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Clément Léonarduzzi Liste mit Monsanto-Kritikern bringt Chef der PR-Agentur Publicis Consultans in Erklärungsnot

Die französische Agentur war an der umstrittenen Glyphosat-Lobbykampagne von Monsanto beteiligt. Der Imageschaden für den heutigen Chef ist groß.
13.05.2019 - 17:44 Uhr Kommentieren
Die Werbeagentur legte im Auftrag von Monsanto Listen über Glyphosat-Skeptiker an. Quelle: AFP
Publicis

Die Werbeagentur legte im Auftrag von Monsanto Listen über Glyphosat-Skeptiker an.

(Foto: AFP)

Paris Es ist kaum möglich, in Frankreichs Unternehmen und Politik unterwegs zu sein, ohne auf Publicis zu treffen. Die globale Nummer drei der Werbe- und PR-Agenturen ist fast für alle aktiv, die kommunizieren wollen. Das kann auch Nachteile haben, wie Clément Léonarduzzi jetzt feststellt. Der 39-Jährige muss den Skandal aufarbeiten, den der Chemiekonzern Monsanto und seine Vorgänger in der Agentur 2016 durch die Überwachung von Glyphosat-Gegnern angerichtet haben.

Sie sollten beeinflusst und, wenn möglich, „isoliert“ werden. Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat wird von Monsanto, mittlerweile zu Bayer gehörig, hergestellt. Léonarduzzi kam erst im Oktober 2017 zu Publicis, wurde mit seiner kompletten Agentur Ella Factory von den Franzosen übernommen. Mitte vergangener Woche sei er zum ersten Mal mit dem Überwachungsskandal konfrontiert worden, sagte er dem Handelsblatt.

Zwischen Oktober 2016 und April 2017 habe die Agentur im Auftrag von Fleishman Hillard, die für Monsanto die Glyphosat-Lobbykampagne organisierte, den Einfluss von Persönlichkeiten bewertet und Argumentationslinien entwickelt. Nicht einmal 20.000 Euro habe Publicis damit eingenommen: relativ wenig Geld für viel Ärger. „Ich versuche, der Affäre auf den Grund zu gehen“, verspricht der Franzose, der auch als neuer Kommunikationschef des Präsidialamts im Gespräch ist.

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