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Fredrik Hjelm Gründer des Tretroller-Start-ups Voi sammelt 85 Millionen US-Dollar ein

Die Konkurrenz auf dem Tretroller-Markt ist groß. Der Gründer aus Schweden kann jetzt erneut Investoren von seinem Start-up überzeugen.
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E-Bike-Start-Up Voi: Gründer sammelt 85 Millionen US-Dollar ein Quelle: Peter Schittenhelm
Fredrik Hjelm

Gründer sieht Sicherheit als Wettbewerbsplus.

(Foto: Peter Schittenhelm)

Fredrik Hjelm hat die nächste Runde erreicht. Der Mitgründer des schwedischen Tretroller Start-ups Voi Technologies hat weitere 85 Millionen US-Dollar eingesammelt. „Wir werden das Geld in unsere Tretroller investieren, damit sie sicherer werden, länger halten und ein noch besseres Kundenerlebnis bieten“, sagt der 28-Jährige dem Handelsblatt.

Seit der Gründung 2018 in Stockholm hat Voi das Angebot auf 38 europäische Städte ausgeweitet, darunter 13 in Deutschland.

Auf das Treppchen fahren oder aus dem Rennen fliegen: Auf dem Markt der Mobilitätsdienste werden am Ende wenige Anbieter übrig bleiben. „Es ist ein harter Wettbewerb“, sagt auch Hjelm, dessen Firma den E-Scooter-Betrieb in Europa zuerst aufgenommen hat und nach eigenen Angaben seitdem mit dem deutschen Wettbewerber Tier zu den größten europäischen Anbietern gehört.

Wenn an jeder Ecke Tretroller eines anderen Unternehmens mit eigener App warten, ist das für Kunden unpraktisch und für Firmen nicht profitabel. Umso mehr müssen Investoren und Kunden überzeugt werden.

Hjelm und seine drei Mitgründer setzen auf Effizienz, sie wollen am wirtschaftlichsten sein. Das Geld aus der Finanzierungsrunde B soll unter anderem für Forschung und Entwicklung ausgegeben werden, um den Ladeprozess zu verbessern und die Lebensdauer der Roller zu verlängern.

Insgesamt haben internationale Investoren nun mehr als 135 Millionen Dollar investiert. Spätestens 2022 soll Voi operativ profitabel sein. Momentan geht es für Hjelm darum, von Stadt zu Stadt erst monatsweise und dann über das ganze Jahr Gewinne zu machen. Zudem denkt er auch darüber nach, wie die Roller wintertauglicher werden können.

Sicherheit ist dabei ein Wettbewerbsplus. Um einen E-Scooter zu fahren, brauchen Nutzer keinen Führerschein, obwohl sie meist schneller unterwegs sind als Radfahrer. Hjelm will nun selbst für mehr Sicherheit sorgen: Voi hat eine Verkehrsschule eröffnet. Wer die Verkehrsregeln erlernt, wird mit Freifahrten belohnt.

Mehr: Chef des Tretroller-Anbieters Lime, Jashar Seyfi, wünscht sich neue Infrastruktur für E-Tretroller.

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