E-Commerce Aktivistische Investoren drängen Ebay zum Ausverkauf
Der Ex-CEO von Ebay schmiss nach Auseinandersetzungen seinen Job hin.
Düsseldorf Es ist ein Déjà-vu: 2014 verbündeten sich die aktivistischen Investoren Paul Icahn und Dan Loeb, stiegen bei Ebay ein und drängten den Marktplatzbetreiber erfolgreich, seine Bezahltochter Paypal zu verkaufen. Vorstandschef John Donahoe wollte den Schritt nicht mitgehen und verließ das Unternehmen.
Jetzt läuft es wieder nach dem gleichen Muster ab. Diesmal verbündete sich der Fonds Elliott Management des Milliardärs Paul Singer mit Starboard Financials. Ihr Ziel: Die profitablen Töchter Stubhub, einen Tickethändler, und Classifieds Group, das digitale Kleinanzeigengeschäft, abzuspalten. Darüber gab es eine solch heftige Auseinandersetzung, dass CEO Devin Wenig die Brocken hinschmiss.
Obwohl sie gemeinsam gerade mal fünf Prozent der Anteile besitzen, hatten die Fonds durchgesetzt, dass das Unternehmen einen Verkauf der Töchter durch Goldman Sachs prüfen lässt. Sie durften auch zwei Mitglieder in den Verwaltungsrat senden, die seitdem Wenig das Leben schwer machten.
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