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Coronakrise Post verhandelt mit Betriebsrat über Kurzarbeit

Weil Lageraufträge aus der Autoindustrie fehlen, sollen laut einem Bericht 4000 Mitarbeiter der Post in Kurzarbeit gehen. An der Dividende hält der Konzern fest.
08.04.2020 - 09:11 Uhr Kommentieren
Das Unternehmen erwägt die Einführung von Kurzarbeit. Quelle: dpa
Post-Chef Frank Appel

Das Unternehmen erwägt die Einführung von Kurzarbeit.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Deutsche Post verhandelt mit dem Betriebsrat über die Einführung von Kurzarbeit. „In unseren Lägern für die Automobilindustrie gibt es derzeit nur wenig Arbeitsaufträge“, begründete Vorstandschef Frank Appel am Mittwochmorgen die geplante Maßnahme.

Die Zahl der Betroffenen sei angesichts der 200.000 Beschäftigten in Deutschland jedoch vergleichsweise gering, eine konkrete Zahl nannte Appel jedoch nicht. Die „Wirtschaftswoche“ hatte unter Berufung auf die Gewerkschaft Verdi von 4000 betroffenen Mitarbeiter berichtet.

„Wir wollen trotz Coronakrise eine maximale Anzahl von Mitarbeitern im Unternehmen erhalten“, rechtfertigte Appel in einer Telefonkonferenz die Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite. Es gehe zudem nicht um Beschäftigte der Deutschen Post AG, sondern um Angestellte von Tochterunternehmen.

Gleichzeitig machte Appel deutlich, dass man die für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgeschlagene Dividende von 1,25 Euro pro Anteilsschein wie geplant zahlen werde. Allein der Auszahlungstermin werde verschoben, da die Hauptversammlung aus Gesundheitsgründen nun später stattfinden soll.

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    Am Vortag hatte die Deutsche Post aufgrund der Coronakrise ihre Jahresprognose ersatzlos kassiert. Der Dax-Konzern blieb im Februar beim Betriebsergebnis 50 Millionen Euro unter den Erwartungen, im März waren es 150 Millionen Euro. Dennoch lieferten alle fünf Konzernsparten im ersten Quartal schwarze Zahlen ab.

    Von der Liquidität her sei man „komfortabel“ aufgestellt, erklärte Finanzchefin Melanie Kreis am Morgen. Die Deutsche Post sei mit einer Liquiditätsposition von 2,9 Milliarden Euro ins Jahr 2020 gestartet, ein syndizierter Kreditrahmen sei zu diesem Zeitpunkt ungenutzt gewesen. „Darauf werden wir uns aber nicht ausruhen“, sagte Kreis.

    Mehr: Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen in der Coronakrise in unserem Newsblog.

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