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Fitness McFit-Gruppe benennt sich um und verstärkt Neuausrichtung

Die Fitnesskette setzt auf neue Studio-Konzepte und bezieht eine neue Zentrale. Gründer Rainer Schaller will 100 Millionen Euro in den Kurswechsel investieren.
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Die Fitness-Gruppe McFit wird künftig nach ihrem Gründer benannt. Quelle: Marco Priske für Handelsblatt
Rainer Schaller

Die Fitness-Gruppe McFit wird künftig nach ihrem Gründer benannt.

(Foto: Marco Priske für Handelsblatt)

Düsseldorf Europas Fitness-Marktführer McFit will sich mit neuem Namen, neuem Headquarter und neuen Studio-Konzepten komplett neu positionieren. Das kündigt der Unternehmensgründer Rainer Schaller an, nach dem die bisherige McFit Global Group ab sofort auch benannt werden soll: Rainer Schaller Global (kurz: RSG) Group.

Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärte der 50-Jährige, in den nächsten drei Jahren rund 100 Millionen Euro „in die Umsetzung neuer, wegweisender Konzepte“ zu stecken. „Wir sehen uns heute anders, größer“, sagt Schaller, „als weltweiter Innovationsführer im Bereich Fitness und Lifestyle.“

Neben der unmittelbaren Umbenennung soll 2021 auch ein neues Headquarter bezogen werden. Das bisher am Prenzlauer Berg in Berlin beheimatete Unternehmen hat bereits die Verträge unterschrieben für 20.000 Quadratmeter im Ku’damm-Eck, wo neben Büros auch ein Hotel und ein neues Luxus-Gym entstehen sollen.

Gerade in der Diversifizierung sieht Schaller die Zukunft seiner Gruppe: „Mein größter Fehler war einst das Konzept ‚Die Fitnesshalle für alle‘.“ Heute gehe es um eine „möglichst genaue Ansprache unterschiedlichster Zielgruppen“. Auch deshalb wird der bisherige Hauptumsatzbringer McFit aus dem Konzernnamen verschwinden.

In Los Angeles, San Francisco und Dallas soll schon bald ein besonders luxuriöses Studio-Konzept gestartet werden, wo der Monatsbeitrag bei 250 Dollar liegen dürfte. Weitere neue Boutique-Konzepte sind rund um Themen wie Bootcamp, Barre und Yoga geplant.

Größtes Gym der Welt soll 2020 eröffnen

Die McFit-Gruppe ist bislang in sieben Ländern aktiv. Weitere Starts sind neben den USA in der Türkei und der Schweiz sowie in Frankreich geplant. Auch Zukäufe blieben „eine Option für uns“, sagte Schaller dem Handelsblatt. „Es muss nur zu unserer Firmenkultur passen.“

Schallers wichtigstes Prestige-Projekt ist indes „The Mirai“ in Oberhausen, wo das größte Gym der Welt, eine Art Fitness-Plattform, entstehen soll. Eigentlich wollte man dort schon dieses Jahr starten. Nun ist der erste Spatenstich für Frühjahr 2020 und die Eröffnung ein Jahr danach geplant.

Finanziert werden soll das Projekt mithilfe von Werbepartnern, Sportartikelindustrie, aber auch Forschungs- und Entwicklungsunternehmen sowie großen Telekommunikationsanbietern, die alle zusammen rund die Hälfte des mittlerweile auf über 100 Millionen Euro geschätzten Investitionsvolumens beisteuern sollen. 50 Millionen will Schaller selbst einbringen.

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