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Sanktionen geplant Bundesregierung will das Gesetz zur Frauenquote verschärfen

Seit 2016 regelt ein Gesetz den Frauenanteil von 30 Prozent in großen Firmen. Für Unternehmen, die Frauen nicht stärken, soll es Sanktionen geben.
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Die Bundesfrauenministerin bringt im Herbst eine Änderung der gesetzlichen Frauenquote in Unternehmen ins Kabinett ein. Quelle: dpa
Franziska Giffey

Die Bundesfrauenministerin bringt im Herbst eine Änderung der gesetzlichen Frauenquote in Unternehmen ins Kabinett ein.

(Foto: dpa)

Mainz Die geplante Gesetzesnovelle zur Durchsetzung von Frauenquoten in Unternehmensgremien kommt nach Angaben von Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) voraussichtlich im Herbst ins Bundeskabinett. Das sagte sie am Dienstag am Rande des 1. Deutschen Frauenkongresses kommunal in Mainz.

Das Führungspositionengesetz schreibt seit 2016 vor, dass die etwa 100 größten börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen mindestens 30 Prozent der Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen müssen. Für zahlreiche weitere Firmen schreibt es vor, sich selbst Zielgrößen für den Frauenanteil in Vorstand und anderen Führungsgremien zu geben. Mit der Novelle solle nun eine Sanktion für solche Unternehmen kommen, die keine Zielgröße nennen oder als Ziel null Frauen angeben und dies nicht begründen.

„Das wird eine Geldbuße sein“, sagte Giffey. Diese müsse eine „empfindliche Größenordnung“ habe. Es gebe dank des Gesetzes mittlerweile einen Frauenanteil von über 30 Prozent in den Aufsichtsräten. „Aber wenn wir in die Vorstände schauen, dann wird es schon viel schwieriger.“

Mehr: Die Wirtschaft provozieren derzeit durch Nichtstun eine gesetzliche Frauenquote für Vorstände. Sie müssen handeln. Auch im Interesse ihres Erfolgs.

  • dpa
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3 Kommentare zu "Sanktionen geplant: Bundesregierung will das Gesetz zur Frauenquote verschärfen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Es ist auch diese linksliberale Symbolpolitik für akademisch gebildete Angehörige der oberen Mittelschicht, die die Menschen der AfD in die Arme treibt, da die diese nur zu gut fühlen das es nicht um ihre Interessen geht. Was ist damit beispielsweise für Frauen gewonnen, die als Alleinerziehende von Hartz IV leben müssen? Was ist damit für Frauen ohne akademischen Abschluss gewonnen? Richtig, absolut gar nichts. Quelle Nachdenkseiten

  • Damit Schwung in die Sache kommt, sollten "knackige" Zielgrößen für den Frauenanteil in Führungsgremien unbedingt auch eingeführt werden für: 1) Parteien, die auf Bundesebene vertreten sind; 2) Gewerkschaften und andere große Verbände; 3) große/wichtige Behörden des Bundes und der Länder; 4) Körperschaften wie Fernsehanstalten, Sparkassen etc. In den Großunternehmen der Privatwirtschaft ist nämlich nur ein kleiner Teil der Erwerbspersonen in Deutschland beschäftigt.

  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der richtige Weg ist! Ich habe (seit 4 Jahren im Ruhestand) also in früheren Jahren mehrfach mit Frauen in Führungspositionen zusammengearbeitet - immer problemlos. Brauchen wir da wirklich Quoten?

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