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Bericht Großbritannien legt Plan zu Post-Privatisierung vor

Die Privatisierung der Royal Mail nimmt Konturen an. Großbritanniens Regierung will das staatseigene Unternehmen an die Börse bringen – ein Milliardengeschäft. Für die Mitarbeiter könnte es eine böse Überraschung sein.
08.07.2013 - 14:49 Uhr 1 Kommentar
Ein Postbote der Royal Mail bei der Arbeit: Die Arbeitsbedingungen der 150.000 Beschäftigten könnten unter der Privatisierung leiden. Quelle: AFP

Ein Postbote der Royal Mail bei der Arbeit: Die Arbeitsbedingungen der 150.000 Beschäftigten könnten unter der Privatisierung leiden.

(Foto: AFP)

London Großbritannien treibt einem Fernsehbericht zufolge die milliardenschwere Privatisierung der Post voran. Die Regierung werde bereits am Mittwoch Details zu den Plänen für die Royal Mail im Unterhaus bekanntgeben, berichtete der TV-Sender Sky News am Montag unter Berufung auf nicht näher genannte Kreise. Ein Sprecher der zuständigen Behörde sagte, die Abgeordneten würden vor dem 18. Juli informiert, bevor sie sich in die Sommerpause verabschieden. Den in dem Bericht genannten Termin bestätigte er nicht. Die Post äußerte sich nicht zu dem Bericht.

Großbritannien will die Royal Mail an die Börse bringen, das Geschäft hat ein Volumen von 2,5 Milliarden Pfund (2,9 Milliarden Euro). Die Post, deren Geschichte auf das Jahr 1516 und König Heinrich den Achten zurückgeht, und die Regierung versprechen sich vom Zugang zum Kapitalmarkt bessere Möglichkeiten, den Ausbau des Geschäfts vor allem mit Paketen voranzutreiben. Die Gewerkschaften befürchten jedoch, dass Post-Dienstleistungen gestrichen werden und sich die 150.000 Post-Beschäftigen auf schlechtere Arbeitsbedingungen einstellen müssen.

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    • rtr
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    1 Kommentar zu "Bericht: Großbritannien legt Plan zu Post-Privatisierung vor"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Wasserversorgung wurde in UK privatisiert mit dem Ergebnis, dass aufgrund des nun maroden Netzes die Wasserversorgung im letzten Sommer mehrfach zusammenbrach, das HB berichtete.
      Die Eisenbahn wude privatisiert mit dem Ergebnis, das nichts mehr investiert wurde, das Netz auf Verschleiss betrieben wurde. Bahnfahren ist in UK ein Erlebnis.
      Um die größten Probleme der maroden Infrastruktur zu beheben investiert der Staat (nicht die sog. Investoren der Infrastruktur) nun Milliarden, wie man kürzlich im HB lesen konnte.

      Gelernt haben die Briten daraus nichts. In einigen Jahren wird man - wieder mit Steuergeldern - das Postnetz regenerieren müssen.
      Gewinne den "Investoren", die Verluste tragen die Steuerzahler! Neoliberalismus pur.

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