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Chauffeurdienst Sixt will Taxibranche Konkurrenz machen

Fahren zum Festpreis: Mit diesem Versprechen will Sixt der Taxibranche Konkurrenz machen. Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen startet der Autovermieter einen Limousinen-Service in mehreren deutschen Städten.
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Bis 2017 peilt Sixt international eine Million Chauffeur-Fahrten pro Monat an. Quelle: dpa

Bis 2017 peilt Sixt international eine Million Chauffeur-Fahrten pro Monat an.

(Foto: dpa)

München Deutschlands größter Autovermieter Sixt macht künftig Taxis Konkurrenz. Der Konzern startet einen Chauffeurdienst, bei dem Autos mit professionellem Fahrer zum Festpreis gebucht werden können. Wie Sixt am Mittwoch mitteilte, startet der Limousinen-Service „My Driver“ in zahlreichen deutschen Städten wie München, Berlin, Frankfurt oder Dresden sowie im Ausland in Zürich, Wien, Amsterdam oder Paris. Als Kunden hat der Autovermieter vor allem Unternehmen im Auge, aber auch Privatpersonen, die sich lieber in einer Limousine mit eigenem Chauffeur als im Taxi fahren lassen.

Gebucht werden könne kurzfristig rund um die Uhr und im Voraus, erläuterte Sixt. Die Festpreise, die vor Fahrtantritt genannt werden, begännen je nach Wagenklasse knapp unter dem Taxipreis und lägen auch bei teureren Fahrzeugen unter denen der Limousinen-Konkurrenz. Wie ein Sprecher auf Anfrage sagte, peilt Sixt 2017 international eine Million Chauffeur-Fahrten pro Monat an. Die Gewinnschwelle könne aber mit deutlich weniger Fahrten erreicht werden, hieß es.

Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen vermietet Sixt künftig auch Motorräder aus dem Hause BMW. Mit dem Münchner Oberklasse-Hersteller betreibt der Autovermieter zudem das Carsharing-Unternehmen DriveNow, das bislang allerdings noch keinen Gewinn abgeworfen hat.


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