arbeitslos zu werden. Wenn sie ihren Job aber doch verlieren, ist ihre Chance, einen neuen zu finden, gerade mal halb so hoch wie für alle Arbeitslosen. Ihre Arbeitslosenquote ist überdurchschnittlich.

Von Altersteilzeit über Homeoffice

Nur befristete Verträge – So verliert die Wissenschaft ihre Forscher

Statt des aktuellsten Fachwissens hätten ältere Mitarbeiter „Erfahrungswissen“, sagt Kast. „Sie wissen um Prozesse und Abläufe in Unternehmen. Sie wissen, an welchen Strukturen muss ich andocken, um Projekte zum Erfolg zu bringen.“ Der Gesetzgeber habe seinen Teil mit Einführung der Flexi-Rente getan. Nun seien die Arbeitgeber gefordert, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass es Älteren Freude mache, länger zu arbeiten. Eigene Gestaltungsmöglichkeiten und Flexibilität spielten hier eine große Rolle. Die Möglichkeiten reichen von Altersteilzeit über Homeoffice bis zu Sportangeboten.

Die Deutsche Bahn etwa hat vor vier Jahren einen „Demografie-Tarifvertrag“ geschaffen. Ältere Kollegen mit besonders belastenden Tätigkeiten können ihre Arbeitszeit beispielsweise auf 81 Prozent verringern. Ihr Gehalt wird aber vom Arbeitgeber auf 90 Prozent aufgestockt. Das Modell ist laut der Bahn extrem erfolgreich: Seit Ende 2015 habe sich die Zahl der Mitarbeiter, die die besondere Teilzeit im Alter nutzen, verdreifacht – von 504 auf 1500.

So halten Firmen ihre besten Mitarbeiter
Organisationsstrukturen im Umbruch
1 von 10

Mit traditioneller und straffer Organisation vergraulen Mitarbeiter aktuelle und potenzielle Mitarbeiter. Stattdessen sind in Zeiten der Digitalisierung flexible und flache Strukturen gefragt – das ist zumindest das Ergebnis einer gemeinsamen Studie der Personalberatung Kienbaum und der Jobbörse Stepstone, für die 12.000 Fach- und Führungskräfte zu Hierarchie- und Organisationsformen in deutschen Unternehmen befragt wurden. Vier von zehn Führungskräfte gaben an, dass sich ihr Unternehmen mitten im Veränderungsprozess befindet. Die Studienherausgeber haben Tipps zusammengestellt, wie Unternehmen sich auf die Zukunft vorbereiten – und Mitarbeiter so langfristig binden.

(Foto: Getty Images)
Zielorientiert Innovationen fördern
2 von 10

Zahlreichen deutschen Unternehmen ist laut Untersuchung bewusst, dass sie Innovationen in einigen Abteilungen stärker fördern müssen. Nur: Die Betriebe sind nach Einschätzung der Beschäftigten vor allem auf Effizienz ausgerichtet – und nicht unbedingt auf Fortschritt. Unternehmen können sich also als zukunftsfähiger Arbeitgeber auf dem Markt beweisen, indem sie Innovationen fördern. Und zwar zielgerichtet: In welchen Bereichen sind sie notwendig? Welche Teams und Prozesse eignen sich für den Veränderungsprozess?

(Foto: fotolia)
Klein anfangen
3 von 10

Den Studienautoren zufolge genügt es bereits, wenn Verantwortliche diesen Veränderungsprozess langsam, aber sorgfältig einführen. „Lieber kleinere, aber ernst gemeinte und sauber evaluierte Projekte mit veränderten Organisationsstrukturen umsetzen, als groß angelegte, aber oberflächliche Kampagnen ohne wirkliche Einbeziehung der Belegschaft durchführen“, heißt es in der Schlussfolgerung der Untersuchung. Auf lange Sicht profitiere so das gesamte Unternehmen.

(Foto: plainpicture/Hero Images)
Mitarbeiterwünsche als Motivation wahrnehmen
4 von 10

Deutsche Arbeitnehmer wünschen sich laut Studie flache Hierarchien und klare Ansagen vom Chef: Drei von vier Befragten gaben an, dass die Unternehmensstruktur einen Stark Einfluss auf ihre Jobzufriedenheit hat. Wichtig ist deshalb, dass Unternehmen Veränderungsprozesse einleiten, falls flache Hierarchien und wenig Kommunikation herrschen.

(Foto: Fotolia.com)
Mehr Verantwortung
5 von 10

Verantwortungsvolle Aufgaben sind ein weiteres Mittel, um gute Mitarbeiter ans Unternehmen zu binden. Denn drei von vier Studienteilnehmern gaben an, dass sie sich im Job mehr Verantwortung wünschen. Ob der Angestellte tatsächlich für das selbstverantwortliche Arbeiten geeignet ist, stellt sich selbst bei kleinen Projekt heraus.

