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Didi Chuxing Chinesischer Uber-Rivale erhält Kapitalspritze

Der japanische Telekom-Konzern Softbank investiert mehrere Milliarden Dollar in den Mitfahrdienst Didi Chuxing. Durch die milliardenschwere Kapitalspritze will der Uber-Rivale das internationale Wachstum vorantreiben.
12.05.2017 - 13:26 Uhr Kommentieren
Der Uber-Rivale erhält eine milliardenschwere Kapitalerhöhung. Damit wäre der Mitfahrdienst eines der teuersten Start-up-Unternehmen in der Volksrepublik. Quelle: Reuters
Didi Chuxing

Der Uber-Rivale erhält eine milliardenschwere Kapitalerhöhung. Damit wäre der Mitfahrdienst eines der teuersten Start-up-Unternehmen in der Volksrepublik.

(Foto: Reuters)

Tokio Der chinesische Uber-Rivale Didi Chuxing hat sich eine milliardenschwere Kapitalspritze gesichert. Der japanische Telekom-Konzern Softbank investiert nach Angaben vom Freitag fünf Milliarden Dollar in den Mitfahrdienst. Didi hatte Ende April angekündigt, über eine Kapitalerhöhung das internationale Wachstum voranzutreiben.

Finanzkreisen zufolge würde Didi danach mit rund 50 Milliarden Dollar bewertet und wäre eines der teuersten Start-up-Unternehmen in der Volksrepublik. Didi entstand 2015 aus der Fusion der Fahrdienste der beiden Internet-Giganten Alibaba und Tencent. Vergangenen Sommer kaufte Didi das China-Geschäft von Uber.

Das sind die wertvollsten Start-ups der Welt
Platz 17: Spotify
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Eines der wertvollsten Start-ups der Welt wird in diesem Jahr wohl die Rangliste verlassen. Der Musikstreaming-Dienst Spotify setzt laut Medienberichten zu seinem seit langem erwarteten Börsengang an. Derzeit wird das Unternehmen aus Schweden mit 8,5 Milliarden Dollar bewertet, ein Börsengang könnte die Bewertung auf bis zu 20 Milliarden steigern. Der Dienst kommt nach eigenen Angaben auf mehr als 60 Millionen zahlende Abo-Kunden und mehr als 140 Millionen Nutzer insgesamt.

Quelle: WSJ Billion Dollar Club, Januar 2017

(Foto: dpa)
Platz 16. Theranos
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Mit nur 19 Jahren gründete Elizabeth Holmes (Bild) im Jahr 2003 die Firma Theranos. Mit einem kleinen Piekser in den Finger sollten innovative Technologien zuverlässige günstige Bluttests liefern. Doch dann wurden immer mehr Probleme mit den Bluttests bekannt. Ergebnisse wurden angezweifelt und letztlich als fehlerhaft zurückgezogen. 2017 konnte Theranos die folgenden Rechtstreite aber beilegen. Die letzte Finanzierungsrunde, die vor dem Skandal stattfand, bewertete das Unternehmen mit 9 Milliarden Dollar.

(Foto: AP)
Platz 15: Stripe
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Die irischen Brüder Patrick (links) und John Collison gründeten 2009 das Start-up Stripe. Die Software-Plattform will Online-Zahlungsabwicklungen erleichtern und verarbeitet jährlich für Unternehmen in 25 Ländern Beträge in Milliardenhöhe. Selbst ist das Jungunternehmen 9,2 Milliarden Dollar wert.

(Foto: Stripe)
Platz 14: DJI
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Frank Wang hat seinen Kindheitstraum wahr gemacht und sogar noch weiterentwickelt: Als er noch klein war, träumte er von einem Modell-Helikopter - als er einen besaß, crashte er ihn schnell. Doch er hielt an seinem Traum fest und gründete 2006 DJI, ein mittlerweile 10 Milliarden Dollar schweres Unternehmen, das Drohnen herstellt und verkauft. Mehr als 6000 Mitarbeiter arbeiten weltweit für die Chinesen.

(Foto: dpa)
Platz 13: Dropbox
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Wer hat noch keine Dateien per Dropbox verschickt? Das Start-up bietet eine Freigabe- und Speicherlösung von kleinen und großen Dateien. Drew Houston schrieb 2007 den ersten Softwarecode für Dropbox während einer Busfahrt von Boston nach New York. Mittlerweile nutzen über eine halbe Milliarde Menschen weltweit Dropbox. Das Unternehmen ist derzeit 10 Milliarden Dollar wert. Experten erwarten, dass bald ein Börsengang angekündigt wird.

(Foto: Reuters)
Platz 12: Lyft
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Der 2012 gegründete Fahrdienst-Vermittler ist der größte Konkurrent von Platzhirsch Uber. Das Start-up ist in rund 300 US-Städten aktiv. Im Oktober 2017 steckte Google eine Milliarde Dollar in das Unternehmen. Damit stieg die Bewertung von Lyft auf 11,5 Milliarden Dollar. Ein Börsengang wird in diesem Jahr erwartet.

(Foto: AP)
Platz 11: Flipkart
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Der virtuelle Marktplatz Flipkart ist das indische Pendant zu Amazon. Binny Bansal (rechts, mit Microsoft-Chef Satya Nadella) und Sachin Bansal arbeiteten vor der Gründung für den heutigen Konkurrenten Amazon, wollten dann aber eine E-Commerce-Webseite für Inder gründen. Indische Unternehmen investierten bereits drei Milliarden Dollar in das Start-up, das mittlerweile 11,6 Milliarden Dollar wert ist.

(Foto: Reuters)

Mit der Geldspritze für Didi treibt Softbank seine Strategie voran, sich als Beteiligungsgesellschaft im Technologiesektor zu etablieren, da die Wachstumschancen im klassischen Telekommunikationsgeschäft begrenzt sind. Softbank will in Kürze mit einem 100 Milliarden Dollar schweren Technologie-Fonds an den Start gehen. Es gebe bereits Gespräche mit etwa 30 Firmen über mögliche Investitionen, sagte Konzernchef Masayoshi Son Anfang der Woche.

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