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Folgen des Flugzeugbooms Teufelskreis über den Wolken

Die Produktion bei Airbus, Boeing und anderen Flugzeugbauern läuft auf Hochtouren. Doch der Boom wird zur Bedrohung. Es droht ein Teufelskreis – gefährlich nicht zuletzt für die Innovationskraft der Branche. Eine Analyse.
22.12.2015 - 16:08 Uhr
Das kanadische Unternehmen kämpft massiv mit den Folgen der Entwicklung seines ersten Mittelstreckenjets. Quelle: dpa
Flugzeuge von Bombardier

Das kanadische Unternehmen kämpft massiv mit den Folgen der Entwicklung seines ersten Mittelstreckenjets.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Zum Jahresende knallen bei Airbus und Boeing üblicherweise die Sektkorken. In der zivilen Luftfahrt boomt das Geschäft, die Produktion läuft auf Hochtouren. Alles bestens also, sollte man meinen. Doch mitnichten ist alles im Lot. Der Boom, der die Industrie treibt, bedroht sie zugleich – genauer gesagt deren Innovationskraft.

Das mag paradox klingen. Gut laufende Geschäfte sorgen in der Regel für gute Erträge, mit denen die notwendigen Investitionen in neue Ideen finanziert werden können. Doch der Boom hat Kehrseiten. Eine ist die Preisentwicklung. Es ist keine neue Erkenntnis, dass Flugzeuge so gut wie nie zum offiziellen Listenpreis verkauft werden. Fluggesellschaften bekommen üblicherweise einen ordentlichen Rabatt. Das gilt vor allem für die Erstkunden ganz neuer Flugzeuge. Das hat gute Gründe. Prominente Erstkunden sorgen für wichtige Folgeaufträge anderer großer Airlines. Sie sind aber auch die Ersten, die das Risiko bislang unbekannter Wartungs- und Betriebskosten eingehen.

Jens Koenen leitet das Büro Unternehmen & Märkte in Frankfurt.
Der Autor

Jens Koenen leitet das Büro Unternehmen & Märkte in Frankfurt.

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