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Zufriedene Mitarbeiter

Das Zugehörigkeitsgefühl ihrer Angestellten können Unternehmen steigern, indem sie diese fair behandeln.

(Foto: Fotolia)

LinkedIn-Studie So sichern sich Unternehmen die Loyalität ihrer Mitarbeiter

Fast die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer identifiziert sich laut einer Studie mit ihrem Arbeitgeber. Vor allem ein Faktor beeinflusst die Loyalität.
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DüsseldorfWenn die Mitarbeiter zufrieden sind und sich mit ihrer Firma identifizieren, dann können nur beide Seiten gewinnen. Das zeigt eine Untersuchung des Karrierenetzwerkes LinkedIn, das Ende Mai mehr als 2000 Personen bezüglich ihrer Loyalität gegenüber ihrem Arbeitgeber befragt hat. Unberücksichtigt blieben dabei harte Faktoren wie Gehalt, Urlaub oder die Arbeitszeit.

Fast die Hälfte aller Befragten fühlt sich dem Unternehmen zugehörig, für das sie arbeiten: Jeder Fünfte gibt an, dass er eine tiefe Bindung zum Unternehmen empfindet, ein weiteres Viertel (26 Prozent) sieht sich und seinen Arbeitgeber als ein tolles Team an.

Unternehmer, die sich die Loyalität ihrer Angestellten erarbeiten, werden laut Studie mit Treue entlohnt, die in mehreren Fällen selbst der Versuchung eines höheren Gehalts standhält. Fast ein Fünftel der Befragten (18 Prozent) würde trotz einer besseren Bezahlung nicht zu einer Firma wechseln, in der eine schlechtere Unternehmenskultur herrscht. Fast die Hälfte (48 Prozent) würde ein Drittel mehr Gehalt fordern, zwölf Prozent mindestens zwei Drittel mehr.

Verstehen es Führungskräfte hingegen nicht, ihre Mitarbeiter richtig zu motivieren, zeigen diese weniger Leistung, fehlen und kündigen häufiger. Und das kann teuer werden: Weil sich Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber nicht zugehörig fühlen, entgehen deutschen Unternehmen jährlich etwa 106 Milliarden Euro Gewinn, wie der jüngste Gallup Engagement Index zeigt.

Der Führungsstil und damit die Unternehmenskultur sind entscheidende Stellschrauben für den Erfolg eines Betriebs. LinkedIn fragte die Studienteilnehmer ebenfalls, wodurch Unternehmen ein Zugehörigkeitsgefühl erzeugen können.

Die Antwort ist eindeutig: Mehr als die Hälfte (58 Prozent) wünscht sich von ihrem Vorgesetzten, dass dieser alle Mitarbeiter gleich und fair behandelt. Wichtig ist Arbeitnehmern der Untersuchung zufolge ebenfalls, dass in einem Unternehmen offen und ehrlich kommuniziert wird sowie dass sie an Entscheidungen beteiligt werden. Den Studienautoren zufolge achten insbesondere Berufseinsteiger auf Werte und Unternehmenskultur.

Diese Wünsche überhaupt zu erkennen, erfordert von der Führungskraft eine Menge Empathie – und den Willen, auch mal über den eigenen Schatten zu springen. Mitarbeiter sind dann nicht nur zufriedener und produktiver. Es lassen sich dadurch auch große Verluste vermeiden: Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass wahre Leistungsträger über längere Zeit dem Unternehmen treu bleiben. Das ist eine Win-win-Situation für beide Seiten.

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