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Airport BER Hauptstadtflughafen könnte noch 2017 eröffnen

Findet die BER-Eröffnung nun doch schon 2017 statt, oder muss sie zum fünften Mal verschoben werden? Drei Wochen vor der Berlin-Wahl klammern sich Verantwortliche an den Zeitplan. Doch es wird immer knapper.
26.08.2016 - 12:57 Uhr
Drei Wochen vor der Berlin-Wahl kündigen Verantwortliche die Eröffnung des Flughafens im Jahr 2017 an – allerdings unter größten Vorbehalten. Quelle: dpa
Geht es aufwärts mit BER?

Drei Wochen vor der Berlin-Wahl kündigen Verantwortliche die Eröffnung des Flughafens im Jahr 2017 an – allerdings unter größten Vorbehalten.

(Foto: dpa)

Schönefeld/Berlin Trotz neuer Verzögerungen hoffen die Verantwortlichen des künftigen Hauptstadtflughafens weiterhin auf eine Inbetriebnahme des BER im kommenden Jahr. „Niemand kann heute eine Garantie abgeben, dass es mit der Eröffnung 2017 klappt. Aber wir haben eine Chance“, sagte Berlins Flughafenkoordinator Engelbert Lütke Daldrup der „Berliner Zeitung“. „Die FBB (Flughafen Berlin Brandenburg GmbH) will diesen Zeitplan unter Aufbietung aller Reserven schaffen“, sagte Lütke Daldrup. Nach seinen Angaben verzögert sich eine für August erhoffte wichtige Genehmigung für das Projekt um vier bis sechs Wochen. Es könne aber weiter gebaut werden.

„Es besteht weiterhin die Möglichkeit, den BER im Jahr 2017 zu eröffnen“, hieß es auch bei der Flughafengesellschaft. „Die FBB ist in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden.“ Letzte notwendige Unterlagen werde der Flughafen noch in dieser Woche einreichen. Dabei geht es um den Rauchabzug an der Schnittstelle von Terminal und unterirdischem Bahnhof. Alles andere sei laut Bauordnungsamt schon jetzt genehmigungsfähig, betonte die Gesellschaft.

Die Eröffnung des drittgrößten deutschen Flughafens war ursprünglich für 2011 vorgesehen. Sie wurde bereits viermal verschoben, weil Planungsfehler, Technikprobleme und Baumängel die Genehmigung verhinderten.

Flughafenchef Karsten Mühlenfeld hatte angekündigt, im Oktober definitiv zu sagen, ob der Start 2017 noch gelingt. Der Aufsichtsrat tagt am 7. Oktober, drei Wochen nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl. Bei der geht es auch um die politische Zukunft des Regierenden Bürgermeisters und Flughafen-Aufsichtsratschefs Michael Müller (SPD).

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    Geplant ist, dass die Fluggesellschaften in zwei Stufen nach Schönefeld umziehen und der Flughafen in zwei Schritten Ende Oktober und Ende November in Betrieb geht, wie Lütke Daldrup bekräftigte. Lütke Daldrup ist Staatssekretär in der Senatskanzlei und Flughafen-Aufsichtsrat. „Das wird man sich alles noch mal anschauen müssen“, fügte er mit Blick auf die Aufsichtsratssitzung hinzu. Der Innenstadtflughafen Tegel soll nach der Inbetriebnahme des neuen Flughafens noch ein halbes Jahr am Netz bleiben und dann schließen.

    • dpa
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