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Mobile Recruiting Studie 2017 Bewerben wir uns bald nur noch per App?

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Wenn Kandidaten ihre Bewerbung abbrechen
Stellen Sie sich vor, Sie wären einen Tag lang Chef
Endlich Chef
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Einen Tag lang Chef – was würden Sie ändern? Das hat die Karriereberatung von Rundstedt kürzlich gefragt und überraschende Dinge von den 1.035 Teilnehmern erfahren.

Das würden die Deutschen als Chef ändern
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75 Prozent der Befragten würden ganz grundlegende Dinge ändern, wenn sie einen Tag lang in die Rolle ihres Chefs schlüpfen könnten. Schließlich sind nämlich nur 16 aller Deutschen der Meinung, dass ihr Chef seine Sache gut macht.

Gute Chefs
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Auch Vorgesetzte brauche Hilfe, um besser zu werden.

Sich mehr Gehalt genehmigen?
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So stehen für die Deutschen nicht die individuellen Vorteile wie eine Beförderung oder mehr Geld im Vordergrund, sondern eher grundlegende Verbesserungen der täglichen Zusammenarbeit.

Auf Platz eins
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Wären die Deutschen Chef, würden knapp zwei Drittel ausführlich mit ihren Mitarbeitern sprechen, um zu erfahren, was sie beschäftigt, und dies berücksichtigen (63 Prozent).

Jeder macht, was er kann
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53 Prozent der Befragten würden an zweiter Stelle die Arbeit so im Unternehmen verteilen, dass jeder für die Themen zuständig ist, in denen er oder sie besonders gut ist und am meisten Spaß hat.

Mitarbeiter wollen mit entscheiden
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Grundsätzlich, so heißt es in der Umfrage, besteht der Wunsch, sich mehr in Unternehmen einzubringen und diese mitzugestalten: Fast jeder zweite Deutsche möchte, dass Mitarbeiter in zentrale Unternehmensentscheidungen miteinbezogen werden (47 Prozent).

Äußerst interessant im Zusammenhang mit Kandidaten-Erwartungen sind die Antworten auf die Frage, ob die Bewerber schon einmal eine Bewerbung abgebrochen haben: Das bejahten 46,6 Prozent der Bewerber. Unternehmen verlieren also fast die Hälfte der Bewerber, weil sie nur unzureichend auf das Zeitalter der mobilen Bewerbung vorbereitet sind. Neben dem Grund, dass Bewerber nicht alle für die Bewerbung notwendigen Informationen auf dem Smartphone parat hatten, gibt gut ein Viertel als Grund des Abbruchs an, dass die direkte Bewerbung per Smartphone nicht möglich war – und mehr als jeder Zehnte hat schon einmal eine Bewerbung abgebrochen, weil die Stellenanzeige oder Karriereseite auf dem Smartphone „furchtbar“ aussah.

Diese Zahlen sind im Hinblick auf den Fachkräfteengpass bei vielen nicht akademischen Positionen besonders erschreckend. Längst führen Lokomotivführer, Spediteure und Altenpfleger das Negativranking der Profile mit den längsten Vakanzdauern in Deutschland an. Unternehmen tun sich schwer, geeignete Kandidaten zu finden und verprellen im gleichen Atemzug knapp die Hälfte der Bewerber, da ihr Angebot nicht mobil optimiert ist.

Zum Vergleich: Auf Unternehmensseite geben 43,0 Prozent der Personaler an, dass ihr Online-Karriere-Auftritt nicht mobil optimiert ist. Unternehmen haben diesbezüglich noch ihre Hausaufgaben zu erledigen. Bewerber springen jedoch nicht nur ab, wenn sie sich nicht über ihr Smartphone bewerben können. Auch die einfache Bedienbarkeit und die gute Darstellung einer Stellenanzeige auf dem Smartphone spielen eine wesentliche Rolle. Im Hinblick auf die Tatsache, dass Kandidaten nicht alle Informationen auf ihrem Smartphone zur Verfügung haben, gilt es zu überdenken, welche Dokumente wirklich relevant sind für den Bewerbungsprozess.
Benötigt man für die Position eines Kraftfahrers wirklich ein Anschreiben? Oder reichen im ersten Schritt einige relevante Informationen, wie beispielsweise der Besitz eines Führerscheins, Sprachkenntnisse, der Wohnort usw. Welche Informationen werden wirklich für den Erstkontakt benötigt?

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Fazit: Schluss mit altbackenen Prozessen
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