Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

fluege.de Bieterkampf um Reiseportal vor dem Ende

Im Bieterwettkampf um das Online-Reiseportal bahnt sich eine Entscheidung an: ProSiebenSat.1 und der Finanzinvestor EQT sind Insidern zufolge die letzten verbliebenen Interessenten.
Kommentieren
Das Reiseportal fluege.de hat bald wohl einen neuen Besitzer. Quelle: www.fluege.de
fluege,de

Das Reiseportal fluege.de hat bald wohl einen neuen Besitzer.

(Foto: www.fluege.de)

Frankfurt ProSiebenSat.1 und der Finanzinvestor EQT sind Insidern zufolge die letzten verbliebenen Interessenten am Betreiber des Online-Reiseportals fluege.de. EQT habe ein finales Gebot für den Leipziger Reiseportalanbieter Unister Travel abgegeben, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. ProSiebenSat.1 sei interessiert, sein Digitalgeschäft mit dem Internetunternehmen zu verstärken, das auch das Buchungsportal ab-in-den-urlaub.de betreibt. Unister Travel könne mit bis zu 900 Millionen Euro bewertet werden.

Ein ProSiebenSat.1-Sprecher sprach von einem „Marktgerücht“, zu dem man sich nicht äußere. EQT lehnte ebenfalls eine Stellungnahme ab. Beide Unternehmen waren bereits früher als potenzielle Interessenten gehandelt worden. Ein Sprecher von Unister Travel erklärte, die Suche nach einem strategischen Partner verlaufe planmäßig. „Dabei verdichtet sich naturgemäß der Bieterkreis.“

Ein erster Verkaufsversuch war im vergangenen Jahr gescheitert, nachdem sich Mitbegründer Thomas Wagner und weitere Manager mit Vorwürfen der Staatsanwaltschaft konfrontiert sahen. Der Verdacht lautete auf Steuerbetrug, den Verkauf von Finanzprodukten ohne Erlaubnis und die Verletzung von Kartellvorschriften. Auch Büros von Unister waren damals durchsucht worden.

Neben Reiseseiten gehören zu Unister auch Vergleichsseiten wie shopping.de, geld.de und auto.de. Für das Unternehmen haben unter anderen der frühere Fußball-Manager Reiner Calmund und Ex-Nationalspieler Michael Ballack geworben.

  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "fluege.de: Bieterkampf um Reiseportal vor dem Ende"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.