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Foodora, Delivery Hero, Hello Fresh Fressen – oder gefressen werden

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Selbst Uber startet einen Lieferservice

Deutsche Bank sieht Aufwärtspotenzial bei Rocket Internet

Jetzt aber muss Östberg erstmal Foodpanda integrieren. Das Unternehmen, das zuletzt 570 Millionen wert gewesen sein soll, schrieb 2015 noch Verluste von mehr als hundert Millionen Euro, im ersten Halbjahr dieses Jahres waren es bereits 40 Millionen Euro. Allzu hoch soll der Kaufpreis nicht gewesen sein. Insgesamt sind mehr als 300 Millionen Dollar in Foodpanda geflossen, Rocket hielt zuletzt 50 Prozent. Die erhielt Delivery Hero und gab im Gegenzug ein weiteres Prozent seiner Anteile an Rocket ab. Delivery Hero soll zuletzt mit drei Milliarden Euro bewertet worden sein.

Sollte die Plattform an die Börse gehen, könnte das eine Prozent mehr wert sein als die Hälfte von einer Firma, die keinem der großen Rivalen mehr gefährlich werden kann. Durch die Akquisition aber gewinnt Delivery Hero 20 neue Länder hinzu, insgesamt sollen es dann 47 Märkte sein. Und Größe kann Niklas Östberg gut gebrauchen für seine Börsenstory.

Der Konkurrent Lieferando gehört inzwischen zur niederländischen Takeaway Group, die gerade an die Börse ging. Aus Großbritannien drängen Just Eat und Deliveroo auf die gleichen Märkte wie Delivery Hero, Foodora und Foodpanda.

Erst am Montag ist in Wien Ubereats an den Start gegangen, der Essensableger der Silicon-Valley-Größe Travis Kalanick. Mehr als zwei Plattformen dieser Größenordnung könne der Markt auf Dauer nicht füttern, sagte Östberg kürzlich im Interview mit dem Handelsblatt. Das große Fressen ist noch nicht beendet.

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1 Kommentar zu "Foodora, Delivery Hero, Hello Fresh: Fressen – oder gefressen werden"

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  • Ist doch schön...der Wettbewerb belebt das Geschäft und sotiert die Schlechten Ideen aus.
    Mal schauen ob die Nachfrage hoch genug ist und vorallen auch bestand hat.