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Aktienrückkauf Rhön-Klinikum vernichtet Anteilsscheine

Die Rhön-Klinikum AG hat für mehr als eine Milliarde Euro eigene Aktien zurückgekauft – fast die Hälfte aller Anteilsscheine. Die Aktien werden nun eingestampft.
18.11.2014 - 21:07 Uhr Kommentieren
Aktienrückkauf beim Rhön-Klinikum: Papiere eingezogen und eingestampft. Quelle: dpa

Aktienrückkauf beim Rhön-Klinikum: Papiere eingezogen und eingestampft.

(Foto: dpa)

Rhön-Klinikum kauft für rund 1,6 Milliarden Euro eigene Aktien zurück und stampft diese anschließend ein. Das entspricht fast der Hälfte aller Papiere, weshalb sich der Anteil der Großaktionäre an dem fränkischen Krankenhausbetreiber annähernd verdoppeln könnte. Insgesamt wurden dem Unternehmen bis Ablauf der Frist 64,75 Millionen eigene Aktien angedient, wie der Klinikkonzern am Dienstag mitteilte.

Rhön hatte Anfang des Jahres den Großteil seiner Krankenhäuser für rund drei Milliarden Euro an den Gesundheitskonzern Fresenius verkauft. Einen Teil der Verkaufserlöse reicht Rhön-Klinikum nun über den Aktienrückkauf an die Aktionäre weiter. Das Kapital wird entsprechend herabgesetzt.

Wie die Aktionärsstruktur künftig aussehen wird, teilte Rhön-Klinikum nicht mit. Mit Spannung wird erwartet, wie sich die Großaktionäre jetzt in Stellung bringen. In der Branche wird damit gerechnet, dass sich Rhön-Gründer Eugen Münch mittelfristig aus dem Unternehmen zurückzieht und der Krankenhausrivale Asklepios und die Medizintechnikfirma B. Braun den Ton angeben werden. Der Asklepios-Konzern, der zuletzt mehr als fünf Prozent hielt, wird einem Insider zufolge nach dem Aktienrückkauf nun wahrscheinlich auf mehr als zehn Prozent kommen. Das Unternehmen lehnte dazu eine Stellungnahme ab.

Rhön-Klinikum wollte maximal 65,8 Millionen Aktien zurückkaufen und verfehlte diese Marke nur knapp. Am Ende wurden Rhön 46,84 Prozent des Grundkapitals angedient. Die Frist war am Freitag um Mitternacht ausgelaufen. Mit einer Andienungsquote von rund 98,4 Prozent des Rückkaufvolumens sei der Rückkauf ein voller Erfolg, sagte Rhön-Finanzchef Jens-Peter Neumann. Die Aktien sollen nun am 20. November eingezogen werden.

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