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Mobile Recruiting Studie 2017 Bewerben wir uns bald nur noch per App?

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Sind mobile Bewerbungen seriös?
So würden sich die Deutschen am liebsten bewerben
Wie würden sich die Deutschen am liebsten bewerben?
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Toppt die klassische Bewerbung Business-Netzwerke? Eine aktuelle Umfrage der Karriereberatung von Rundstedt hat sich mit dem Thema beschäftigt und 1.000 Teilnehmer danach gefragt, wie sie sich am liebsten bewerben. Die Ergebnisse sind überraschend.

Digital eher abgeschlagen
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So werden laut Umfrage Social Media und Business-Netzwerke wie etwa LinkedIn von den Deutschen kaum genutzt. Sie rangieren mit drei beziehungsweise sieben Prozent weit abgeschlagen auf den unteren Plätzen.

Vis-à-vis
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Ganz vorne liegt die persönliche Bewerbung. So würde sich fast die Hälfte der Deutschen (46 Prozent), vor allem Befragte ohne abgeschlossenes Studium (53 vs. 36 Prozent), bei ihrem potenziellen Chef am liebsten direkt vorstellen.

Bewerberportale
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Dies toppt sogar die Nutzung des Bewerberportals auf der Unternehmenswebseite (43 Prozent), die hauptsächlich bei Akademikern beliebt ist (50 vs. 30 Prozent).

Online-Bewerbung
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Grundsätzlich, so heißt es in der Umfrage, wählen die Deutschen eher den konventionellen Weg, wenn es darum geht, sich den Traumjob zu angeln. Nach persönlicher Vorstellung und dem Bewerberportal würde rund ein Drittel der Befragten (32 Prozent) ihre Unterlagen per E-Mail versenden.

Klassisch
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Eine nahezu gleich große Zahl (31 Prozent) setzt nach wie vor auf die klassische Bewerbung per Post. Kreative Bewerbungsarten kommen nur für wenige in Frage: 13 Prozent der Deutschen bevorzugen ein handschriftliches Schreiben oder würden – sofern es zur freien Stelle passt – eine Bewerbung basteln, um sich von ihren Mitstreitern abzuheben.

Homepage
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Nur sieben Prozent der von Rundstedt befragten Teilnehmer würden eine eigene Webseite erstellen, um sich Personalern zu präsentieren.

Und noch etwas ist wichtig: Auf die Frage hin, wie schnell die Kandidaten eine Rückmeldung vom Unternehmen erwarten, ob es mit der Bewerbung weitergeht, entscheiden sich 69,4 Prozent für die Antwortoption „innerhalb von einer Woche.“ 12,2 Prozent erwarten sogar am Tag der Bewerbung oder am nächsten Tag eine Rückmeldung, während es für 12,9 Prozent okay wäre, innerhalb von einem Monat etwas zu hören.

Wie erwähnt, setzt bislang nur eine Minderheit der Unternehmen Angebote zur mobilen Bewerbung ein. Falls mobile Angebote vorhanden sind, zeigen sich die befragten Jobsucher mit diesen recht zufrieden. 61,6 Prozent der Kandidaten geben an, dass Angebote der bisherigen mobilen Stellensuche, wie zum Beispiel mobile Stellenanzeigen,
„zufriedenstellend“ waren, 14,4 Prozent schätzten sie sogar als „sehr zufriedenstellend“ ein. Knapp ein Fünftel fanden die Angebote „weniger zufriedenstellend“ und lediglich 2,8 Prozent als „gar nicht zufriedenstellend“.

Die grundsätzliche Bereitschaft, sich mobil zu bewerben, ist groß: 73,0 Prozent der Befragten würden sich mit einem Smartphone oder Tablet bewerben. Eine große Mehrheit der Fachkräfte von 65,8 Prozent erwartet von Unternehmen heutzutage die Möglichkeit zur mobilen Bewerbung.

Die Skeptiker unter den Befragten, also alle, die sich grundsätzlich nicht mobil bewerben würden, führen dafür vor allem drei Gründe an. Einer der drei Hauptargumente für die Ablehnung einer mobilen Bewerbung ist die Unübersichtlich- und Umständlichkeit (67,0 Prozent), die sich unter anderem aus den relativ kleinen Bildschirmen und Tastaturen ergibt. Die Hälfte der Befragten hat Bedenken, dass eine mobil erstellte Bewerbung weniger seriös wirkt. 43,0 Prozent glauben, ihre Stärken in einem „richtigen Anschreiben“ besser darstellen zu können.

Derzeit sind also einige Bewerber noch skeptisch, weil sie an einem mobilen Gerät eine vollständige, klassische Bewerbung sowie die damit verbundene umfangreiche Schreibarbeit abbilden müssen – etwa die Eingabe von Daten aus dem Lebenslauf und das Verfassen eines Anschreibens – was sich als schlecht vereinbar mit den Möglichkeiten erweist, die Smartphones heute bieten.

Abhilfe könnten da mobilgerechte Bewerbungsformen wie die Bewerbung per App, ein mobil optimiertes Formular oder die Kurzbewerbung schaffen. HR-Experte Jäger: „Diese Formen werden den Erfahrungen der von uns befragten Bewerber zufolge aber derzeit nur von einer Minderheit der Arbeitgeber angeboten.“ Während 90,0 Prozent der Jobsucher die Erfahrung machen, dass ihnen die Bewerbung per E-Mail angeboten wird, erhielt nur die Hälfte der Befragten die Möglichkeit, ein mobil optimiertes Bewerbungsformular zu nutzen. Lediglich ein Viertel bekam eine One-Click-Bewerbung zu Gesicht und nur 16,0 Prozent konnten sich per App bewerben.

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