(Foto: Fotolia.com)
Mitarbeiterinitiative wecken
6 von 10

Die Ideen der Mitarbeiter bieten laut Studie in vielen Unternehmen noch ungenutztes Potenzial: Nur jeder Fünfte gab an, dass sein Arbeitgeber Verbesserungsvorschläge aktiv fördert. Fast die Hälfte der Befragten arbeitet in Betrieben, in denen es nicht einmal Prozesse zur Sammlung und Verarbeitung von Ideen gibt – und eigene Vorschläge sogar ausdrücklich unerwünscht sind. Wer also Ideen aus der Belegschaft wertschätzt und systematisch einfordert, kann sich als attraktiver Arbeitgeber profilieren.

(Foto: )
Karrierewege aufzeigen
7 von 10

Wer womöglich über Jahrzehnte den gleichen Job – ohne Perspektiven auf Veränderung – macht, läuft Gefahr, sich weniger mit dem Unternehmen zu identifizieren und folglich weniger motiviert und produktiv zu sein. Kienbaum und Stepstone wissen: „Persönliche, für einzelne Mitarbeiter relevante Entwicklungsperspektiven ziehen Talente an und binden diese.“

(Foto: Getty Images)

Auch Lokführer Martin Seibert aus Amberg in der Oberpfalz hat seine Arbeitszeit vor vier Jahren auf 80 Prozent reduziert. „Das war ohne Probleme möglich“, sagt der 64-Jährige. Wenn er irgendwann in Ruhestand geht, würde er „weiter machen, solange man mich brauchen kann“, sagt Seibert. Ein wenig Arbeit gehöre für ihn zum Leben dazu. „In der Generation über 50 stecken unwahrscheinliche Potenziale, die von vielen Unternehmen nicht genutzt werden“, meint er.

Auch DB-Personalvorstand Ulrich Weber sagt: „Ältere Mitarbeiter haben sich im Laufe ihres Arbeitslebens ein enormes Fachwissen und eine langjährige Berufserfahrung angeeignet.“ Von den neu eingestellten Mitarbeitern im vergangenen Jahr sei mehr als jeder Zehnte älter als 50 gewesen. „Zu alt“ gebe es nicht.

Auch kleinere Arbeitgeber lassen sich inzwischen einiges einfallen, um im Wettbewerb um Arbeitskräfte attraktiv zu sein. Der Antriebshersteller Bühler Motor mit Hauptsitz in Nürnberg etwa hat für alle Mitarbeiter höhenverstellbare Arbeitstisch angeschafft und große Computerbildschirme. Und auf langen Flügen werden stets Sitze mit etwas mehr Beinfreiheit gebucht, wie Geschäftsführer Peter Muhr berichtet. Oft gehe es bei Verbesserungen nur um Kleinigkeiten. „In der Fertigung wurden für die einzelnen Arbeitsplätze Übungen entwickelt, die die Kollegen während der Arbeit machen können.“

Und der Autozulieferer ZF am Standort Schweinfurt hat sich in einem Projekt um eine altersgerechte Arbeitsgestaltung in Montage und Logistik bemüht. Es wurde zudem ein System entwickelt, das die ergonomische Belastung an allen Arbeitsplätzen erfasst und dem Werksarzt zeigt. Daten zu Fehlzeiten, Altersstruktur und Mehrarbeit werden erfasst und Führungskräften sowie Betriebsrat zur Verfügung gestellt.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Ältere Mitarbeiter - „Erfahren“ und nicht „alt“

1 Kommentar zu "Ältere Mitarbeiter: „Erfahren“ und nicht „alt“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Das Problem sind häufig nicht die ältere Arbeitnehmer, das Problem sind häufig die junge Führungskräfte. Wenn in eine Abteilung mehrere ältere Mitarbeiter sitzen mit gute 20 Jahre Berufserfahrung und eine neue junge Führungskraft kommt in diese Abteilung, dann fühlen die junge Führungskräfte oft eine Bedrohung durch die ältere Mitarbeiter mit die lange Berufserfahrung. Weil diese einfach mehr Erfahrung haben und eine junge Führungskraft diese nicht so einfach beeindrucken kann. Anstatt dann eine konstruktive Zusammenarbeit zu suchen und die Erfahrung von die ältere Mitarbeiter als wichtige Asset zu sehen für die eigene Erfolg haben viele junge Führungskräfte nicht die persönliche Reife für eine solche Schitt und verprellen die ältere Mitarbeiter gerne mit unsinnige Änderungen von die Arbeitsabläufe oder durch schlechte Anforderungen an neue Reporting ohne wirkliche Nutzen für die Arbeit. Die junge Führungskräfte wollen häufig beweisen das die besser gegen die ältere Mitarbeiter können arbeiten als in gute Zusammenarbeit mit die ältere Mitarbeiter. Und ganz unsichere junge Führungskräfte sehen die ältere Mitarbeiter auch als Bedrohung für die eigene Karriere und werden alles tun um diese durch junge Arbeitskräfte zu ersetzen die für die junge Führungskräfte keine Bedrohung für die eigene Karriere sind.