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Biotechfirma Qiagen kündigt Firmenumbau an

Die Biotechfirma Qiagen will mehr Umsatz erzielen und profitabler werden - dafür soll das Unternehmen umstrukturiert und Stellen abgebaut werden. Wegen der Kosten hat der Konzern seine Gewinnprognose für 2016 korrigiert.
03.11.2016 - 00:23 Uhr
Firmenchef Peer Schatz ist mit der Bilanz Qiagens für das dritte Quartal zufrieden. Quelle: dpa
Qiagen

Firmenchef Peer Schatz ist mit der Bilanz Qiagens für das dritte Quartal zufrieden.

(Foto: dpa)

Berlin Das Biotechunternehmen Qiagen hat einen Firmenumbau angekündigt. Vorgesehen sei unter anderem der Abbau von Stellen, teilte das TecDax-Unternehmen am Mittwoch mit. Demnach ist auch die Schließung des südkalifornischen Standortes Valencia geplant. In der Niederlassung im schweizerischen Hombrechtikon sollten bestimmte Aktivitäten ausgelagert werden, bevor der Standort geschlossen werde. Qiagen will mit dem Plan mehr Umsatz erzielen und profitabler werden.

Für das vierte Quartal rechnet das Management mit Restrukturierungskosten von 75 Millionen Euro. Die Prognose für den bereinigten, verwässerten Gewinn je Aktie wurde für das Geschäftsjahr 2016 auf 0,87 bis 0,88 Dollar auf Grundlage konstanter Wechselkurse gesenkt. Ohne Berücksichtigung der Maßnahmen hatte die Prognose bei 1,10 bis 1,11 Dollar je Aktie gelegen.

Zugleich legte Qiagen die Bilanz für das dritte Quartal vor. Der Umsatz stieg demnach um acht Prozent auf 338,7 Millionen Dollar. Der Betriebsgewinn legte um zwei Prozent auf 47 Millionen Dollar zu. Unter dem Strich lag der Überschuss bei 33,8 Millionen Dollar, was einem Rückgang um ein Prozent entsprach. Firmenchef Peer Schatz zeigte sich zufrieden: Bei allen Kundengruppen und in allen Regionen habe es ein Wachstum gegeben.

Das in den Niederlanden ansässige Unternehmen hat sich auf Tests zum Nachweis von Krankheiten sowie Laborgeräte spezialisiert.

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