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Gehaltsreport 2019 Wo Spitzenkräfte in Deutschland am besten verdienen

Banken, Pharma oder Auto: Die aktuelle Gehaltsstudie von Stepstone zeigt, welche Schlüsselbranchen in Deutschland besonders gut zahlen.
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Banken, Pharma, Auto – Schlüsselbranchen zahlen besonders gut. Quelle: Getty Images
Gehaltsstudie

Banken, Pharma, Auto – Schlüsselbranchen zahlen besonders gut.

(Foto: Getty Images)

BonnWie stark zahlt sich unter dem Strich ein Studium aus, in welcher Stadt verdienen Akademiker am besten, und kann man mit einem Umzug einen ordentlichen Gehaltssprung machen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der aktuelle Gehaltsreport der Online-Jobplattform Stepstone.

Die vielleicht wichtigste Nachricht: Bildung zahlt sich auch in Zeiten von Renditeschwund und Rezessionsängsten noch aus. Spitzengehälter erzielen demnach Absolventen der Studiengänge Medizin und Zahnmedizin (81.600 Euro), Wirtschaftsingenieurwesen (74.300 Euro), Wirtschaftsinformatik (73.600 Euro), Ingenieurwissenschaften (72.100 Euro) sowie Mathematik und Informatik (70.800 Euro).

Entsprechend sind die am besten verdienende Berufsgruppe die Ärzte (77.400 Euro). Sie liegen vor Finanzexperten (72.200 Euro), wie zum Beispiel Vermögensberatern, Compliance-Managern oder Controllern, und Bankern (64.200 Euro).

Damit liegen Absolventen dieser Studiengänge deutlich über dem Durchschnittsgehalt, das laut Stepstone bei rund 58.100 Euro liegt. Für den Gehaltsreport hat die Plattform die Angaben von 85.000 Fach- und Führungskräften (Männer wie Frauen) ausgewertet, die auf der Jobsuche ihren aktuellen Verdienst angegeben haben.

Die Daten sind zwar nicht repräsentativ, eignen sich aber zur Orientierung oder für die nächste Gehaltsverhandlung mit dem Chef (mein Tipp: Machen Sie das regelmäßig einmal im Jahr).

Ein abgeschlossenes Studium macht sich schon beim Berufseinstieg bemerkbar: Während Akademiker im Schnitt bereits etwa 11.600 Euro mehr Gehalt bekommen als Nicht-Akademiker, wächst der Unterschied mit langjähriger Berufserfahrung auf circa 28.600 Euro an.

Sogar innerhalb einzelner Berufsgruppen macht ein Studium einen Unterschied: So kommen Akademiker im Marketing auf durchschnittlich 22 Prozent mehr Gehalt (60.100 Euro) als ihre Kollegen ohne Studienabschluss (49.500 Euro).

Wer künftig besser verdienen will, sollte außerdem einen Weg in die Kernsektoren der deutschen Wirtschaft einschlagen: Dort belegen Banken den ersten Platz mit den höchsten Durchschnittsgehältern von etwa 70.800 Euro, vor der Pharmaindustrie mit rund 70.000 Euro und der Autoindustrie mit 67.900 Euro.

Dazu passt, dass sich die Bankenmetropole Frankfurt am Main (73.200 Euro) im Städtevergleich vor München (70.600 Euro) und Stuttgart (68.000 Euro) an die Spitze gesetzt hat. Unter den Bundesländern verteidigt Hessen (65.300 Euro) seine Spitzenposition der vergangenen Jahre vor Baden-Württemberg (62.400 Euro) und Bayern (62.200 Euro).

Unternehmensgröße zahlt sich aus

Wobei, das zeigte kürzlich eine andere Untersuchung der Personalberatung Options Grou, über die wir berichtet haben: Für Banker brechen angesichts schrumpfender Märkte und der Sorgen über einen chaotischen EU-Ausstieg durchaus auch schwierigere Zeiten an – mit sinkenden Boni und möglichen Entlassungswellen.

Vor allem im Investmentbanking sind die fetten Jahre vorbei, und auch die Autoindustrie durchlebt gerade angesichts des Dieselskandals nicht ihre besten Zeiten. Augen auf also bei der Berufswahl.

Das gilt aber auch beim künftigen Wohnort. Die niedrigsten Durchschnittsgehälter werden in Sachsen (43.100 Euro), Sachsen-Anhalt (42.300 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (42.100 Euro) gezahlt. Wer einen Gehaltssprung plant und flexibel ist, könnte sich Gedanken über einen Umzug machen.

Eine weitere Rolle für das Gehalt spielt der Faktor Unternehmensgröße. Es lohnt sich also, in großen Unternehmen (mehr als 1.000 Mitarbeiter) tätig zu sein. Der Durchschnittslohn in Höhe von 66.800 Euro liegt hier satte 15 Prozent über dem Gesamtdurchschnitt, während Angestellte kleinerer Unternehmen mit maximal 500 Mitarbeitern zehn Prozent unter dem Durchschnitt liegen (52.200 Euro).

Natürlich ist das Thema Gehalt nur ein Faktor, wenn es darum geht, wie zufrieden und glücklich man mit seinem Job ist. Für den ein oder anderen Kandidaten kann daher durchaus auch eine Karriere im Mittelstand spannend sein, der mit flachen Hierarchien und schnellen Entscheidungsprozessen punkten kann.

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