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Premium Bahn-Streik Ein Zug nach nirgendwo

Den Streit zwischen der Deutschen Bahn und den Lokführern kann nur noch ein Machtwort lösen – im Zweifel aus dem Kanzleramt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Konfliktparteien Vernunft annehmen, tendiert gegen null.
23.04.2015 - 20:09 Uhr
Die Ziele der Kontrahenten im Tarifstreit der Deutschen Bahn sind nicht auf einen Nenner zu bringen. Quelle: dpa
Die Bahn kommt – immer öfter nicht

Die Ziele der Kontrahenten im Tarifstreit der Deutschen Bahn sind nicht auf einen Nenner zu bringen.

(Foto: dpa)

Man ist  geneigt, naheliegende Bilder zu bemühen. Etwa das der aufeinander zurasenden Züge die Katastrophe vor Augen, zieht keiner der beiden Lokführer die Notbremse. Nur nicht nachgeben. In vielen Tarifverhandlungen wäre das sicher ein passender Vergleich. Diesmal ist er unpassend, obwohl das Szenario bestens zu dem Drama passen würde, das sich gerade um die Deutsche Bahn abspielt.

Diesmal hat es schon gekracht. Die Ziele der Kontrahenten im Tarifstreit der Deutschen Bahn waren von Anbeginn der Gespräche nicht auf einen Nenner zu bringen. Verkürzt gesagt: Bahn-Personalchef Ulrich Weber will unter allen Umständen mindestens eine Schein-Tarifeinheit für die 140.000 tariffähigen Eisenbahner bewahren. Sein Gegner Claus Weselsky von der Lokführergewerkschaft GDL will exakt das verhindern. Dafür nimmt er sogar den eigenen Untergang als Gewerkschaftsfunktionär in Kauf. Sollte er den Kampf gegen Weber verlieren. Weselskys Devise lautet Tarifpluralität. Die bessere Gewerkschaft soll gewinnen.

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