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Europa-Park & Co Welcher Freizeitpark lohnt sich für dich?

36 Millionen Menschen stürmen jährlich Deutschlands Freizeitparks, um sich ihren Adrenalin-Kick abzuholen. Wir vergleichen wir die fünf größten Parks.
  • Hanna Priebe
03.04.2017 - 17:08 Uhr Kommentieren
Deutschlands Freizeitparks Quelle: dpa
Ab auf die Achterbahn

Deutschlands Freizeitparks haben ordentlich aufgerüstet.

(Foto: dpa)

Dieser Artikel ist am 03. April 2017 bei Orange - dem jungen Portal des Handelsblatts - erschienen.

Für Adrenalin-Junkies ist der erste April so etwas wie der Bundesliga-Start für Fußballfans. Denn die Freizeitparks öffnen wieder, die Achterbahnen sind frisch geölt und der Kampf gegen die Schwerkraft geht in eine neue Runde. Wer sich seine Dosis Nervenkitzel abholen möchte, muss jedoch immer mehr bezahlen.

Freizeitpark Kosten

Die Freizeitparks stehen in einem harten Wettbewerb und bauen ständig neue Fahrgeschäfte, um die Kunden bei Laune zu halten. Nach Angaben des Verbands Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen investiert allein der Europa-Park in Rust in diesem Jahr 50 Millionen Euro in neue Attraktionen. Wir schauen uns das Geschäft mit dem Abenteuer einmal genauer an. Abfahrt!

1. Europa-Park in Rust: Der Premium-Park

In Rust (Baden-Württemberg) bei Freiburg steht der nach eigenen Angaben größte Freizeitpark Deutschlands. Die Fläche von 90 Hektar entspricht etwa 100 Fußballfeldern. Mit einem Eintrittspreis von 47 Euro ist der Europa-Park der teuerste Park in unserem Vergleich. Mit mehr als 100 Attraktionen bietet er aber auch die größte Abwechslung und Auswahl.

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    Die Fahrgeschäfte sind auf 15 europäische Themenbereiche verteilt. 2016 kamen mit 5,5 Millionen Besuchern so viele wie noch nie. Ein echtes Highlight ist der Blue Fire Megacoaster. In nur 2,5 Sekunden beschleunigt die Achterbahn von 0 auf 100 Stundenkilometer. Im Geschäftsjahr 2014/2015 nahm der Europa-Park Rust knapp 229 Millionen Euro ein und machte dabei sechs Millionen Euro Gewinn.

    2. Heide-Park Resort in Soltau: Für Achterbahn-Genießer

    Der Heide Park Soltau ist Norddeutschlands größter Freizeitpark. Mit 85 Hektar ist er zwar fast so groß wie der Europa Park, bietet aber nur knapp über 50 Attraktionen und Shows. Bis zu 900 Mitarbeiter sind während der Hauptsaison eingestellt. Bitter: Die Hauptattraktion „Clolossos“ bleibt in der neuen Saison geschlossen. Die fünfthöchste Holzachterbahn der Welt werde seine Fahrt nicht wieder aufnehmen, teilte der Park auf Facebook mit. Der Eintrittspreis bleibt mit 46 Euro auf dem Niveau des Vorjahres.

    Das meiste Geld macht der Heide-Park mit Eintrittskarten, außerdem im Bereich Gastronomie, Souvenirs und mit dem Verkauf von Fotos. 2015 kamen 1,5 Millionen Besucher in den Park. Das zeigt der Geschäftsbericht des Unternehmens. Insgesamt machte der Heide-Park rund 40 Millionen Euro Umsatz und einen Gewinn von 1,6 Millionen Euro.

    3. Movie Park Germany in Bottrop-Kirchhellen: Hollywoodreife Action

    In Nordrhein-Westfalen befindet sich der Erlebnispark, der sich rund um das Thema Film dreht. Der Park ist zwar nur halb so groß wie der Europa Park, bietet aber immerhin sechs Themenbereiche zu Fernseh- und Kinoproduktionen. Die Attraktionen und Shows basieren auf weltbekannten Filmen wie Star Trek. Wem der reine Adrenalin-Kick nicht reicht, der kann sich in der Horror Live-Attraktion „The Walking Dead Breakout“ eine extra Portion Nervenkitzel abholen – muss dafür allerdings fünf Euro extra zahlen. Das Live-Erlebnis basiert auf der gleichnamigen Serie, die von einer weltweiten Zombie-Apokalypse und dem Kampf ums Überleben handelt.

    In der Saison 2014/2015 besuchten knapp 1,3 Millionen Menschen den Movie Park, das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von München. Inklusive Saisonkräfte arbeiteten 630 Personen in dem Park. Der Umsatz lag bei rund 35 Millionen Euro, davon blieb knapp eine Million Euro als Gewinn übrig.

    4. Phantasialand: Park der Weltrekorde

    Mit 28 Hektar ist das Phantasialand in Brühl bei Köln nicht größer als 40 Fußballfelder. Trotz der eher kleinen Fläche war dieser Freizeitpark im Jahr 2015 mit knapp zwei Millionen Besuchern der zweitbeliebteste Freizeitpark Deutschlands. Ein Publikumsmagnet ist die High-Speed-Achterbahn „Taron“. Sie ist weltweit die schnellste und längste Katapult-Achterbahn mit dem intensivsten Katapult-Antrieb.

    Das Phantasialand beschäftigte 2015 allein in seinen Restaurants und Hotels rund 400 Mitarbeiter, nahm damit knapp 18 Millionen Euro ein und machte in diesem Bereich einen Gewinn von rund 1,4 Millionen Euro.

    5. Erlebnispark Tripsdrill in Cleebronn: Der Oldie

    Tripsdrill vereint einen Freizeitpark mit einem Wildpark. Die in Baden-Württemberg liegende Anlage bietet auf 77 Hektar um die 100 Attraktionen. Mit 88 Jahren gilt Tripsdrill als ältester Freizeitpark Deutschlands. 2015 kamen 720.000 Besucher – ein neuer Rekord für den Park. „Schwaben anno 1880“, das Thema des Parks, spiegelt sich in altertümlichen Schlitten oder beim Rafting im Waschzuber wieder. Ziemlich genial: In einer Badewanne kann man in einer Wildwasserbahn zum Jungbrunnen düsen!

    Mehr: Ansturm auf die Freizeitparks

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