Baukonzern vor Zerschlagung Bye-bye, Bilfinger

Bilfinger geht in eine ungewisse Zukunft, der Bau- und Dienstleistungskonzern steht vor der Zerschlagung. Eine Verkettung von Fehlern im Management und bei der Aufsicht hat zu dem Debakel geführt. Eine Analyse.
Ein Investor hat bei dem Baukonzern das Sagen. Quelle: dpa
Bilfinger-Zentrale in Mannheim

Ein Investor hat bei dem Baukonzern das Sagen.

(Foto: dpa)

DüsseldorfAuch wenn Bilfinger das noch so gebetsmühlenartig dementieren lässt, der einst so große und stolze Bau- und Dienstleistungskonzern steht vor einer ausgesprochen ungewissen Zukunft. Wenn der Mehrheitseigner Cevian die Sparte für Gebäudedienstleistungen jetzt zum Verkauf stellt, dann trennt sich der Konzern von seinem renditestärksten Geschäftszweig und mindert die Überlebenschancen der übrig bleibenden Unternehmensteile, der schwächelnden Industriesparte und der hochdefizitären Kraftwerkssparte. Der nach der Pleite von Holzmann letzte große und unabhängige deutsche Konzern der Bauindustrie wäre nahezu bedeutungslos.

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