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Geschäfte mit dem Iran Deutsche Börse im Visier von US-Ermittlern

Geschäfte mit dem Iran bereiten der Deutschen Börse Probleme: Ein US-Staatsanwalt hat die Ermittlungen gegen die Tochterfirma Clearstream aufgenommen. Es geht um Verletzungen von Handelssanktionen.
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Clearstream-Zentrale in Luxemburg: Ein US-Staatsanwalt hat strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Quelle: ap

Clearstream-Zentrale in Luxemburg: Ein US-Staatsanwalt hat strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

(Foto: ap)

FrankfurtDie US-Justiz hält die Deutsche Börse weiter in Atem. Die Staatsanwaltschaft des südlichen Distrikts von New York habe Ermittlungen gegen die Tochter Clearstream wegen möglicher Verstöße gegen Geldwäsche- und Sanktionsvorschriften eingeleitet, teilte der Börsenbetreiber am Mittwoch in Frankfurt mit. Dabei dürfte es erneut um Geschäfte mit dem Iran gehen. Ein Sprecher des Konzerns hielt sich bedeckt. Vieles sei noch unklar. Erst in der Nacht zu Mittwoch habe sich herausgestellt, dass sich die Ermittlungen gegen Clearstream richteten. Die Tochter kooperiere mit dem US-Staatsanwalt.

Eigentlich wollte die Deutsche Börse den komplexen Iran-Fall längst abgeschlossen haben. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen einen teuren Vergleich mit der US-Exportkontrollbehörde OFAC geschlossen und knapp 152 Millionen Dollar gezahlt. Bei dem Verfahren ging es um den Vorwurf, dass die Tochter Clearstream bei Wertpapierübertragungen innerhalb ihres Abwicklungssystems US-Handelssanktionen missachtet und eingefrorenes Geld illegal an den Golfstaat überwiesen haben soll.

  • dpa
  • rtr
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