Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Immofinanz Verluste bei Mieten mit Verkäufen kompensiert

Immofinanz besitzt mehrere große Einkaufszentren im Umland von Moskau. Wegen dem Rubelverfall gewährt der Konzern teils deutliche Mietnachlässe. Die Verluste konnte das Unternehmen mit Verkäufen kompensieren.
18.03.2015 - 20:45 Uhr Kommentieren
Das operative Ergebnis von Immofinanz ging auf 72,3 Millionen Euro von 75,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum zurück. Quelle: Reuters
Immofinanz-Logo

Das operative Ergebnis von Immofinanz ging auf 72,3 Millionen Euro von 75,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum zurück.

(Foto: Reuters)

Wien Der österreichische Immobilienkonzern Immofinanz hat geringere Mieteinnahmen aus Russland im dritten Geschäftsquartal mit höheren Erlösen aus Immobilienverkäufen nahezu kompensiert. Das operative Ergebnis ging auf 72,3 Millionen Euro von 75,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum zurück, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte.

Immofinanz hatte zuletzt unter anderem drei Logistikimmobilien in der Schweiz an einen Fonds der Credit Suisse verkauft und dabei einen Preis über Buchwert erzielt. Die Erträge aus der Immobilienbewirtschaftung (Asset Management) – in denen die Mieteinnahmen aus Russland enthalten sind – schrumpften hingegen von November bis Ende Januar um rund ein Zehntel auf 78,6 Millionen Euro.

Immofinanz besitzt mehrere große Einkaufszentren im Umland von Moskau. Um den Mietern – meist große Einzelhandelskonzerne – angesichts des Rubelverfalls entgegenzukommen, gewährte ihnen das Unternehmen teils deutliche Preisnachlässe. Die Einzelhändler bezahlen ihre Miete in Dollar oder Euro. Für einige von ihnen waren die Kosten durch den Verfall des Rubel auf etwa das Doppelte gestiegen. Bestimmten Mietern hatte Immofinanz bis März fixe Wechselkurse für ihre Zahlungen angeboten. „Aus heutiger Sicht kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Geltungszeitraum für bestehende Mietreduktionen verlängert wird“, sagte eine Sprecherin.

Angesichts des stark schwankenden Rubels legte sich Immofinanz weiterhin nicht fest, ob die Aktionäre die für das bis Ende April laufende Geschäftsjahr 2014/15 versprochene Dividende von 15 bis 20 Cent erhalten. „Die Zahlung einer Bardividende ist von der Erzielung eines ausschüttungsfähigen Bilanzgewinns abhängig“, erklärte die Firma. Nach den ersten drei Quartalen lag der Nettogewinn bei gut 79 Millionen Euro.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Immofinanz - Verluste bei Mieten mit Verkäufen kompensiert
    0 Kommentare zu "Immofinanz: Verluste bei Mieten mit Verkäufen kompensiert"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%