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Deutsche Bahn Mit Farbe gegen Automaten-Knacker

Die Deutsche Bahn will laut Medienbericht ihre Fahrkartenautomaten mit Farbpatronen ausstatten, die bei einem Einbruchsversuch explodieren. Die Maßnahme soll Diebstähle und Vandalismus verringern.
10.02.2015 - 10:37 Uhr Kommentieren
Laut Medienbericht testet die Bahn das Verfahren seit Anfang 2013. Mittelfristig solle etwa jeder zweite der bundesweit 7000 Automaten Farbpatronen ausgerüstet werden. Quelle: dpa
Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn.

Laut Medienbericht testet die Bahn das Verfahren seit Anfang 2013. Mittelfristig solle etwa jeder zweite der bundesweit 7000 Automaten Farbpatronen ausgerüstet werden.

(Foto: dpa)

München Die Deutsche Bahn will einem Bericht zufolge härter gegen Diebstahl und Vandalismus an ihren Fahrkartenautomaten vorgehen. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ vom Dienstag berichtete, will der Konzern in diesem Jahr rund tausend Automaten mit Farbpatronen ausstatten, die bei einem Diebstahlversuch explodieren.

Wenn die Geldkassette im Automaten angestoßen oder geschüttelt werde, „platzt die Farbpatrone und spritzt mit hohem Druck eine nicht ablösbare Farbe auf die Geldscheine“, sagte der Sicherheitschef der Bahn, Gerd Neubeck, der Zeitung. Damit sei das Geld „wertlos“ und der Aufbruch „sinnlos“.

Der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge testet die Bahn das Verfahren bereits seit Anfang 2013 an wenigen Standorten. Mittelfristig solle etwa jeder zweite der bundesweit 7000 Automaten mit solchen Farbpatronen ausgerüstet werden, hieß es.

Das bespritzte Geld sei dann zwar auch für den Konzern wertlos, jedoch liege der Schaden der Bahn bei diesen Taten ohnehin weniger in dem Diebstahl als in der Zerstörung der Automaten. Demnach kostet es 30.000 Euro, ein kaputtes Gerät zu ersetzen und aufzubauen.

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    In den Automaten selbst liege nur sehr wenig Geld, da die Geräte regelmäßig geleert würden und immer mehr Kunden ihre Fahrkarten bargeldlos bezahlten. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr dem Bericht zufolge bundesweit 370 Automaten der Bahn aufgebrochen.

    Der Gesamtschaden für das Unternehmen betrug demnach 6,7 Millionen Euro.

    • afp
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