Hotelkonzern Accor Ibis-Mutter verbucht mehr Übernachtungen – und mehr Gewinn

Die Terroranschläge von Paris treffen Accor kaum: Der französische Hotelkonzern legt beim Ergebnis stark zu. Das Geschäft in Deutschland und Großbritannien boomt. Weitere Zukäufe sind geplant.
Der Mutterkonzern Accor steigert sich erneut beim Ergebnis. Quelle: picture alliance/dpa
Ibis-Hotel

Der Mutterkonzern Accor steigert sich erneut beim Ergebnis.

(Foto: picture alliance/dpa)

ParisDer französische Hotelkonzern Accor hat im abgelaufenen Jahr vom schwachen Euro und mehr Übernachtungen in Deutschland und Großbritannien profitiert. Der Umsatz legte um 2,3 Prozent auf knapp 5,6 Milliarden Euro zu, wie Accor am Donnerstag in Paris mitteilte.

Auf dem Heimatmarkt wurde das Geschäft durch die Terroranschläge in Paris im Januar und November 2015 beeinträchtigt. Die Wirtschaftsflaute in Brasilien wirkte sich ebenfalls negativ aus.

Operativ stieg der Gewinn (Ebit) um 10,6 Prozent auf 665 Millionen Euro. Analysten hatten mit etwas weniger gerechnet. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 244 Millionen Euro, 9,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Dividende soll nun um 5 Cent auf einen Euro pro Aktie steigen. Accor hat unter Unternehmenschef Sébastien Bazin, der seit 2013 im Amt ist, kontinuierlich die Kosten reduziert.

Der Betreiber von Hotelketten wie Ibis, Mercure, Pullman und Sofitel mit fast 500.000 Betten vor allem in Europa hat in der Vergangenheit regelmäßig zugekauft. So kündigten die Franzosen im Dezember die Übernahme des kanadischen Hotelunternehmens FRHI mit den Marken Fairmont, Raffles and Swissôtel für insgesamt rund 2,6 Milliarden Euro an.

In diesen Städten sind die Hotels am teuersten
Platz 12: Doha (Katar)
1 von 12

Der Finanzdienstleister Bloomberg hat die Preise von Hotels in 100 Städten weltweit verglichen. Auf Platz zwölf der teuersten Hotel-Städte weltweit landet Doha. In der Hauptstadt von Katar gibt es viele Hotels – Tendenz steigend. Grund dafür sind vor allem die Menschen, die zum Arbeiten in das Land kommen. Touristen müssen für eine Nacht in einem Hotel 223 Dollar bezahlen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 1,3 Prozent. Reisende, die auf der Suche nach einem billigen Hotelzimmer sind, sollten diese Städte möglichst meiden. Denn es geht noch teurer...

Grundlage für die Bloomberg-Rechnungen waren die angebotenen Preise des Online-Reisebüros Expedia für den 1. bis 10. August dieses Jahres sowie den 1. bis 10. Februar 2016. Auf diese Weise sollten Ferien, Werbeaktionen und Tagungspreise berücksichtigt werden.

Quelle: bloomberg.com

Platz 11: London (Großbritannien)
2 von 12

227 Dollar pro Nacht in einem Hotel – in London ist gar nichts billig. Günstige Hotels musste Großbritanniens Hauptstadt nie bieten. Seit Jahren strömen die Touristenmassen auch so nach London. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Hotelpreise um 3,2 Prozent gestiegen. Verglichen wurden die Preise für ein Doppelzimmer für zwei Erwachsene, Hotelsterne wurden dabei außer Acht gelassen.

Platz 10: Hongkong (China)
3 von 12

Hongkong ist eine der attraktivsten Destinationen für Städtereisen. Reisende müssen allerdings bei der Hotelsuche tiefer in die Tasche greifen: 236 Dollar kostet ein Doppelzimmer im Durchschnitt (Anstieg: 2,3 Prozent). Angetrieben werden die Preise in den Städten, in denen es einen Mangel an zur Entwicklung bereitstehendem Land gibt und die Zahl der verfügbaren Zimmer begrenzt ist.

Platz 9: Los Angeles (USA)
4 von 12

Strand und Sonne, Stars und Sternchen – Los Angeles hat einiges zu bieten. Die Hotels sind im Vergleich zu anderen Metropolen der USA noch relativ günstig: 237 Dollar kostet eine Hotelübernachtung. Dennoch sind die Preise innerhalb eines Jahres um 23,8 Prozent nach oben geschossen. Bei den 5-Sterne-Hotels, die mit Spa, Sportklub oder Sportplätzen zu den luxuriösesten gehören, steht Los Angeles an zweiter Stelle. In dieser Kategorie kostet ein Zimmer 584 Dollar.

Platz 7 (1): Miami (USA)
5 von 12

Einen achten Platz gibt es laut Bloomberg nicht, dafür teilen sich zwei US-amerikanische Metropolen Rang sieben: Für 240 Dollar können Miami-Urlauber ein Hotelzimmer für eine Nacht finden. Viel teurer sind die Zimmer aber nicht geworden: die Preise sind um 1,8 Prozent gestiegen.

Platz 7 (2): Chicago (USA)
6 von 12

Der zweite siebte Platz geht an Chicago. Eine Hotelübernachtung kostet hier wie in Miami 240 Dollar, allerdings sind die Preise in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Chicago ist ein teures Pflaster und das bekommen vor allem Hotelgäste zu spüren. Im Vergleich zum Vorjahr müssen sie um die 63,8 Prozent mehr bezahlen.

Platz 6: Tel Aviv (Israel)
7 von 12

Wer in die lebhafte Stadt in Israel reisen will, muss mehr Geld mitnehmen. Die Hotelpreise in Tel Aviv sind nämlich um 8,3 Prozent gestiegen. So kostet ein Doppelzimmer im Hotel pro Nacht 241 Dollar.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Hotelkonzern Accor - Ibis-Mutter verbucht mehr Übernachtungen – und mehr Gewinn

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%