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Fahrdienstvermittler US-Fahrten in 2018: Uber meldet mehr als 3000 sexuelle Übergriffe

Der Fahrdienstvermittler Uber hat seinen Sicherheitsreport vorgelegt. Die Zahl der Übergriffe ist im Vergleich zu 2017 um 16 Prozent gesunken.
06.12.2019 Update: 06.12.2019 - 10:04 Uhr Kommentieren
2018 vermittelte Uber rund 1,3 Milliarden Fahrten allein in den USA. Quelle: AP
Uber

2018 vermittelte Uber rund 1,3 Milliarden Fahrten allein in den USA.

(Foto: AP)

San Francisco Bei von Uber vermittelten Fahrten in den USA ist es im vergangenen Jahr nach Konzernangaben zu mehr als 3000 sexuellen Übergriffen gekommen. Darunter seien 235 Vergewaltigungen, hieß es im mit Spannung erwarteten Sicherheitsreport des Fahrdienstvermittlers vom Donnerstag. Opfer seien sowohl Fahrer als auch Fahrgäste geworden, einige Übergriffe hätten sich während Fahrten zwischen Uber-Nutzern abgespielt.

2018 vermittelte Uber rund 1,3 Milliarden Fahrten in den USA. Im Vergleich zu 2017 bedeute die neuen Zahlen einen Rückgang von 16 Prozent in den fünf schwerwiegendsten Kategorien von sexuellen Übergriffen, teilte Uber mit.

Dabei seien die Risiken für die Fahrgäste genauso groß, wie für die Fahrer. Uber zufolge wurden 99,9 Prozent der 2,3 Milliarden vermittelten Fahrten in den USA in den Jahren 2017 und 2018 ohne Sicherheitsvorfälle beendet. Die Zahlen stützen sich auf Berichte von Nutzern und Fahrern – die Dunkelziffer dürfte also viel höher liegen.

Uber-Chef Dara Khosrowshahi twitterte über den Report: „Ich vermute, dass viele Leute überrascht sein werden, wie selten diese Vorfälle vorkommen, andere werden verständlicherweise denken, dass sie noch viel zu häufig sind. Einige Leute werden zu schätzen wissen, wie viel wir bei der Sicherheit getan haben, andere werden sagen, dass wir da noch mehr zu tun haben. Sie alle haben Recht.“

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    Sexuelle Übergriffe und andere Bedrohungen sind ein großes Problem für die schnell wachsende Fahrdienstleistungsbranche.

    Seit Jahren krempelt Uber die Transport-Branche um. Weltweit ist der Fahrdienst in gut 700 Städten aktiv, er ist allerdings auch umstritten. Beispielsweise in London hatte Uber zuletzt seine Lizenz verloren, weil die Transportbehörde dem Fahrdienst-Vermittler die Gefährdung von Fahrgästen vorwarf.

    Mehr: Über „Uber Premium“ können Kunden Limousinen der gehobenen Mittel- und Oberklasse ordern. Den Service bietet Uber zunächst nur in Berlin an.

    • ap
    • rtr
    • dpa
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