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Studie zu „New Work“ Wo geht's hier bitte zum Arbeitsplatz der Zukunft?

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Welche Risiken befürchtet werden
So tickt der Durchschnitts-Chef in Deutschland
Was den deutschen Chef auszeichnet
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Bernd Stromberg, verkörpert von Christoph Maria Herbst, ist der Prototyp des fiesen Chefs. Doch wie ticken Führungskräfte in Deutschland wirklich? Wie alt sind sie im Durchschnitt? Und wie viele Stunden pro Woche verbringen sie an ihrem Arbeitsplatz? Diese Fragen beantworten Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in ihrem Führungskräfte-Monitor, für den sie zwischen 1995 und 2015 erhobene Daten des sozio-oekonomischen Panels ausgewertet haben. Als Führungskraft gelten nicht nur Angestellte mit Personalverantwortung, sondern auch hochqualifizierte Beschäftigte allgemein. Nicht berücksichtigt sind Selbstständige, Landwirte und Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Die Studie zeigt: In einigen Punkten kommt der typisch Deutsche Chef dem Serienstar Stromberg ziemlich nahe.

(Foto: dpa - picture-alliance)
Die meisten Chefs sind männlich
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In der deutschen Privatwirtschaft gab es 2015 insgesamt 4,9 Millionen angestellte Führungskräfte. Sie waren mehrheitlich männlich. Nur 30 Prozent der Führungskräfte waren weiblich – ein Anstieg um zehn Prozentpunkte im Vergleich zum Jahr 1995.

(Foto: fotolia)
Männer sind in Vorständen in der Überzahl
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Ende des vergangenen Jahres waren laut DIW 92 Prozent der Vorstandsmitglieder der 200 größten Unternehmen in Deutschland männlich. Den höchsten Frauenanteil gab es in den Dax-30-Unternehmen mit elf Prozent.

(Foto: dpa)
Er ist Chef in einem Männerberuf
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Mehr als die Hälfte der männlichen Führungskräfte (55 Prozent) arbeitete 2015 in typischen Männerberufen, während nur jede dritte Chefin in einem klassischen Frauenberuf tätig war. Der Grund dafür ist laut DIW, dass Frauenberufe seltener Führungspositionen bieten als Männerberufe.

(Foto: dpa)
Er verdient im Schnitt 5.352 Euro
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Im Mittel verdienten männliche Führungskräfte 5.352 Euro pro Monat brutto, während Chefinnen nur 4.103 Euro erhielten. Der Gender Pay Gap, also der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen, betrug damit nach Berechnungen des DIW 23 Prozent. 1995 lag er bei 27 Prozent. Frauen verdienten vor allem in typischen Frauenberufen vergleichsweise schlecht: Sie bekamen im Mittel 60 Prozent des monatlichen Bruttoverdienstes von weiblichen Führungskräften in Männerberufen.

(Foto: dpa)
Er arbeitet über 40 Stunden pro Woche
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Die Mehrheit der Führungskräfte arbeitete 2015 über 40 Stunden pro Woche. Ein Viertel der männlichen Führungskräfte kam dem DIW zufolge auf mehr als 50 Arbeitsstunden pro Woche, unter den weiblichen Chefs verzeichneten nur zwölf Prozent diese Zahl an Wochenstunden. Jede fünfte Frau arbeitete in Teilzeit, bei den Männern wählten nur sechs Prozent dieses Arbeitszeitmodell.

(Foto: dpa)
Er ist deutsch
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Die Mehrheit der Führungskräfte hierzulande war 2015 deutsch. Jede zehnte Führungskraft in Deutschland hatte 2010 nicht die hiesige Staatsbürgerschaft. Doch der Anteil der Chefs mit Migrationshintergrund ist seit 2010 kräftig gestiegen – vor allem unter den Frauen. Hatten vor sieben Jahren noch elf Prozent der Frauen einen Migrationshintergrund, lag ihr Anteil fünf Jahre später bei 27 Prozent.

(Foto: Fotolia)

Der Arbeitsplatz der Zukunft macht indes auch Angst, wie die Sipgate-Studie zeigt. Welche Risiken werden konkret befürchtet? Die größte Gefahr, die Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen sehen, ist – nach dem Risiko der größeren Abhängigkeit von IT und Internetverbindung – die permanente Verfügbarkeit als Erwartungshaltung der Kunden. Dies haben 38 Prozent der Unternehmen und 58 Prozent der Mitarbeiter angegeben.

„Mit der Studie haben wir einen echten Wegweiser bekommen, wohin der Trend geht, was einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht und welche technischen und kulturellen Lösungen für einen Arbeitsplatz der Zukunft unabdingbar sind. Etwa birgt es Risiken, dass nur jedes dritte Unternehmen seine Mitarbeiter kommunikativ in den Transformationsprozess zum Arbeitsplatz der Zukunft einbindet. Mitarbeiter könnten den Wandel nicht verstehen, sich übergangen fühlen und schließlich gehen. Da gibt es auf jeden Fall noch Nachholbedarf bei den Unternehmen“, sagt Tim Mois, Chef und Gründer von Sipgate.

Über die Studienmethodik

Die Studie wurde von dem Umfrageinstitut IDG Research Services durchgeführt. Den Fragebogen hat IDG Research Services in enger Abstimmung mit den Partnern, zu denen neben Sipgate auch Workday, United Planet, Freudenberg IT, Kyocera, Kronos, ASG, Swyx, Avaya, Ivanti und IBM gehören, entwickelt. Insgesamt wurden 444 Arbeitnehmer und 1.075 Unternehmen, also oberste Verantwortliche, innerhalb der Dach-Region online befragt. Der Zeitraum der Durchführung war 2. bis 29. Juni 2017. Mehr Informationen: Interessierte auf der Internetseite www.arbeitsplatzderzukunft.de vorab anmelden, um die gesamte Studie direkt zum Veröffentlichungsdatum am 20. September 2017 kostenlos zu erhalten.

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