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Glücksspiel Kasinobetreiber Eldorado übernimmt Caesars für 8,6 Milliarden Dollar

Durch den Zusammenschluss von Eldorado und Caesars entsteht der größte Kasinobetreiber der USA. Aktionären gefällt der Deal aber gar nicht.
Update: 24.06.2019 - 15:55 Uhr Kommentieren
Casino: Eldorado übernimmt Caesars für 8,6 Milliarden Dollar Quelle: AP
Kasino Caesars Palace in Las Vegas

Zu Caesars Entertainment gehören etwa 50 Kasinos in den USA.

(Foto: AP)

New York, Düsseldorf In den USA schließen zwei Kasinoanbieter zum größten Spieler des Landes zusammen. Eldorado Resorts übernimmt den Konkurrenten Caesars Entertainment für insgesamt 8,6 Milliarden Dollar in Cash und Aktien. Inklusive Schulden beträgt der Wert der Transaktion 17,3 Milliarden Dollar. Damit entsteht der größte Glücksspielkonzern der USA.

Der Name des neuen Konzerns wird Caesars bleiben. Wenn die Übernahme vollzogen ist, wird Eldorado 51 Prozent und Caesars 49 Prozent an dem neuen Unternehmen halten.

Zu Caesars gehören rund 50 Kasinos in 13 US-Bundessstaaten und fünf Ländern, darunter das legendäre „Caesars Palace“ in Las Vegas. Caesars sucht seit zwei Monaten offiziell nach einem Käufer. Zu den Befürwortern des Verkaufs zählt auch der aktivistische Investor Carl Icahn. Er hält fast 30 Prozent an dem Kasinobetreiber und hat schon lange Druck gemacht, das Unternehmen zu verkaufen.

Das Unternehmen leidet noch immer unter den Folgen eines Buyouts im Jahr 2008 durch die Investoren Apollo Global Management und TPG. Die hohe Verschuldung führte zur Insolvenz der wichtigsten Tochterfirma 2015.

Das 1973 aus einem Kasino in Reno, Nevada entstandene Eldorado ist unter Konzernchef Tom Reeg in den vergangenen Jahren stark gewachsen, auch durch Übernahmen. Größter Anteilseigner ist weiterhin die Gründerfamilie Carano. Dem Unternehmen gehören 26 Kasinos in zwölf US-Bundesstaaten.

Die geplante Übernahme brockt allerdings Eldorado starke Kursverluste ein. Die Aktien fielen zum Handelsbeginn in den USA am Montag um gut sieben Prozent. Caesars-Titel legten dagegen etwa 15 Prozent zu. Im Windschatten rückten die Aktien des Kasinobetreibers Wynn 0,7 Prozent vor.
Mit Agenturmaterial

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