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Air Berlin-Pleite Tourismusverbände geben Politik Mitschuld

Verzerrte Rahmenbedingungen führten laut Verantwortlichen der Tourismuswirtschaft dazu, dass die ausländische Konkurrenz immer stärker wird. Die Politik trage deshalb auch an der Air Berlin-Pleite eine große Mitschuld.
31.08.2017 - 14:25 Uhr 1 Kommentar
An der Pleite der Fluggesellschaft ist laut Tourismuswirtschaft auch die Politik Schuld. Quelle: dpa
Air Berlin

An der Pleite der Fluggesellschaft ist laut Tourismuswirtschaft auch die Politik Schuld.

(Foto: dpa)

Berlin Die Tourismuswirtschaft gibt der Politik eine Mitschuld an Problemen der deutschen Fluggesellschaften und der Pleite von Air Berlin. Der Präsident des Branchenverbandes BTW, Michael Frenzel, klagte am Donnerstag in Berlin: „Wettbewerbsverzerrende Rahmenbedingungen führen dazu, dass sich ausländische Konkurrenten ein immer größeres Stück vom Passagieraufkommen abschneiden können.“ Der Marktanteil der deutschen Unternehmen am steigenden Passagieraufkommen sinke. Als eine der Sonderlasten betrachtet die Branche die Luftverkehrsabgabe mit einem Volumen von gut einer Milliarde Euro im Jahr, von der die deutschen Fluggesellschaften die Hälfte trügen. Die Branche fordert eine Abschaffung.

Die Luftverkehrssteuer sei sicher nicht der Auslöser der Air-Berlin-Probleme gewesen, habe aber dazu beigetragen, sagte Frenzel. Die Branche wolle keinen nationalen Monopolisten. Er glaube, auch der Marktführer Lufthansa sei daran nicht interessiert. „Es geht nicht um nationale Lösungen. Es geht um faire Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen für alle Airlines, die hier im deutschen Markt tätig sind.“

Diese Strecken streicht Air Berlin
Spottpreis für Flüge in die USA
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Air Berlin versucht offensichtlich, Geld in die leeren Kassen zu bekommen: Für einen Hin- und Rückflug in die USA muss man gerade einmal 333 Euro bezahlen – ein Spottpreis. Wer das Angebot wahrnehmen möchte, sollte sich allerdings beeilen. Denn die insolvente Airline streicht einige Langstreckenflüge - zum Großteil sind das Flüge in die Vereinigten Staaten.

(Foto: Screenshot)
Berlin - Abu Dhabi
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Als erstes fliegen allerdings Flüge in die Vereinigten Arabischen Emirate aus dem Angebot. Im Gegensatz zu diesem Solarflieger wird Air Berlin zukünftig in Abu Dhabi nicht mehr landen - zumindest nicht, wenn die Maschine in Berlin gestartet ist. Bisher wurden zwei Mal täglich Direktflüge von der deutschen Hauptstadt aus angeboten. Nun wird der erste am 17. September und der zweite am 1. Oktober gestrichen. Die Strecke war die defizitärste: Pro Monat wurden hier Verluste in Höhe von einer Millionen Euro verursacht.

(Foto: Reuters)
Berlin - Chicago
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Als nächstes ist die Strecke Berlin – Chicago dran. Bisher war ein Flug einmal pro Tag möglich. Das ist in Zukunft nicht mehr so: Die Strecke soll zum 30. September wegfallen. Ab dann muss Air Berlin den Flugraum anderen überlassen.

(Foto: AP)
Berlin – Los Angeles
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Ab dem 1. Oktober sind zwischen Berlin und Los Angeles bei Air Berlin keine Flüge mehr zu buchen. Eigentlich sollte diese Strecke vier Wochen später zu Beginn des Winterflugplans gestrichen werden, nun geht alles schneller. Bisher flog die Airline drei Mal pro Woche Los Angeles an.

(Foto: AP)
Berlin - San Francisco
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Genauso ergeht es der Strecke Berlin – San Francisco: Auch die Streichung dieser Strecke wurde um vier Wochen auf den 1. Oktober vorgezogen. Bisher war San Francisco für Air Berlin-Kunden vier Mal pro Woche buchbar. Der Blick auf die Golden-Gate-Bridge bleibt also anderen Flugpassagieren vorbehalten.

(Foto: Reuters)
Düsseldorf - Boston
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Von Düsseldorf aus wird nur ein Langstreckenflug gestrichen: Ab dem 1. Oktober können Air Berlin-Kunden von der NRW-Landeshauptstadt aus nicht mehr nach Boston fliegen. Bisher war das täglich möglich. Auch diese Streichung wurde um vier Woche nach vorne verlegt. Über der Skyline werden dann also keine Air Berlin-Maschinen mehr zu sehen sein.

(Foto: Reuters)
Berlin - New York
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In Berlin bleiben nur zwei Langstrecken-Ziele, die Air Berlin noch anbietet: Nicht von den Streichungen betroffen sind Flüge nach New York, die weiterhin täglich starten sollen…

(Foto: Reuters)

Der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Norbert Fiebig, lobte, dass die Regierung mit ihrem Überbrückungskredit an Air Berlin dafür gesorgt habe, dass mitten in der Urlaubszeit der Betrieb aufrechterhalten wurde. „Das ist politisch sehr verantwortungsvoll gewesen.“ Darüber hinaus habe er am Verfahren beim Verkauf des Unternehmen nichts auszusetzen.

Die insolvente Air Berlin will bis zum 15. September Angebote von Investoren einholen. Als Favorit gilt die Lufthansa, auch wenn andere Unternehmen ihr Interesse angemeldet haben.

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    1 Kommentar zu "Air Berlin-Pleite: Tourismusverbände geben Politik Mitschuld"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • AIR BERLIN-PLEITE
      Tourismusverbände geben Politik Mitschuld
      Datum:
      31.08.2017 14:25 Uhr
      Verzerrte Rahmenbedingungen führten laut Verantwortlichen der Tourismuswirtschaft dazu, dass die ausländische Konkurrenz immer stärker wird. Die Politik trage deshalb auch an der Air Berlin-Pleite eine große Mitschuld.


      .....................

      KANN NICHT SEIN !!!

      DIE BUNDESKANZLERIN BESCHÜTZT DIE EUROPÄISCHE UNION IMMER UND BEI ALLEM !!!

      DIE EUROPÄISCHE UNION SCHADET GANZE 500 MILLIONEN EUROPÄER PERMANENT UND IMMER NUR ZUM VORTEIL DER POLITIKER SELBST !!!

      DA MUSS BESTIMMT IN DER LUFT EIN LUFT-GEIST SEIN DER AIR BERLIN NICHT ALS NACHBAR HABEN WOLLTE !!!

      WELCHER NAME HATTE DER LUFT-GEIST NOCHMAL ???

      MUSS IN DEN NACHRICHTEN IN DEN MEDIEN NACH DEM NAMEN DES GEISTES SUCHEN !!! :-)))


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