Deutsche Annington Wohnungskonzern verzeichnet Rekordergebnis

Mit Zukäufen zum Rekord: Deutschlands größter Wohnungskonzern Deutsche Annington steigert sich beim operativen Ergebnis um 28 Prozent. Und übertrifft sowohl die eigenen Prognosen, wie auch die der Analysten.
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Deutschlands größter Wohnungskonzern Deutsche Annington kann ein Rekordergebnis vermelden. Quelle: dpa
Dank Zukäufen

Deutschlands größter Wohnungskonzern Deutsche Annington kann ein Rekordergebnis vermelden.

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Die Zukäufe des vergangenen Jahres haben Deutschlands größtem Wohnungskonzern Deutsche Annington einen Rekordgewinn beschert. Das operative Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (FFO) kletterte 2014 um 28 Prozent auf 286,6 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Annington übertraf damit nicht nur die eigenen Prognosen, sondern auch die Erwartungen der Analysten. Die Aktionäre sollen wie schon vor einiger Zeit versprochen eine Dividende von 78 (2013: 70) Cent je Aktie bekommen.

Annington hatte sich vor einem Jahr Wohnungsportfolios von DeWAG und Vitus einverleibt. Diese konnten schneller als geplant integriert werden, wie Vorstandschef Rolf Buch hervorhob. Das treibt die Mieteinnahmen. Nächster Schritt ist nun die Integration der Ruhrgebietsrivalin Gagfah. Dann entsteht ein Konzern mit mehr als 350.000 Wohnungen und einem Portfoliowert von 21 Milliarden Euro - nach Angaben von Annington das zweitgrößte börsennotierte Immobilienunternehmen in Kontinentaleuropa nach der französischen Unibail-Rodamco.

Wo sich Kaufen mehr lohnt als Mieten
Bund verkauft ostdeutsche TLG-Wohnungen
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Eine Studie der Postbank hat untersucht, wo in Deutschland die eigenen vier Wände noch „bezahlbar“ sind. Bezahlbar heißt dabei, dass die Finanzierung der Immobilie nicht mehr als 40 Prozent des Nettohaushaltseinkommens ausmacht.

Dabei kam die Postbank zu dem Ergebnis, dass mehr als ein Drittel (37 Prozent) der heutigen Mieter sich Wohneigentum leisten können - und zwar von Flensburg bis Passau.

Insbesondere in Ostdeutschland seien Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser noch erschwinglich.

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ADAC-Testsieger Raststätte Vogtland Süd
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Zu den Gegenden im Osten, wo sogar große Häuser mit bis zu 120 Quadratmetern Wohnfläche bezahlbar sind gehört unter anderem das Vogtland. Die Region grenzt an die drei deutschen Freistaaten Bayern, Sachsen und Thüringen sowie an Tschechien. Wenn man nicht gerade auf der Autobahn unterwegs ist (Bild), hat das Vogtland viel Grünfläche zu bieten. Es gilt als idyllisches Fleckchen.

Allerdings sollten Käufer in Ostdeutschland besonders auf die Lage achten und die Wertbeständigkeit der Immobilie analysieren. Denn anders als in Süddeutschland wird der Wert einer Immobilie in Ostdeutschland nicht so einfach steigen. Die Immobilie könnte in einer ungünstigen Lage sogar sehr schnell an Wert verlieren.

Norderweiterung Hafen Brake
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Zu den günstigen Regionen im Norden gehört die Wesermarsch, wo man ein 120-Quadratmeter-Haus mit weniger als 40 Prozent des Nettohaushaltseinkommens stemmen kann. Die Wesermarsch ist geprägt von der Weser, Wiesen und Marschland. In der Region ist die Arbeitslosenquote relativ hoch. Vielen Gebieten fehlt es an großen Arbeitgebern, was wohl auch zu den niedrigen Preisen beiträgt.

