Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Selbstfahrender Uber-Wagen

Uber braucht dringend Geld, um Projekte wie seine Programm für selbstfahrende Autos zu finanzieren.

(Foto: dpa)

Fahrdienstvermittler Börsengang von Uber soll Volumen von zehn Milliarden Dollar haben

Die Börsenpläne des Fahrdienst-Unternehmens aus San Francisco werden konkret. Wofür Uber und Konkurrent Lyft dringend neues Geld benötigen.
Kommentieren

Der Mitfahrdienst Uber will Insidern zufolge bei seinem Börsengang Aktien im Wert von rund zehn Milliarden Dollar ausgeben. Eine entsprechende Ankündigung dürfte am Donnerstag erfolgen, sagten mit der Sache vertraute Personen am Dienstag.

Den Plänen zufolge könne der Handel an der US-Börse Anfang Mai aufgenommen werden. Allerdings sei noch keine abschließende Entscheidung getroffen worden. Ein Uber-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. Zuletzt war der Konkurrent Lyft an die Börse gegangen.

Die beiden US-Fahrdienste hatten um den Gang an die Börse gewetteifert, wobei Lyft das Rennen machte. Die Taxi-Konkurrenten aus dem kalifornischen San Francisco brauchen das Geld der Anleger. Sie wollen ihre nächste Wachstumsphase finanzieren und Mitarbeitern und Investoren die Möglichkeit geben, ihre Anteile zu Geld zu machen.

Bankern zufolge könne Uber an der Börse bis zu 120 Milliarden Dollar wert sein. Das Unternehmen, das zuletzt von einer Reihe von Skandalen geplagt war, hat sich breiter aufgestellt. Es bietet unter anderem einen Service, der Essen ausliefert und eine Sparte, um Lkw-Kapazitäten zu mieten. Darüber hinaus experimentiert der von Dara Khosrowshahi geführte Konzern mit fliegenden Autos.

Erst vor wenigen Wochen hatten die Kalifornier mit einer Meldung über eine große Finanzierung Aufsehen erregt. Eine Gruppe von Investoren um Softbank und Toyota Motor will mindestens eine Milliarde Dollar (883 Millionen Euro) in die Uber-Einheit für autonomes Fahren stecken.

Zum einen benütigt Uber dieses Geld dringend seine ehrgeizige und kostspielige Strategie: Allein im Jahr 2017 soll das Unternehmen 750 Millionen US-Dollar für die Entwicklung von selbstfahrenden Autos ausgegeben haben. 2018 wurden dann Kürzungen vorgenommen.

Zum anderen könnte diese Finanzspritze die Börsenpläne und vor allem das Interesse der Anleger für Papier des Fahrdienstvermittlers pushen, wie das Wall Street Journal hatte darüber berichtet.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
  • cgn
Startseite

0 Kommentare zu "Fahrdienstvermittler: Börsengang von Uber soll Volumen von zehn Milliarden Dollar haben"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.