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Fernbus-Geschäft Pinkbus nimmt es mit Flixbus auf

Seit dieser Woche gibt es einen neuen Anbieter auf dem Fernbusmarkt. Sein Konzept unterscheidet sich in mehreren Punkten von dem des übermächtigen Konkurrenten aus München.
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Das Unternehmen bietet einen Festpreis von 25 Euro inklusive Reservierung an. Quelle: Christoph Soeldner
Pinkbus

Das Unternehmen bietet einen Festpreis von 25 Euro inklusive Reservierung an.

(Foto: Christoph Soeldner )

Düsseldorf Ein neuer Anbieter traut sich auf den Fernbusmarkt: Mit Pinkbus wollen Christian Höber und Tino Engelmann Flixbus Konkurrenz machen. Die Freunde sind überzeugt davon, aus den Fehlern anderer Fernbusfirmen gelernt und deshalb auch eine Chance gegen den übermächtigen Wettbewerber aus München zu haben.

Nicht nur durch seine auffällige Farbe soll sich das von Köln aus gesteuerte Unternehmen von der dominierenden grünen Flixbus-Konkurrenz abheben: So fährt Pinkbus zum Festpreis von 25 Euro inklusive Reservierung, bietet nur Direktverbindungen ohne zeitraubende Zwischenhalte und fährt ausschließlich den Doppeldecker-Bus „Skyliner“ von Neoplan.

Und noch einen Unterschied gibt es zu Flixbus: Bei Pinkbus sind die Busfirmen an der GmbH beteiligt. Zurzeit sind es vier Gesellschafter. Flixbus aus München dagegen ist eine reine Marketing-, Netz- und Vertriebsplattform, die inzwischen mehrere Hundert Busfirmen beauftragt. Auch der neue Flixbus-Wettbewerber BlablaBus arbeitet nach diesem System.

Pinkbus-Gründer Höber hat das Busfahren im Blut. Er kennt das Geschäft von Kindesbeinen an. Sein Vater ist Inhaber eines kleinen Reisebusunternehmens aus dem ostwestfälischen Delbrück.

Erfahrungen, wie es im Fernbusgeschäft zugeht, haben die Höbers ohnehin: Höber senior fährt seit 2015 für den Konkurrenten Flixbus. Die Verträge seien aber schon aufgekündigt, heißt es. 

Pinkbus-Mitgründer Engelmann, gebürtig aus Zerbst bei Magdeburg, aber aufgewachsen in Paderborn, ist der Computerexperte in dem Team. Er hat Medieninformatik studiert und bei diversen Digitalagenturen Erfahrung gesammelt. Engelmann ist der Planer der digitalen Reise.

Seit Montag ist die noch kleine Pinkbus-Flotte unterwegs zwischen Berlin, Düsseldorf und München. In einer Ausbauphase ab dem Frühjahr 2020 soll es dann auch nach Frankfurt, Hamburg und Stuttgart gehen. Ziel ist es, alle größeren deutschen Städte mit Pinkbussen zu verbinden. Das Gründerduo kündigte an, „frischen Wind“ in den Fernreisemarkt bringen zu wollen. Die Farbe der Skyliner zeigt es ja schon.

Mehr: Der französische Mitfahrdienst Blablacar attackiert den Marktführer in Deutschland. Flixbus expandiert unterdessen im Ausland.

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