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Airbnb und Homeaway Barcelona plant hohe Strafen für Wohnungsvermittlungsportale

Der boomende Tourismus hat auch seine Schattenseite: In Barcelona sollen Airbnb und Homeaway hohe Geldstrafen zahlen, weil die Portale trotz bereits verhängter Strafe weiterhin illegal Wohnungen vermitteln.
24.11.2016 - 21:49 Uhr 1 Kommentar
„Es gibt bei uns Tausende von Wohnungen, die ohne Genehmigung vermietet werden und für deren Ausbeutung überhaupt keine Steuern entrichtet werden“, sagt Bürgermeisterin Ada Colau über den Streit mit Wohnungsvermittlungsportalen in Barcelona. Quelle: Reuters
Barcelona

„Es gibt bei uns Tausende von Wohnungen, die ohne Genehmigung vermietet werden und für deren Ausbeutung überhaupt keine Steuern entrichtet werden“, sagt Bürgermeisterin Ada Colau über den Streit mit Wohnungsvermittlungsportalen in Barcelona.

(Foto: Reuters)

Barcelona Die linke Stadtregierung von Barcelona will gegen die Wohnungsvermittlungsportale Airbnb und Homeaway Bußgelder in Höhe von jeweils 600.000 Euro verhängen. Wie das Rathaus der nordostspanischen Metropole am Donnerstag mittelte, soll damit die Vermittlung von privaten Ferienwohnungen ohne Genehmigung der Stadt bestraft werden.

Sowohl Airbnb wie auch Homeaway hätten nach Verhängung einer ersten Strafe in Höhe von je 30.000 Euro im Dezember 2015 weiter illegal Wohnungen vermittelt, wurde betont. Airbnb kündigte unterdessen Rechtsmittel gegen die Strafe an.

„Es gibt bei uns Tausende von Wohnungen, die ohne Genehmigung vermietet werden und für deren Ausbeutung überhaupt keine Steuern entrichtet werden“, erklärte Bürgermeisterin Ada Colau im Interview des Radiosenders „Catalunya Radio“. Die frühere Linksaktivistin und Ex-Hausbesetzerin sagte, die Einwohner der Stadt würden zudem vom ausufernden Massentourismus in Mitleidenschaft gezogen.

Barcelona ist die meistbesuchte Stadt Spaniens und in Europa einer der größten Touristen-Magnete. Durch die steigenden Besucherzahlen kletterten die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren rasant in die Höhe, Häuser und Wohnungen im Stadtinneren sind für die meisten Einheimischen unbezahlbar geworden.

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    „Tourismus ist in unseren Augen positiv, aber er war zuletzt aus dem Gleichgewicht geraten und hat bewirkt, dass das Grundrecht auf eine Wohnung verletzt wird“, erklärte die 42 Jahre alte Bürgermeisterin. Eine ähnliche Debatte gibt es etwa in Berlin, wo seit Mai ein Ferienwohnungsverbot gilt.

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Airbnb und Homeaway: Barcelona plant hohe Strafen für Wohnungsvermittlungsportale"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

      @ Herr Hoffmann

      ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
      Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

      @Porters

      VIELEN DANK Herr Porters,
      es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
      Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
      Schön das Sie das zu schätzen wissen.

      Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
      Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

      ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
      Danke

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