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Air Berlin und Lufthansa Kabinengewerkschaft Ufo erwägt Klage

Air Berlin möchte im kommenden Jahr 38 Maschinen an die Lufthansa vermieten. Die Kabinengewerkschaft Ufo fordert ein Mitspracherecht. Wenn nötig, soll die Teilnahme an Gesprächen juristisch erzwungen werden.
06.01.2017 - 16:15 Uhr Kommentieren
Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation möchte ein Mitspracherecht beim Deal zwischen Air Berlin und der Lufthansa. Falls nötig, sollen juristische Schritte eingeleitet werden. Quelle: dpa
UFO

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation möchte ein Mitspracherecht beim Deal zwischen Air Berlin und der Lufthansa. Falls nötig, sollen juristische Schritte eingeleitet werden.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Berlin Bei der geplanten Vermietung von 38 Flugzeugen von Air Berlin an den Lufthansa-Konzern will die Kabinengewerkschaft Ufo Mitspracherechte notfalls juristisch durchsetzen. Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation wolle als Tarifpartner neben der Gewerkschaft Verdi mit der Führung von Air Berlin über die Umsetzung sprechen, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Falls die Konzernspitze dies verweigere, erwäge Ufo eine Klage, um die Teilnahme an Gesprächen oder Verhandlungen zu erzwingen. Zuerst hatte der „Spiegel“ darüber berichtet.

Die angeschlagene Air Berlin hatte sich im Dezember mit Lufthansa darüber geeinigt, 38 Airbus-Mittelstreckenjets samt Piloten und Flugbegleitern ab 2017 für die Lufthansa-Töchter Eurowings und Austrian Airlines zu vermieten. Bei Air Berlin wird das Bodenpersonal traditionell von Verdi vertreten. Ufo will ebenfalls Tarifpartner werden und hat ihren Mitgliedern unter den Air-Berlin-Flugbegleitern mitgeteilt, Gespräche mit dem neuen Vorstandschef Thomas Winkelmann über den gemeinsamen Flugbetrieb aufzunehmen. Alle betroffenen Gewerkschaften bei Air Berlin müssten zusammenarbeiten, so der Ufo-Sprecher. Bei Air Berlin war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

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