Wenn man Pech hat, kann die Immobilie in einer Region mit wenig Nachfrage auch an Wert verlieren. Käufer, die ihre Immobilie später für mehr Geld verkaufen möchten, sollten in Wachstumsregionen zugreifen. Zu diesen gehören laut der Studie...

Schützenverein
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...die Landkreise Dingolfing-Landau, Vechta und Main-Taunus. In diesen Regionen ist es möglich eine (noch) bezahlbare Wohnung zu finden, die in Zukunft deutlich mehr wert sein kann. Die Landkreise zeichnen sich durch besonders geringe Wohnungsleerstände, eine hohe Arbeitsplatzdichte und eine steigende Bevölkerungszahl aus.

Immobilienmarktatlas 2014 für Hamburg
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Kaufen in der Regel wirtschaftlicher als Mieten

In den meisten Kreisen und kreisfreien Städten ist Kaufen tendenziell wirtschaftlicher als Mieten, schreibt die Postbank in ihrer Studie. Das gelte für 73 Prozent der Haushalte in Wohnungen mit einem verfügbaren Netto-Einkommen über 1.200 Euro. Dies seien absolut sechs Millionen Haushalte.

Luxus-Wohnungen in Frankfurt
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Allerdings lohnt sich der Kauf in den sogenannten Hot-Spots in der Regel nicht. Etwa zehn Prozent aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte gehören dazu. In diesen Regionen ist eine 70-Quadratmeter-Wohnung für Haushalte, die weniger als 1700 Euro netto verdienen, nicht bezahlbar. Weder als Miet- noch als Eigentumswohnung. Zu diesen Hot-Spots gehören...

Spazierengänger am Tegernsee
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München (Foto), Hamburg, Frankfurt, Berlin und die Region rund um Freiburg. Die Preissteigerungen in diesen Regionen seien überdurchschnittlich. Nur noch Gutverdiener könnten sich hier eine Immobilie leisten. Durchschnittsverdiener müssten mehr als 50 Prozent ihres Nettohaushaltseinkommens hinblättern, um sich ein Eigenheim zu finanzieren. In solchen Regionen lohnt sich in der Regel die Miete mehr als der Kauf. Allerdings bestehen auch diesen Boom-Regionen die Chancen auf Wertsteigerungen, insbesondere, wenn man in einer guten Lage fündig wird.

Die Gagfah-Aktionäre haben die Annington-Offerte mit großer Mehrheit angenommen, auch die Kartellwächter haben grünes Licht gegeben. Damit kann die von Analysten lange herbeigesehnte Branchenkonsolidierung beginnen. Annington muss zur Finanzierung des milliardenschweren Deals aber noch eine Kapitalerhöhung auf den Weg bringen. Das wird in Kürze erwartet.

Ohne Berücksichtigung der Gagfah peilt Annington in diesem Jahr weiterhin ein FFO von 340 bis 360 Millionen Euro an.

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1 Kommentar zu "Deutsche Annington: Wohnungskonzern verzeichnet Rekordergebnis"

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  • DEUTSCHE ANNINGTON
    Wohnungskonzern verzeichnet Rekordergebnis

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    Eher DEUTSCHE ARMUT...

    geh mal zu Deinem Jobcenter und frage nach wieviele QM zu welchem Kaltmiete-Mietspiegel Dir der Jobcenter eine Wohnung bezahlt...

    dann kaufe Dir eine Tageszeitung und suche Dir eine solche Wohnung aus...

    nirgends mehr zu finden !!!

    Weil etwa Studenten Freiwillig schon mehr Kaltmiete bezahlen als die Jobcenter bereit sind für die arbeitslosen zu bezahlen...

    also ab ins Obdachlosen Heim...so sieht Deine Zukunft aus in Deutschland...

    weil ab dem 40 sten Lebensjahr bekommt man keinen echten Arbeitsplatz mehr.

    Und wenn...dann Gesundheitsvernichtend....oder Altersarmut aufbauend !!!




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